Zum Semesterstart gehört natürlich der Stundenplan

Die erfolgreiche Erstellung deines Stundenplanes gehört zum Semesterstart. Dabei solltest du diesen auf keinen Fall zu vollpacken: Gerade bei hochmotivierten Studenten oft ein großer Fehler. Am besten beschränkst du dich auf ca. 20 Wochenstunden. Das hört sich im Vergleich zu deinen Schulzeiten vielleicht wenig an, ist aber durch die Vor- und Nachbereitung der Seminare und Vorlesungen ganz schön viel! Sei also realistisch. Wie viel schaffst du in der Woche? Plane genug Zeit ein, in der du die Inhalte der Kurse üben kannst. Du kannst dir im Vorfeld einen groben Plan über den Aufwand für einen Kurs erstellen und dich anschließend für die Teilnahme entscheiden. Für ein Seminar, in dem ein unbenotetes Referat die Prüfungsleistung darstellt, musst du natürlich weniger lernen als für ein Modul, welches du mit einer Klausur abschließt. Ein Tipp für die Planung: Für besonders beliebte Kurse oder solche mit begrenzter Teilnehmerzahl solltest du dich früh genug anmelden. In manchen Fällen musst du dafür auch eine Mail an den jeweiligen Professor senden. Lies dir also die Kursbeschreibung genaustens durch, um in jedem Fall einen Platz zu ergattern. Wenn du weitere Angebote der Uni nutzen willst, zum Beispiel Sportkurse oder Fremdsprachenkurse für Studenten, informiere dich früh genug über die Zeiten.

Semesterstart – Deshalb ist im Studium eine gute Selbstorganisation gefragt

Du hast deinen Zeitplan für das neue Semester erstellt. Sinnvoll ist das ganze natürlich nur, wenn du dich auch ganz darauf einstellst. Was das genau heißt? – gut organisiert sein! Falls dein Professor euch Teilnehmern in den Semesterferien schon eine Lektüre zur Verfügung gestellt hat, nutze sie zur optimalen Vorbereitung. Du kannst dir Notizen machen oder auch Fragen aufschreiben, um diese im Kurs zu stellen. Relevante Bücher sollten früh genug ausgeliehen werden, da sie erfahrungsgemäß relativ schnell vergriffen sein können. Des Weiteren gehört die Beachtung der Studien- und Prüfungsordnung zu einer guten Vorbereitung. Diese verrät dir zum Beispiel, welche Leistungen du in einem Kurs erbringen musst und welche Inhalte vorkommen. Für deinen Lernplan, den du individuell für dich erstellen kannst, sind diese Informationen sehr hilfreich, da sie dir verraten, wie viel Zeit für die Vor- und Nachbereitung anfällt. Für eine Klausur wirst du wahrscheinlich intensiver lernen als für einen Kurztest. Apropos Klausuren: Musst du dich für diese per Mail anmelden? Das erfährst du in den Kursinformationen oder von deinem Professor persönlich.

 Der Semesterstart – welche Ziele möchtest du im Studium erreichen?

Auch in diesem Semester stehen Klausuren, Tests oder mündliche Prüfungen an, in denen du sehr gute Leistungen erbringen willst. Um dich optimal vorzubereiten, empfiehlt sich ein Lernplan, welchen du unter Berücksichtigung deiner Freistunden in der Woche erstellen kannst. Du solltest wirklich früh genug mit dem Lernen beginnen, am besten im Anschluss an jeden Kurs. Setz dich beispielsweise in die Bibliothek und arbeite deine To-Do-Liste ab. Wichtig: Mach nicht den Fehler und schiebe das Lernen auf! Grade Studienanfänger unterschätzen die Menge an Lernstoff. Am Ende stehen sie dadurch, dass sie alles eine Woche vor der Klausur aufholen müssen, planlos und unter Zeitdruck da. Außerdem kannst du im Anschluss an die Arbeit mit reinem Gewissen deine Freizeit genießen. In Lerngruppen oder Tutorien hast du die Chance, dein Wissen weiterzugeben und von anderen zu profitieren. Das gemeinsame Bearbeiten von Aufgaben ist alles andere als langweilig und außerdem eine super Möglichkeit, sich für eine Prüfung vorzubereiten. Spezielle Gruppenräume in der Uni bieten euch den Platz dafür. Wenn du lieber allein lernen kannst, sollte der Einsatz neuer Lernmethoden eine Änderung im neuen Semester sein.

Der Semesterstart bedeutet: neuer BAföG-Antrag

Damit du auch in Sachen Finanzen alles richtig machst, solltest du dir unbedingt unsere Tipps anschauen. Falls du BAföG beziehst, bedeutet die frühe Abgabe deines Antrags und deiner Anlagen beim BAföG-Amt auch die rechtzeitige Überweisung des Geldes auf dein Konto. Es kann oft vorkommen, dass du noch Dokumente nachreichen musst oder etwas unklar ist. Daher gilt eine Frist für die Abgabe des Antrags: drei Monate vor Semesterstart!! Die Bearbeitung nimmt nämlich einige Wochen in Anspruch. Bei wichtigen Fragen kannst du dich auch persönlich an die BAföG-Mitarbeiter wenden. Das zuständige Büro sowie Kontaktdaten findest du auf der Internetseite deiner Uni.

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