Du liebst es, den Tag entspannt mit guten Filmen oder Serien auf dem Sofa ausklingen zu lassen? Der nächste Serienmarathon ist auch schon geplant? Dann haben wir genau das Richtige für dich: Am ersten Montag im Monat stellen wir dir nicht nur eine Serie vor, sondern geben dir Einblicke aus einer völlig neuen Perspektive, was du aus der Serie für deine Ausbildung, deine Bewerbung oder sogar deine Karriere lernen kannst! In unserem vierten Teil geht es um die Comedy-Serie schlechthin: The Office!

Spoiler-Warnung: Wenn du The Office gar nicht oder noch nicht zu Ende geschaut hast, solltest du jetzt besser aufhören zu lesen.

Was passiert in der Serie?

The Office nimmt im Mocumentary-Stil den Arbeitsalltag in einem Großraumbüro der Papiervertriebsfirma Dunder Mifflin Inc. in Scranton, einer Stadt im US-Bundesstaat Pennsylvania unter die Lupe. Der Hauptcharakter ist Michael Scott (verkörpert von Steve Carell), der gleichzeitig auch der Regionalleiter der Filiale ist. Sein Auftreten ähnelt jedoch eher dem eines fürsorglichen Vaters, da er Dunder Mifflin und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als eine große Familie ansieht. Sein größter Fan ist Dwight Schrute, der Michael anhimmelt und ebenfalls unbedingt einmal Regionalleiter werden will, aufgrund seines Verhaltens jedoch sehr oft in Konflikte gerät. Jim Halpert, Tischnachbar und auserkorener Erzfeind von Dwight, arbeitet als unterforderter Verkäufer bei Dunder Mifflin, der aufgrund seiner fehlenden Motivation trotzdem mit seinem Job im Reinen ist. Der Hauptgrund dafür ist Rezeptionistin Pam, in die er seit Beginn der Serie verliebt ist und am Anfang der sechsten Staffel sogar heiratet. Sie verbringen ihre Arbeitszeit am liebsten gemeinsam und spielen Dwight regelmäßig lustige Streiche. Viele weitere, vielseitige Charaktere sorgen dafür, dass die neun Staffeln wie im Flug an den Zuschauern vorbeiziehen und die Serie ein absolutes Muss für jeden Comedyjunkie ist.

Was kannst du für deine Ausbildung lernen?

Die Auswahl deiner Kollegen ist kein Wunschkonzert

Fakt ist: Egal in welchem Unternehmen du in Zukunft arbeiten wirst – du kannst dir deine Kolleginnen und Kollegen nicht aussuchen. Verabschiede dich also schon jetzt von der Wunschvorstellung, überall auf Harmonie und geteilte Meinungen zu treffen. Jeder Mensch verfügt über verschiedene Charakterzüge und hat seine Ecken und Kanten, gerade deshalb ist es völlig in Ordnung, wenn man nicht zu jedem eine gute Verbindung aufbaut. So auch im Büro von Dunder Mifflin, wo es nicht selten Konflikte und Meinungsverschiedenheiten untereinander gibt, im Ernstfall aber alle an einem Strang ziehen und den gemeinsamen Erfolg im Blick haben.

Verliere nicht die Realität aus den Augen

Filialleiter Michael Scott neigt in sehr vielen Szenen dazu, sich an völlig banalen Dingen aufzuhalten und verliert nicht selten den Fokus auf die Realität und wichtigen Aspekte im Arbeitsalltag. Dabei wird er regelmäßig von seinen Kollegen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Auch in deiner Ausbildung ist es wichtig, trotz der vielen nebensächlichen Störfaktoren den Fokus auf die eigenen Aufgaben und Ziele im Arbeitsalltag zu legen. Helfen kann dir dabei eine wöchentlichen Check-Liste der zu erledigenden Aufgaben. Möchtest du in deiner Planung noch genauer und strukturierter sein, bietet sich auch eine ABC-Analyse an, mit der du deine Aufgaben nach Wichtigkeit priorisieren kannst.

Zu viel Selbstbewusstsein ist ein No-Go

Dwight, selbsternannter bester Freund und Stellvertreter von Michael, fällt in nahezu jeder Folge durch sein übermäßiges Selbstbewusstsein auf. Sein daraus resultierendes Verhalten sorgt dafür, dass er regelmäßig bei seinen Mitmenschen aneckt und die Kollegen sich über ihn amüsieren. Dadurch gerät leider oft in Vergessenheit, dass Dwight eigentlich der beste Verkäufer ist, den Dunder Mifflin zu bieten hat, was seine immer guten Verkaufszahlen immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen! Was du also immer bedenken solltest: Gehe ruhig und besonnen mit beruflichen Erfolgen um und lasse es nicht immer vor deinen Kolleginnen oder Kollegen raushängen. Das macht nicht nur einen schlechten und eingebildeten Eindruck, es schmälert zusätzlich deine eigentlichen Erfolge!  

Teambuilding ist das A und O

Auf den ersten Blick gewinnt man den Eindruck, dass in der Dunder Mifflin Filiale in Scranton ein riesiges Konfliktpotenzial herrscht. Der Hauptgrund dafür: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über sehr spezielle und oft auch einzigartige Charakterzüge, die sie vollkommen im beruflichen Alltag ausleben, leider oft zum Leidwesen der anderen. Um diese Diskrepanzen aus dem Weg zu schaffen und das Wir-Gefühl zu stärken, setzt Regionalmanager Michael auf viele gemeinsame Aktivitäten und Projekte. Nicht immer, aber in vielen Fällen sind die Effekte dieser Maßnahmen sehr positiv und wirken sich dementsprechend auch fördernd auf die Arbeitserfolge aus. Es ist gar nicht nötig, mit allen Kolleginnen und Kollegen befreundet zu sein. Im Vordergrund des Arbeitsalltags sollten jedoch immer die gemeinsamen Ziele und Projekte stehen, weshalb ein offenes und ehrliches Miteinander sehr wichtig ist. Dabei können gemeinsame Team-Events außerhalb des Arbeitsalltags die Stimmung untereinander lockern und neue Impulse setzen.

Fokus auf die positiven Dinge

Im Laufe der Serie, die sich in neun Staffeln über einige Jahre erstreckt, werden sowohl Dunder Mifflin als auch den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Menge Steine in den Weg gelegt. Von personellen Veränderungen über eine Insolvenz bis hin zu der Übernahme durch die Druckervertriebsfirma Sabre erlebt das Büropersonal eine Achterbahn der Gefühle. Trotz dieser großen Rückschläge und Enttäuschungen behält die Belegschaft, insbesondere Michael, immer die positiven Aspekte der gemeinsamen Arbeit im Blick. Genau dieser Fokus sorgt dafür, dass die Dunder Mifflin Filiale fortlaufend die besten Verkaufszahlen vorweisen kann und Scranton nach der Übernahme auch als einziger Standort erfolgreich überlebt. Auch in deiner Ausbildung wirst du nicht nur positive Erfahrungen sammeln und auch mal schlechte Tage haben, in denen du vielleicht unzufrieden bist und viele Dinge anzweifelst. Sei dir bewusst, dass so etwas völlig normal ist! Niemand arbeitet wie eine Maschine, die immer gleich funktioniert. Lege den Fokus auf die positiven Dinge und stelle nicht alles in Frage, nur weil etwas mal weniger gut klappt. Du wirst merken, dass sich deine Einstellung so stetig verbessert!


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