Nr. 1 – Der Klassiker
Oft verlacht und unterschätzt, trotzdem lohnt er sich: Der Schülerausweis. Auch als Auszubildender hast du einen Anspruch auf einen Schülerausweis und kannst ihn dir bei deiner Berufsschule ausstellen lassen.

Nr. 2 - Schon auf dem Weg zur Schule sparen
Was ist teuer und hält nicht lange ? Richtig: Benzin. Und Benzin hält deutlich länger, wenn du beispielsweise in der Berufsschule Fahrgemeinschaften mit deinen Mitschülern schließt. Im Idealfall lässt sich das natürlich auch auf deinen Arbeitsplatz übertragen.  Auch wenn du mit dem Zug fährst, kannst du sparen. Wenn du deine Tickets pünktlich bestellst, erhältst du nicht zu verachtende Frühbucherrabatte.

Nr. 3 - Versicherungen
Beim Thema Autofahren drängt sich natürlich auch das Thema Versicherungen auf. Wenn du dir als Azubi ein Auto leisten willst, ist das in der Regel kein Zuckerschlecken. Du kannst dein Auto aber beispielsweise bei derselben Kfz-Versicherung versichern lassen wie deine Eltern, häufig gibt es dann Rabatte. Übrigens: Ein ADAC-Mitgliedsausweis gibt dir oft ähnliche Vergünstigungen wie dein Schülerausweis! Aber auch andernorts kannst du beim Thema Versicherungen sparen, denn viele Versicherungen haben spezielle Angebote für Azubis. Nachfragen lohnt sich!

Nr. 4 - Rabatte und Spezialtarife
Viele Anbieter schneiden ihre Angebote auf ihre jeweilige Zielgruppe zu -  so haben beispielsweise viele Mobilfunkanbieter spezielle Tarife für Auszubildende und Schüler. Aber Achtung, das offensichtlichste Angebot ist nicht immer das Beste! Damit dir dein Ausbildungsbetrieb dein Gehalt überweisen kann, brauchst du ein Girokonto. Schon hier kannst du sparen, denn viele Banken bieten kostenlose Girokonten für Azubis an. Darüber hinaus lohnt es sich aber auch zu vergleichen, was das Girokonto im Anschluss an die Ausbildung kosten wird.

Nr. 5 - Günstige Software
Nicht nur im Beruf, auch für den heimischen PC brauchst du Software. Es gibt viele lohnende Tarife für Auszubildende und Schüler, sowohl beim Softwarehersteller selbst als auch beim Händler.

Nr. 6 - Ausbildungskosten von der Steuer absetzen
Eine Ausbildung verursacht natürlich Kosten, die gedeckt werden wollen. Viele davon kannst du von deiner Steuer absetzen, z.B. Schulgebühren, Fahrt- und Materialkosten und Bafög-Zinsen.

Nr. 7 - Staatliche Zulagen
Auch der Staat hat Vorkehrungen getroffen, um Azubis unter die Arme zu greifen: So kannst du deine Ausbildung über eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Bafög mitfinanzieren, wenn du einen Anspruch darauf hast. Auch deine Wohnung musst du nicht zwingend komplett selbst finanzieren. Wenn du z.B. keinen Anspruch auf BAB hast, kannst du bei der zuständigen Behörde deiner Stadt Wohngeld beantragen.

Nr. 8 - Zulagen von Staat und Arbeitgeber bei der Altersvorsorge
Mit dem Eintritt in die Berufswelt beginnt auch die Vorbereitung auf den Ruhestand. Wer sich früh um dessen Absicherung kümmert, kann viele Zulagen erhalten, beispielsweise vermögenswirksame Leistungen und die Arbeitnehmer-Sparzulage.

Nr. 9 - Kostenloser Zahnersatz und Friseur
Liegt deine Brutto-Ausbildungsvergütung unter 980 €, tritt eine Sozialklausel in Kraft, die dir kostenlosen oder zumindest verbilligten Zahnersatz garantiert. Auch beim Friseur kannst du sparen. Erkundige dich, ob dein Friseur ein Frisurenmodell braucht oder du dir die Haare zu einem vergünstigten Preis vom Azubi schneiden lassen kannst. Auch beim Entertainment kannst du sparen: Viele Kinos sind dienstags günstiger. Weiterhin lohnt sich ein Bibliotheksausweis, denn dort bekommst du nicht nur Bücher, sondern auch CD's und DvD's.

Nr. 10 – Noch ein Klassiker
Und zu guter Letzt noch ein Klassiker: Das gute alte Haushaltsbuch. Wenn du effektiv sparen willst, ist es unbedingt notwendig, jederzeit einen vollständigen Überblick über deine Kosten zu haben. Behalte Kassenbons, dokumentiere deine Ausgaben und werte am Ende des Monats deine Haushaltsbilanz aus. So weißt du immer, was du dir leisten kannst und was nicht.

Es gibt also eine Menge Möglichkeiten, während deiner Ausbildung Geld zu sparen. Wenn dir viele dieser Tipps schon bekannt sind und du dich mit der Thematik gut auskennst, ist vielleicht eine Ausbildung zum Bankkaufmann für dich sehr interessant. Weitere spannende Berufe findest du in unserer Themenwelt.

Bild: CC0 Public Domain - pixabay.com

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