Wie werde ich Mechatroniker / Mechatronikerin?

Du fragst dich, ob die Ausbildung zur Mechatronikerin bzw. zum Mechatroniker das Richtige für dich ist? Ein erster Schritt wäre, wenn du folgende Voraussetzungen und Interessen mitbringst:

  • Interesse an Technik und Elektrotechnik
  • Sorgfältige und präzise Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit
  • Leidenschaft fürs Schrauben und Basteln
  • Gute Analysefähigkeit

Du bist dir noch nicht hundertprozentig sicher, ob der Beruf des Mechatronikers die richtige Wahl ist? Mit unserem Berufs-Check findest du in nur wenigen Minuten heraus, welche Berufe zu dir und deinen Stärken passen!

Schulische Voraussetzungen

Die meisten Betriebe stellen Bewerberinnen und Bewerber mit Realschulabschluss ein. Lass dich davon aber nicht abschrecken, mit einer guten Bewerbung kannst du unabhängig vom Abschluss deine Einstellungschancen erhöhen!

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3,5 Jahr(e)

Azubi-Gehalt

Ø 1086 EUR

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Ausbildung zum Mechatroniker (m/w) bei Voith
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Genau so soll meine technische Ausbildung sein - Deine Karriere bei E.ON
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Ardagh Group Ausbildung Mechatroniker
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Ausbildung zum Mechatroniker (w/m/x) | BMW Group Careers.
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Willkommen, Du passt zu uns, Martin.
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Was macht ein Mechatroniker / Mechatronikerin?

Deine Aufgaben als Mechatroniker auf einen Blick

  • Planung und Installation: Du planst anhand von technischen Zeichnungen den Materialbedarf und installierst Steuerungssoftwares.
  • Aufbau und Inbetriebnahme: Du baust Maschinen aus mechanischen und elektronischen Teilen zusammen und nimmst sie in Betrieb.
  • Fehlerbehebung: Du suchst nach Fehlerursachen, behebst sie und prüfst das Ergebnis.

Deine Aufgaben als Mechatroniker im Detail

Mechanisch, elektrisch und elektronisch - diese drei Begriffe werden dir noch oft zu Ohren kommen. Dein Berufstitel setzt sich nämlich aus „Mechanik“ und „Elektronik“ zusammen. Aber was bedeuten diese Begriffe? Mechanik bezeichnet Körper, die sich bewegen und miteinander in Beziehung stehen oder einfacher gesagt: Kräfte zwischen Körpern. In der Elektronik geht es darum, die elektrische Leitfähigkeit in Festkörpern durch Temperatur, Licht oder elektrische Spannung zu beeinflussen. Im Klartext: In der Mechatronik werden Objekte, also Bauteile, zu einem Gesamtkörper verbaut und mit elektronischen Schaltungen mithilfe von elektrischem Strom und elektrischer Spannung ergänzt. Aus der Kombination aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Bauteilen entstehen komplizierte Systeme, die durch die Installation einer Steuerungssoftware geregelt werden können. Als Mechatroniker bist du dafür verantwortlich, dass das fertige System, wie zum Beispiel eine Produktionsanlage für eine Kraftfahrzeugbau-Firma, die gewünschten Funktionen erfüllt.

Planung und Installation

Als erstes studierst du die Schaltpläne und technischen Zeichnungen, die dir für eine angedachte Konstruktion vorliegen. Damit bereitest du dann die einzelnen Arbeitsschritte vor und kalkulierst den Materialbedarf. Nachdem alle Werkstoffe, Werkzeuge, Maschinen usw. vorliegen, kann es losgehen. Elektronische Bauelemente, zum Beispiel eine Elektronikkarte für die Motorsteuerung eines Fahrzeugs, werden in mechanische Bauteile integriert. Zum Schluss installierst du noch die Steuerungssoftware. In diese programmierst du Daten wie Anweisungen für eine Maschine oder Befehle für die Reaktionen eines Fahrzeugs auf bestimmte äußere Reize.

Aufbau und Inbetriebnahme

Die meisten Maschinen und Anlagen bestehen aus mechanischen und elektronischen Bauteilen, beispielsweise Autopiloten für Flugzeuge und Schiffe, Waschmaschinen oder auch medizinische Geräte wie das Röntgengerät. Als Mechatroniker baust du solche Anlagen und Maschinen aus mechanischen und elektronischen Teilen zusammen, nimmst sie in Betrieb und gibst Hinweise zur Bedienung. Darüber hinaus sorgst du auch für die Wartung und Instandhaltung der Anlagen.

