Übersicht der Ausbildungsberufe

Werkstoffprüfer

Werkstoffprüfer

30 freie Ausbildungsplätze

Werkstoffprüfer testen die Eigenschaften von Materialien wie Kunststoff und Metall. Sie wenden dazu verschiedene Prüfverfahren an und dokumentieren die Ergebnisse in Prüf- und Fehlerberichten.

Duale Ausbildung
Bürokaufmann

Bürokaufmann

24 freie Ausbildungsplätze

Bürokaufleute führen Büroarbeiten in Betrieben aller Branchen durch. Zu ihren Aufgaben gehören nicht nur die Bürokommunikation und verwaltungstechnische Angelegenheiten, sondern auch Buchhaltung, Rechnungswesen und die Arbeit mit Kunden.

Duale Ausbildung
Dachdecker

Dachdecker

16 freie Ausbildungsplätze

Die Aufgabe eines Dachdecker ist es, Dächer und Wände mit Dachziegeln, Dachpappe und Schieferplatten zu decken und abzudichten.

Duale Ausbildung
Elektrotechniker

Elektrotechniker

16 freie Ausbildungsplätze

Elektrotechniker bauen, montieren und prüfen elektromechanische und elektronische Anlagen und verkettete Maschinen.

Duale Ausbildung
Konstrukteur

Konstrukteur

16 freie Ausbildungsplätze

Zu den Aufgaben von Konstrukteuren gehören das Entwerfen und Konstruieren von Einzelteile und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Produktionsanlagen. Dafür benutzen sie Computer, an denen sie Konstruktionszeichnungen und technische Unterlagen anfertigen.

Duale Ausbildung
Uhrmacher

Uhrmacher

16 freie Ausbildungsplätze

Uhrmacher fertigen, warten und reparieren Uhren und andere Zeitmessgeräte.

Duale Ausbildung
Brunnenbauer

Brunnenbauer

15 freie Ausbildungsplätze

Brunnenbauer erschließen unterirdische Wasservorräte und machen diese nutzbar. Hierzu führen sie Bohrungen durch, richten Brunnenschächte ein, verlegen Rohre und bauen Pumpanlagen ein.

Duale Ausbildung
Drogist

Drogist

14 freie Ausbildungsplätze

Drogisten verkaufen Waren aus den Bereichen Kosmetik und Pflege, Gesundheit, Ernährung, Pflanzen- und Umweltschutz und Foto. Sie sorgen für reibungslose Abläufe im Laden, beraten Kunden und verwalten den Warenbestand.

Duale Ausbildung
Speditionskaufmann

Speditionskaufmann

14 freie Ausbildungsplätze

Warentransporte per Bahn, LKW, Flugzeug und Schiff termingerecht organisieren und kundenorientiert abwickeln.

Duale Ausbildung
Übersetzer

Übersetzer

14 freie Ausbildungsplätze

Übersetzer übernehmen eine wichtige Rolle bei der internationalen Kommunikation, indem sie Sachtexte und manchmal auch literarische Texte von einer Sprache in eine andere übertragen. Dolmetscher übertragen das gesprochene Wort in eine andere Sprache.

Schulische Ausbildung

In Österreich kannst du zwischen 220 Lehrberufen wählen, die sich in gewerbliche, industrielle und dienstleistungsorientierte Lehrberufe gliedern. Um eine Lehre in einem Lehrbetrieb zu beginnen, solltest du die 9-jährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Diese ist eine maßgebende Voraussetzung zur Unterzeichnung deines Lehrvertrags mit deinem Lehrbetrieb. Die Ausbildungsdauer erstreckt sich je nach Lehrberuf von zwei bis zu vier Jahren.

Während deiner Lehrausbildung – auch Lehrlingsausbildung genannt – lernst du die Bereiche und Abteilungen kennen, in denen du verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten ausüben wirst. Welche Inhalte für dich als Lehrling von Bedeutung sind, regelt das Berufsausbildungsgesetz (BAG) mit ihren verfassten Ausbildungsordnungen. Ein guter Überblick für dich und auch für deinen Ausbildungsleiter, um alles im Blick zu haben und die prüfungsrelevanten Inhalte auch in der Praxis auszuüben. Während deiner gesamten Lehre erhältst du natürlich auch eine Vergütung, die so genannte Lehrlingsentschädigung. Je nach Beruf und Lehrdauer unterscheidet sich die Höhe deiner Lehrlingsentschädigung. Die verschiedenen Lehrberufe werden in Österreich wie auch in Deutschland in Lehrberufsgruppen unterteilt:

  • Bauwesen
  • Büro, Verwaltung, Organisation
  • Chemie
  • Druck, Foto, Grafik, Papierverarbeitung
  • Elektrotechnik, Elektronik
  • Gastronomie
  • Gesundheit und Körperpflege
  • Handel
  • Holz, Glas, Kunststoff, Ton
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Lebens- und Genussmittel
  • Metalltechnik und Maschinenbau
  • Musikinstrumentenerzeugung
  • Textil, Mode, Leder
  • Tiere und Pflanzen
  • Transport und Lager

In der Berufsschule, oder auch berufsbildende Pflichtschule genannt, werden dir die grundlegenden theoretischen Kenntnisse vermittelt. Neben den allgemeinen Schulfächern hast du auch fachlich bezogene Fächer auf deinem Stundenplan stehen. Sie ergänzen die praktischen Phasen in den Lehrlingsbetrieben und führen dazu, dass du sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse aufweisen kannst.

