Du liebst es, nach getaner Arbeit den Abend ganz entspannt mit deinen Lieblingsfilmen oder -Serien ausklingen zu lassen? Vielleicht hast du sogar schon mit deinen Besten den nächsten Serienmarathon geplant? Dann ist unsere Blogserie genau das Richtige für dich: Anfang des Monats stellen wir dir nicht nur einen Film oder eine Serie vor, du bekommst auch einzigartige Einblicke aus einer völlig neuen Perspektive! Wir zeigen dir, was du aus der Serie für deine Ausbildung, Bewerbung und sogar Karriere mitnehmen kannst! In unserem 13. Teil nehmen wir den deutschen Mocumentary-Hit unter die Lupe: Die Discounter!

Spoiler-Warnung: Wenn du "Die Discounter" gar nicht oder noch nicht zu Ende geschaut hast, solltest du jetzt besser aufhören zu lesen.

Was passiert in der Serie?

Der Mittelpunkt der Serie ist der Discounter „Feinkost Kolinski“, eine von drei wild konkurrierenden Kolinski-Filialen in Hamburg-Altona. Neben Filialleiter Thorsten, der sich eher durch Eskapaden als Führungsqualitäten auszeichnet, gehören noch die stellvertretende Filialleiterin Pina, Abiturient Titus, Draufgänger Peter, Möchtegern-Rapperin Flora, die oft gelangweilte Lia, 450er Samy, die beiden Urgesteine Wilhelm und Frau Jensen sowie Ladendetektiv Jonas, der seine Arbeit sehr ernst nimmt, gleichzeitig jedoch kontinuierlich darum ringt, von den anderen ernst genommen zu werden, zum Team. Die Protagonisten werden im Rahmen eines Dokumentarfilms über den Arbeitsalltag im Supermarkt gefilmt und ergänzend in 4-Augen-Gesprächen rund um ihre persönlichen Erfahrungen und Tätigkeiten interviewt.

In den mittlerweile zwei Staffeln mit 20 produzierten Folgen stehen vor allem zwei Dinge immer im Mittelpunkt: Chaos und unangenehme, aber dennoch witzige Situationen. Gerade bedingt durch Thorstens Führungsstil gerät die finanziell unterdurchschnittlich aufgestellte Filiale oft in Problemsituationen. Sei es durch Streitereien und Streiche untereinander, unterschlagenes Geld, Ladendiebstähle oder Probleme mit dem Gesundheitsamt – „Die Discounter“ nimmt so ziemlich jedes Klischee rund um den Einzelhandel anstandslos auf die Schippe und schafft es dabei trotzdem, das Innenleben und die Gedanken der einzelnen Darstellerinnen und Darsteller auf eine lustige, aber dennoch einfühlsame Art und Weise darzustellen.

1. Jeder Mensch ist anders

Ein unbestreitbarer Fakt: Jeder Mensch ist anders, und das ist auch gut so! Wären wir alle gleich, wäre es unglaublich langweilig, findest du nicht auch? Ganz ohne Ecken und Kanten oder individuelle Eigenschaften, die uns zu den Personen machen, die wir heute sind und auch später sein werden. Genau dieser wichtige Aspekt macht den Arbeitsalltag in der Kolinski-Filiale aus. Alle Protagonisten unterscheiden sich charakterlich stark voneinander und gerade diese Vielfalt macht den Supermarkt aus. Auch wenn oft Streiche gespielt und nicht selten Witze auf Kosten anderer gemacht werden, bleibt sich jeder treu und wird so akzeptiert, wie er ist! Genauso sollte es auch in deiner Ausbildung oder späteren Karriere sein: Mache dir regelmäßig bewusst, dass es in Ordnung ist, anders als andere zu sein. Lass dich nicht verbiegen!

