Die Geschichte von Halloween

Halloween, ein Begriff, mit dem nahezu jeder Totenköpfe, Skelette, Kürbisse oder auch Hexen in Verbindung bringt. Doch fragt man nach der Herkunft des fanatisch zelebrierten Gruselfestes, steht man sicherlich ratlos vor einem großen Fragezeichen. Entgegen der Annahme, der Brauch stamme aus den USA, wie es unzählige Filme wie „Freitag der 13.“, „Trick’r Treat – Die Nacht der Schrecken“ oder „Scream“ vermuten lassen, liegt der eigentliche Ursprung in einem der wichtigsten keltischen Feste der katholischen Bevölkerung Irlands, das bereits 4.000 v. Chr. entstanden sein soll. Die Bezeichnung „Halloween“ entwickelte sich im Laufe der Jahre aus den Worten „All Hallows Eve“, womit im Englischen der Tag vor Allerheiligen gemeint ist.

Gruselige Berufe – vom Bestatter bis zum Tatortreiniger

Fans des Gruselfestes und besonders Hartgesottene sollten sich die folgenden Berufe unbedingt anschauen, vielleicht ist sogar der zukünftige Traumberuf dabei!

Bestatter

Wenn man Berufe mit dem Tod in Verbindung bringt, sind Bestatterinnen und Bestatter natürlich ganz vorne mit dabei. In der vielseitigen Ausbildung zur Bestattungsfachkraft kombinieren sich kaufmännische, handwerkliche und soziale Ausbildungsinhalte. Zu den Aufgaben eines Bestatters zählt unter anderem die Begleitung der Trauerfamilie bei der Planung einer Beerdigung, inklusive Beratung zu Särgen, Blumenschmuck oder dem Ablauf der Trauerfeier.

Eigenschaften wie ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, Organisations- und Planungstalent sowie eine große Portion Kreativität sind insbesondere für die Organisation einer Beerdigung und den Kontakt mit den Familien der Verstorbenen wichtig. Eine gute psychische Stabilität ist für den täglichen Umgang mit Verstorbenen ebenfalls eine bedeutsame charakterliche Voraussetzung.

Friedhofsgärtner

Ein Beruf, der indirekt mit dem Tod zu tun hat und auch für Personen mit eher sanftem Gemüt eine Option ist. Als Friedhofsgärtnerin oder Friedhofsgärtner bist du für diverse Aufgaben auf den Ruhestätten verantwortlich. Dazu zählen die Grabgestaltung, Anpflanzung und Pflege von Hecken, Bäumen und Pflanzen, sowie die floristische Planung von Beerdigungen inklusive der Gestaltung von Sträußen und Grabgestecken.

Auftraggeber in deiner Tätigkeit als Friedhofsgärtner sind oftmals Privatpersonen, für die du die Grabpflege ihrer verstorbenen Familienmitglieder übernimmst. Weil du vorwiegend mit langjährigen Kunden im Kontakt stehst, solltest du kommunikativ und verlässlich sein und besonders älteren Menschen gegenüber ein gewisses Maß an Geduld und Einfühlungsvermögen entgegenbringen.

Entsprechen die Tätigkeiten deinen Interessen und Vorstellungen, kannst du den Beruf mit einer Ausbildung als Gärtnerin bzw. Gärtner Fachrichtung Friedhofsgärtnerei erlernen. Soll anschließend noch nicht Schluss sein, bietet sich eine Weiterbildung zum Gärtnermeister oder ein Studium an.

Rechtsmediziner

Diese Berufsgruppe, auch Gerichtsmediziner genannt, kennst du vermutlich aus zahlreichen Kriminalfilmen wie dem sonntäglichen „Tatort“. In den Filmen sind sie vor allem für die Obduktion der Leichen verantwortlich und arbeiten mit den leitenden Ermittlern eng zusammen. Aber wie sieht es eigentlich in der Realität aus?

Auch im richtigen Leben liegen die Hauptaufgaben der Rechtsmedizinerinnen und Rechtsmediziner im Sektionssaal. Hier sind sie für die Obduktion und Untersuchung von Leichen sowie für die Feststellung von Todesursachen zuständig. Bei Verbrechen erfolgt der Einsatz sogar am Tatort, wo den Opfern Blut-, Haar- oder Speichelproben entnommen werden, die später im Labor untersucht werden. Rechtsmediziner erstellen für jede obduzierte Leiche ein Gutachten. Die Arbeitsschritte werden dabei haargenau dokumentiert, oftmals sogar per Sprachaufnahme.

Für eine Tätigkeit als Rechtsmedizinerin oder Rechtsmediziner benötigst du ein abgeschlossenes Medizin-Studium sowie die Facharztausbildung. In Bereichen der angewandten Medizin, Toxikologie, Serologie, aber auch Spurenkunde solltest du dich besonders gut auskennen.

Tatortreiniger

Für die meisten ist dieser Beruf sicherlich durch die gleichnamige Serie „Der Tatortreiniger“ bekannt, in der Hauptdarsteller Bjarne Mädel als Heiko „Schotty“ Schotte in seinem Arbeitsalltag laufend in lustige und kuriose Situationen gerät. Die Realität ist natürlich eine andere, da die Arbeit eines richtigen Tatortreinigers wesentlich ernster ist, als es in der Serie dargestellt wird.

Tatortreinigerinnen und Tatortreiniger sind zur Stelle, wenn Rückstände von Verbrechen oder Unfällen an einem Tatort beseitigt werden müssen. Da das Ausmaß der Spuren nie vorhersehbar ist, wissen sie vorher selten, was auf sie zukommt. Diese Umstände machen einen spannenden und vielseitigen Teil der Arbeit aus und haben aktuell zur Folge, dass viele Gebäudereiniger umschulen oder eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Desinfektor absolvieren. In Ausnahmefällen bieten wenige Unternehmen sogar eine ganzheitliche Ausbildung zum Tatortreiniger an.

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