Die Anmeldung für die Berufsschule wird von deinem Lehrbetrieb übernommen und kann somit auch nicht von dir selbst bestimmt werden. Je nach Lehrberuf findet der Unterricht in zwei verschiedenen Organisationsformen statt: ganzjährig oder lehrgangsmäßig. Bei einer ganzjährigen Organisationsform besuchst du die berufsbildende Pflichtschule mindestens an einem vollen Schultag oder mindestens zwei Schultagen. Die Regelungen werden in Absprache mit dem Lehrbetrieb, der Schule und der Wirtschaft getroffen. Bei einer lehrgangsmäßigen Unterrichtsform findet der Unterricht als Blockunterricht statt, der an mindestens acht Wochen hindurch oder saisonmäßig (auf eine bestimmte Jahreszeit) absolviert werden muss. Während dieser Zeit findet keine praktische Phase in deinem Lehrbetrieb statt und du konzentrierst dich auf die Schule und schreibst am Ende des Blockunterrichts deine Klausuren.

Am Ende deiner Lehre findet die Lehrabschlussprüfung statt, die bei Erreichung des Unterrichtsziels der letzten Klasse der Berufsschule nur aus einem Praxisteil besteht. Konkrete Inhalte deiner Abschlussprüfung kannst du deiner Ausbildungsordnung entnehmen.

Parallel zum Abschluss deiner Lehre hast du auch die Möglichkeit einen Zugang zu einem Studium an einer Universität zu erhalten, sofern du noch nicht die Matura als Schulabschluss vorweisen kannst. Hierzu musst du eine zusätzliche Berufsreifeprüfung ablegen, die aus den vier Teilprüfungen Deutsch, Mathematik, Lebende Fremdsprache und einem Fachbereich besteht.


Traumberuf gesucht?

Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind wusstest du ganz genau, was du werden wolltest. Nur wenn du jetzt vor der Berufswahl stehst und zwischen hunderten möglichen Berufen wählen kannst, kommt dein alter Traumberuf ins Wanken und du fragst dich: "Welcher Beruf passt zu mir?"

Die Antwort liefert dir der Berufs-Check.

Berufs-Check starten

Quellen:

  1. Berufsschule und Lehre – Duales System (abgerufen am 21.8.2017)

Folgendes könnte dich auch interessieren


Last-Minute-Börse: Jetzt noch deinen Ausbildungsplatz 2020 sichern

Last-Minute-Börse: Jetzt noch deinen Ausbildungsplatz 2020 sichern

Der Ausbildungsstart 2020 rückt immer näher, doch du hast immer noch keinen passenden Ausbildungsplatz gefunden? Dann haben wir eine gute Nachricht für dich: Genau wie du sind viele Ausbildungsbetriebe noch auf der Suche nach neuen Azubis mit Beginn im August oder September 2020. In unserer Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse findest du Ausbildungsplätze und Lehrstellen aus allen möglichen Bereichen, die für 2020 noch frei sind.

Diese Berufe machen glücklich

Diese Berufe machen glücklich

Geld allein macht nicht glücklich! Das fand auch der Amerikaner Howard Gardner heraus. Dieser untersuchte im "Good Work Project", welche Berufe glücklich machen. Er befragte tausende Amerikaner, ob sie mit ihrem Beruf zufrieden sind und aus welchem Grund ihr Beruf sie so glücklich macht. Die Ergebnisse der Langzeitstudie beinhalten einige Überraschungen und zeigen, dass die bestbezahlten Berufe nicht immer die Berufe sind, die automatisch glücklich machen.

Pendeln als Azubi: Pros und Cons

Pendeln als Azubi: Pros und Cons

Bei der Wahl deiner Ausbildung spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Der Standort deines zukünftigen Ausbildungsbetriebes ist einer davon. Bevor du einen Ausbildungsvertrag abschließt, solltest du dir Gedanken dazu machen, wie du während deiner Ausbildung leben und zur Arbeit kommen möchtest. Nicht immer ist der Ausbildungsbetrieb in der Nähe deines bisherigen Wohnortes. Dann steht für dich die Frage im Raum: Kannst du und willst du pendeln?