2. Verlier deine Träume nicht aus den Augen

Träume sind der Antrieb unseres täglichen Handelns, insbesondere im Arbeitsalltag. Dieser Grundsatz trifft wohl am ehesten auf den alteingesessenen Wilhelm zu. Trotz seiner jahrzehntelangen, eingestaubten Betriebszugehörigkeit entfacht sich im Hausmeister immer dann ein Feuer, wenn er über seine Liebe zur kreativen Kunst in Form von selbstgestalteten Kerzen spricht. Deshalb setzt er alles daran, seine Werke im Discounter ausstellen und verkaufen zu dürfen. Dabei bleibt er so lange hartnäckig, bis Thorsten einknickt und die Kerzen in prominenter Position vor der Kasse zum Verkauf anbietet. Eben dieses Durchhaltevermögen, entgegen allen Rückschlägen, ist auch in der Ausbildung besonders wichtig. Gerade wenn du am Anfang deiner Karriere stehst, ist es normal, wenn du noch lernen musst und vieles noch nicht kannst. Oft gelingt auch nicht alles beim ersten Mal, in solchen Situationen lautet die Devise: Aufstehen, kurz schütteln und weitermachen!

3. Gemeinsam kann man alles schaffen

Zugegeben: In den meisten Situationen wirkt die Kolinski-Filiale nicht gerade wie ein Ort voller Harmonie und Zusammenhalt. Besonders dann, wenn fiese Streiche gespielt und untereinander Streitereien entfacht werden. Anders gestaltet es sich jedoch, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor gemeinsame Herausforderungen gestellt werden. So zum Beispiel, als ein Konflikt mit der Eimsbütteler Konkurrenz entfacht wird oder die Dame vom Gesundheitsamt der Kolinski-Filiale einen Besuch abstattet. Genau dann, wenn es darauf ankommt, ziehen alle an einem Strang und schaffen es gemeinsam, den Supermarkt zu verteidigen oder ihn in kürzester Zeit als eingespieltes Team für die Hygienekontrolle in Schale zu werfen. Wenn du also mal im Arbeitsalltag Probleme hast oder in einem Projekt stagnierst, zögere nicht, deine Kolleginnen oder Kollegen anzusprechen. Sie können dir Tipps aus einer anderen Perspektive geben und sorgen so für einen Mehrwert in deiner Arbeit. Was einer nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam. Ein guter Grundsatz, findest du nicht auch?

4. Pausen sorgen für kreative Gedanken

Wo sieht man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in „Die Discounter“ am häufigsten? Richtig, in der Pause. Und wo kommen ihnen die oftmals fragwürdigen, aber dennoch sehr kreativen Ideen für Projekte, Start-Ups wie Unfreeze-Me und mehr? Ebenfalls korrekt, in der Pause! Natürlich hast du im Arbeitsalltag morgens und mittags im Vergleich zur Kolinski-Filiale nur begrenzte Pausenzeiten, die Wirkung von kurzen Auszeiten darfst du jedoch nicht unterschätzen. Sie holen dich für ein paar Minuten aus dem täglichen Stress heraus und sorgen dafür, dass sich dein Gehirn für eine gewisse Zeit regenerieren und erholen kann. Nur so kannst du auf Dauer an anstrengenden Tagen einen klaren Kopf bewahren und deine Gedanken neu ordnen. Wenn du also merkst, dass es zu stressig wird und du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst, gönn dir eine Pause!

5. Weniger ist oft mehr

Große Klappe, nichts dahinter! Eine Redewendung, die schon unsere Eltern seit Jahrzehnten benutzen. Früher wie heute ist sie eine treffende Bezeichnung für Personen wie Peter. Er ist in der Filiale der selbsternannte Chef und gibt vor, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Das Problem: Oftmals verbirgt sich hinter seinen großen Worten nur heiße Luft. Das komplette Gegenteil ist Pina, die sehr ruhig, schüchtern und bescheiden wirkt. Sie versucht mit Taten, anstatt leeren Behauptungen zu überzeugen, was auch bei Sabine Kolinski, der Chefin der Kolinski-Filialen nicht unentdeckt bleibt, weshalb sie zu Beginn der zweiten Staffel auch als stellvertretende Filialleitung ernannt wird. Wie du siehst, ist es oft besser, fleißig und bescheiden zu sein, statt durch vorlaute, selbstverliebte Aussagen aufzufallen. Weniger ist oft mehr!


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