Aktuelle Trends in der Personalgewinnung – Mobile Recruiting

Überall und ständig erreichbar sein – das Handy macht es möglich. Und auch im Bewerbungsprozess zeichnet sich der digitale Wandel ab: Immer mehr Jobsuchende informieren sich unabhängig von Ort und Zeit über mögliche Arbeitgeber und freie Stellen. Infolgedessen müssen Personaler den Bewerbern den Bewerbungsprozess erleichtern, indem sie nicht nur das Abrufen der Informationen über ihre Unternehmenshomepage bzw. ihren Karrierebereich, sondern auch das Versenden der Bewerbung über mobile Endgeräte ermöglichen. Mobile Recruiting wird im HR-Bereich eine wichtige Rolle spielen. Der erste Teil unserer Serie „Aktuelle Trends in der Personalgewinnung“ zeigt die wichtigsten Optimierungsschritte auf.

Schulnoten als Auswahlkriterium für Auszubildende überholt

Die aktuelle Lage in der betrieblichen Ausbildung zeigt: Die Besetzung der freien Stellen ist mit den vorhandenen Schulabgängern nicht mehr ohne weiteres möglich. Einerseits fehlen vielen Jugendlichen entsprechende Kompetenzen, andererseits nimmt die Anzahl der Schulabgänger demografisch bedingt ab.

Ausbildungsmarketing im Zeitalter der Gen Z: Realität statt Hochglanz

Schülerinnen und Schüler ansprechen, als Bewerber gewinnen und als Azubis einstellen – leichter gesagt als getan. Mit den standardisierten Instrumenten des Personalmarketings stoßen Ausbilder schnell an ihre Grenzen. Ein zielgruppenspezifisches Ausbildungsmarketing muss her, das die jungen Menschen nicht nur mit coolen Bildern und hippen Kampagnen anspricht, sondern auch durch einen authentischen Auftritt des Ausbildungsbetriebes überzeugt.

Vertrauenswürdigkeit – das Kapital eines guten Arbeitgebers

Wenn es darum geht, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden, müssen sich Bewerber mit einer Vielzahl von Informationen auseinandersetzen. Auf Karriereseiten stoßen sie auf bunte Fotos; in den Stellenausschreibungen winken ihnen tolle Angebote, wie zum Beispiel Sonderleistungen und Aufstiegsperspektiven. Aber worauf kommt es wirklich an? Was wünschen sich angehende Auszubildende und Fachkräfte von ihrem Arbeitgeber? Vor allem eines: Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit.

Teilzeitausbildung – Eine gute Alternative

Neue Nachwuchskräfte zu finden wird für viele Ausbildungsbetriebe immer schwieriger. Trotzdem weichen nur wenige Unternehmen von ihrem etablierten Ausbildungsprogramm ab. Dabei bietet gerade das flexiblere Ausbildungsmodell, die Ausbildung in Teilzeit, viele Vorteile für Unternehmen, die Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Lehrstellen haben. In Kombination mit dem passenden Auszubildendenmarketing lassen sich dadurch auch bei allgemeiner Bewerberknappheit geeignete Kandidaten gewinnen.

3 Gründe für Lehrlingsmangel – was Ausbildungsbetriebe tun können

Anfang September hat vielerorts das neue Ausbildungsjahr begonnen. Doch nicht in allen Betrieben: Laut der kürzlich veröffentlichten Unternehmensumfrage des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHK) konnte nahezu ein Drittel der teilnehmenden Unternehmen seine freien Lehrstellen nicht vollzählig besetzen. Im Kampf um geeignete Kandidaten müssen Unternehmen tief in die Trickkiste greifen.

Was tun bei Azubi-Mangel?

Schulabgänger sind knapp. Und diejenigen, die sich statt eines Studiums doch für eine Berufsausbildung entscheiden, sind vermeintlich nicht ausreichend qualifiziert genug. Während sich die einen Personaler noch über die mangelnde Ausbildungsreife bei der heutigen Jugend beklagen, gehen andere bereits neue Wege in der Gewinnung von Nachwuchskräften.