Fehlerbehebung

Solltest du wegen einer Fehlermeldung gerufen werden, ist das für dich gar kein Problem. Mit Diagnoseverfahren ist die Ursache schnell gefunden. Liegt es an der Mechanik, tauschst du das beschädigte oder defekte Bauteil aus. Bei einem elektronischen Problem geht das nicht ganz so einfach. Wenn zum Beispiel die Türen einer Straßenbahn nicht mehr schließen oder andere Funktionen nicht mehr reibungslos ablaufen, musst du vorsichtig die Elektronikkarte des Fahrzeugs entnehmen. Im Prüfstand wird sie erst einmal getestet. Dazu führst du mehrere Erstprüfungen durch und liest die Ergebnisse am PC ab. Anschließend reparierst du die Karte, indem du zum Beispiel eine neue Software installierst. Nach weiteren Testläufen kann die Karte wiedereingesetzt und in Betrieb genommen werden. So kontrollierst du, ob alle Fehler behoben worden sind.

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Gut zu wissen...
  • Der Ausbildungsberuf Mechatroniker gehört laut einer Umfrage des DGB zu den Berufen mit den zufriedensten Azubis.
  • Es gibt viele verschiedene spezifische Mechatroniker-Berufe, z. B. den Kfz-Mechatroniker oder den Land- und Baumschinenmechatroniker.
  • 1835 fand die erste Bahnfahrt Deutschlands statt. Die Eisenbahn fuhr von Nürnberg nach Fürth.

Inhalte der Ausbildung

Deine Ausbildung besteht sowohl aus theoretischen als auch praktischen Inhalten. Das hat den Vorteil, dass du alle erlernten Inhalte im Berufsalltag deines Ausbildungsbetriebs auf die Probe stellen kannst.

Schulische Ausbildungsinhalte

In der Schule wirst du in die Geheimnisse der Mechanik und der Elektronik eingeweiht. Du lernst zunächst, Funktionszusammenhänge in mechatronischen Systemen zu verstehen und Energieflüsse in elektrischen, pneumatischen sowie hydraulischen Baugruppen zu untersuchen. Wenn du diese Grundkenntnisse sicher beherrschst, erfährst du, wie du selbst mechatronische Systeme erstellst und in Betrieb nimmst. Mathe und Physik nehmen einen großen Anteil deiner schulischen Ausbildung ein. Dort erwirbst du das nötige Hintergrundwissen, zum Beispiel über Schaltkreise und Messverfahren. Auch die Informatik spielt eine Rolle, unter anderem im Zusammenhang mit Steuerungssoftware für mechatronische Systeme. In Technik lernst du, technische Zeichnungen auszuwerten und selbst anzufertigen.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Das „Handwerkszeug“ wie Schweißen, Bohren, Verdrahten, Fügen und Installieren wird dir in deinem Ausbildungsbetrieb vermittelt. Zu Anfang verbaust du Rohre und Profile, später dann auch Schaltgerätekombinationen. Außerdem baust du elektrische Schaltungen auf. Es wird viel Wert daraufgelegt, dass du die Bestimmungen der Arbeitssicherheit kennst und bei allen Tätigkeiten die richtigen Schutzmaßnahmen beachtest.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zur Mechatronikerin bzw. zum Mechatroniker erfolgt in Form einer dualen Ausbildung. Das bedeutet, dass du sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb ausgebildet wirst. Nach dreieinhalb Jahren hast du dann den Abschluss in der Tasche.

Neben der normalen Ausbildung zum Mechatroniker kannst du auch eine Ausbildung mit Spezialisierung wählen:

Hilfreiche Fähigkeiten
  • Technisches Verständnis
  • Logisches Denken
  • Arbeitsgenauigkeit
  • Handwerkliches Geschick

Wie gut passt der Beruf Mechatroniker / Mechatronikerin zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest, ist der Beruf Mechatroniker / Mechatronikerin genau der richtige für dich.
Wenn du nicht körperlich anstrengend arbeiten möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.
Mechatroniker / Mechatronikerin-Quiz
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