Berufsbildungsbericht 2022 liegt vor

Die Bundesregierung hat den jährlich fälligen Berufsbildungsbericht für 2022 vorgelegt. In dem Zuge wurden vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) Auswertungen des Datenreports veröffentlicht. Nach den Zahlen und Analysen des BIBB-Datenreports hat sich im Jahr 2021 die Lage auf dem Ausbildungsmarkt nur leicht entspannt. Das Niveau von vor der Coronapandemie wurde bei Weitem nicht erreicht.

Duales Studium in Deutschland - Zahlen, Daten, Fakten

Pressemitteilung des CEH vom 20.04.2022. Das duale Studium in Deutschland boomt. Allerdings unterscheiden sich die Studienangebote, die akademische und betriebliche Ausbildung miteinander verbinden, je nach Ausgestaltung deutlich voneinander. Auch zwischen den Bundesländern besteht zum Teil eine große Variationsbreite bei Studienangebot, Nachfrage oder Vergütung. Während beispielsweise im Saarland rund ein Drittel aller Studierenden in einem dualen Studiengang eingeschrieben ist, beträgt die Quote in acht anderen Ländern nicht einmal drei Prozent.

Digitales Lernen in der Ausbildung

Institut der Deutschen Wirtschaft vom 21. Februar 2022. Der Einsatz digitaler Lehr- und Lernmethoden in der betrieblichen Ausbildung hat seit Beginn der Pandemie deutlich zugenommen. Unternehmen sehen insbesondere für den Lernerfolg Vorteile. Viele Betriebe sind aber auch noch unsicher, wie das Lernen mit digitalen Medien umgesetzt werden kann. Das belegt eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW).

Aktuelle Rangliste der Ausbildungsberufe

Pressemitteilung des BIBB vom 02.02.2022. Erstmals haben Frauen in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2021 die meisten neuen Ausbildungsverträge im Beruf der "Medizinischen Fachangestellten" abgeschlossen. Mit 17.154 neuen Ausbildungsverträgen setzte sich dieser Beruf auf Platz 1 der "Rangliste 2021 der Ausbildungsberufe nach Anzahl der Neuabschlüsse - Frauen".

Ausbilderumfrage 2022: Nehmen Sie teil!

Wie werden ausbildende Fachkräfte für ihre Funktion als Azubibetreuer heute qualifiziert? Die Ausbildungsexpertin Sabine Bleumortier startet bereits das dritte Mal eine Befragung dazu: In der Zeit vom 1. Februar bis 30. April 2022 wird diese online durchgeführt. Das Besondere an der Umfrage sind die zwei Perspektiven: Ausbildungsleitungen und ausbildende Fachkräfte werden mit verschiedenen Fragebögen befragt. Die Ausbilderumfrage 2022 wird in Kooperation mit der AUBI-plus GmbH durchgeführt.

Coronapandemie dämpft Anstieg der Ausbildungsvergütungen

Pressemitteilung des BiBB vom 12.01.2022. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland sind 2021 im Vergleich zum Vorjahr im bundesweiten Durchschnitt um 2,5 Prozent gestiegen. Der Vergütungsanstieg lag damit in etwa auf dem Vorjahresniveau (2,6%), fiel aber deutlich schwächer aus als in den Jahren vor Beginn der Coronapandemie.

Fachkräftemangel bestimmt das neue Jahr

Pressemeldung der IHK Nord Westfalen vom 4. Januar 2022. Im neuen Jahr wird der Fachkräftemangel nach Einschätzung der IHK Nord Westfalen zum bestimmenden Thema im Alltag der meisten Unternehmen: „Spätestens, wenn die fünfte Corona-Welle im Frühjahr ausgelaufen ist und die Lieferengpässe einigermaßen beseitigt sind, wird sich die Lage zuspitzen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel.

Reform der Meisterprüfung

Beschluss des Bundesrats vom 17.12.2021. Der Bundesrat hat einem Vorschlag der Bundesregierung zugestimmt, das Verfahren zur Meisterprüfung umfänglich zu reformieren. Die Verordnung regelt das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben. Die Verordnung soll in Kürze in Kraft treten.

Auszubildende wünschen sich mehr Wissen zu Sicherheit und Gesundheit

Pressemitteilung der DGUV vom 28.10.2021. Jugend will sich-er-leben (JWSL) präsentiert Ergebnisse einer Umfrage zur Präventionsarbeit: Auszubildende wollen mehr Wissen und Austausch, wie sie sich vor Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten schützen und gesund arbeiten können. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative forsa-Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung für ihr Präventionsprogramm "Jugend will sich-er-leben".

Ausbildungsmarkt weiter stark von der Pandemie geprägt

Presseinfo der Bundesagentur für Arbeit vom 28.10.2021. Von Oktober 2020 bis September 2021 wurden den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern insgesamt 511.300 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das waren 19.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der überwiegende Teil sind betriebliche Ausbildungsstellen; sie verzeichnen ein Minus von 17.700 auf 496.800.