Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bei der Arbeit ©Ahrens+Steinbach Projekte

Ausbildung
Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Bildungsweg
Duale Ausbildung
Empfohlener Schulabschluss
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer
3,5 Jahr(e)

Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik kümmern sich um die elektronische Ausstattung von Gebäuden. Dazu installieren sie Stromversorgungsanlagen, Beleuchtungsanlagen und Anlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik wie Klimaanlagen und Heizungssysteme.

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Deine Tätigkeiten

Fast alles, was zwischen Plus und Minus geschieht, ist deine Angelegenheit. Dazu zählen auch Reparaturarbeiten an den typischen elektrischen Geräten und Maschinen des Haushalts - wie etwa Kochherde, Kühlschränke oder Waschmaschinen. Besonders wichtig ist die "Erste Hilfe" bei Kurzschlüssen im Haus. In solchen Fällen bist du der zuständige Handwerker. Deine Tätigkeiten gehen aber weit darüber hinaus. Von der Klimaanlage bis zum Heizungsthermostat kennst du die erforderlichen Leitungen und kannst sie verlegen.

Installieren und Verdrahten

Blaue, schwarze, braune, rote und gelb-grün-gestreifte Kabel mit verschiedenen Durchmessern laufen in einem großen Kasten zusammen. Das ist keine Situation aus einem TV-Krimi, in dem eine Bombe entschärft wird, sondern ein Anblick, der zu deinem Berufsalltag gehört. Konzentration und Verantwortungsbewusstsein sind gefragt, um die Zugänge und Abgänge der Kabel zu sortieren. Wenn du zum Beispiel den Auftrag bekommst, eine Beleuchtungsanlage oder Überwachungsanlage zu installieren, müssen zu allererst Kabel und Leitungskanäle verlegt werden. Steckdosen werden ggf. gesetzt und Sicherungen montiert. Schließlich baust du die Schaltkästen zusammen und verdrahtest sie.

Prüfen und Warten

Warten musst du gelegentlich, zum Beispiel auf die bestellten Materialien oder deinen Kollegen. Die „Wartung“ ist jedoch etwas anderes. So nennt man Maßnahmen der vorbeugenden Instandhaltung von Geräten und Anlagen. Dazu werden die elektrischen Sicherheitseinrichtungen geprüft und eventuelle Störungsursachen ermittelt. Verschleißteile werden ausgetauscht, bevor sie überhaupt Schaden anrichten können. Nach jeder Installation und Montage von Geräten muss jeder Anschluss mithilfe eines elektrischen Prüfgeräts – man nennt es „Durchgangsprüfer“ – kontrolliert werden. Per Piepsignal stellst du fest, ob du alle Leitungen richtig angeschlossen hast. Vorsicht – bei Hochspannung darfst du in Prüfvorgängen die Isoliermatte nicht vergessen! Wenn alles soweit passt, ist es an der Zeit, den Kunden in die Bedienung der Anlage einzuweisen.

Inhalte der Ausbildung


Die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik absolvierst du in der Form einer dualen Ausbildung. Sie ist so organsiert, dass du einen Teil in der Berufsschule verbringst und den anderen Teil im Ausbildungsbetrieb.

Schulische Ausbildungsinhalte

In der Regel bist du an ein bis zwei Tagen in der Woche in der Berufsschule. Dort wirst du dich vor allem mit den Fächern Mathe, Physik, Technik und Informatik auseinandersetzen. Sie vermitteln dir die theoretische Grundlage, die du für deinen Beruf benötigst. Elektrotechnische und informationstechnische Systeme sowie verschiedene Antriebssysteme werden dir im Laufe deiner Ausbildung begegnen und du lernst sie zu planen, zu installieren, zu warten und zu reparieren – zumindest erst mal in der Theorie.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb wirst du sofort in Aufträge mit eingebunden. So lernst du direkt, wie du deine Arbeit am besten organisierst. Zuerst darfst du deinem Ausbilder über die Schulter schauen – dann musst du selber ran. Auf Baustellen übernimmst du zunächst kleinere Aufgaben wie zum Beispiel die Reparatur von Steckdosen und Lampen und das Ziehen von Kabeln. Später lernst du auch, einfache und komplexe Patchfelder zu montieren. Ein Patchfeld ist ein Verbindungselement, das für den Aufbau komplexer Kabelstrukturen in Gebäuden genutzt wird.



Voraussetzungen


Wenn

  • deine Stärken in der Schule Mathe und Physik waren
  • du technisch interessiert bist
  • du handwerklich begabt bist
  • abstraktes und logisches Denken zu deinen Stärken gehört
  • du gerne viel unterwegs bist und nicht gerne stundenlang im Büro festsitzt
  • Teamarbeit dir Spaß macht

    … und du mindestens einen Hauptschulabschluss mit guten Noten in naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern hast,

dann ist der Beruf des Elektronikers Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik genau der richtige für dich.

Bist du dir da noch nicht so sicher? Mach doch mal den Test.

Quellen:
Bei der Recherche für unsere Berufsbilder verwenden wir die Informationen von der Bundesagentur für Arbeit
sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie .

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