Musik spielt für viele eine sehr große Rolle im Leben. Bestimmte Songs und Bands verkörpern unsere Emotionen und begleiten uns durch schöne aber auch durch schwierige Zeiten. Wer selbst singt oder ein Instrument spielt, weiß zudem, wieviel Spaß und Freude es bereitet, selbst etwas Neues zu kreieren oder auch mit seinen Freunden auf einer Bühne zu stehen. Da ist es naheliegend, dieses Hobby zu seinem Beruf zu machen und seinen Lebensunterhalt mit der eigenen Musik zu verdienen. Der Weg dorthin ist jedoch nicht einfach. Wenn du nicht auf den großen Durchbruch warten willst, kannst du auch in einem der vielen anderen Berufe in die Welt der Musik eintauchen und so Tag für Tag die Arbeit rocken!

Das ganze Leben eine Party: Organisation und Technik
Wenn du gerne auf Konzerte oder Festivals gehst, hast du bestimmt schon darüber nachgedacht, wer eigentlich die Menschen hinter der Bühne sind, die den ganzen Spaß auf die Beine gebracht haben. Als Veranstaltungskaufmann ist genau das deine Aufgabe. Organisieren und planen, aber auch kalkulieren oder verhandeln gehören zum Alltag in diesem Beruf. Und der Kontakt zu bekannten Stars und Sternchen ist je nach Agentur auch gegeben!

Rund um eine Veranstaltung gibt es jedoch auch noch andere Tätigkeiten, die das Herz jedes Musikbegeisterten höher schlagen lassen: Als Tontechniker beispielsweise ziehst du die Strippen hinter oder besser gesagt vor der Bühne. Du sorgst für den richtigen Klang bei einem Konzert oder kümmerst dich um Aufnahmen und Übertragungen. Das Berufsbild der Fachkräfte für Veranstaltungstechnik ist noch etwas weiter gefasst. Neben dem hörbaren Teil eines Events bist du für die richtige Beleuchtung oder andere Effekte verantwortlich.

In diesen Berufen arbeitest du nicht selten in den Abend- und Nachtstunden oder auch am Wochenende. Diese Arbeitszeiten solltest du bei deiner Berufswahl im Hinterkopf haben. Wenn du ohnehin eine Nachteule bist und morgens eher schlecht aus den Federn kommst, könntest du in der Veranstaltungsbranche genau richtig sein. Trotz des späteren Aufstehens musst du natürlich verlässlich und pünktlich sein. Weitere wichtige Eigenschaften sind:

  • Belastbarkeit: Sowohl körperlich als auch mental wird viel von dir gefordert. Lange Arbeitszeiten und ein manchmal rauer Ton sind an der Tagesordnung.
  • Organisations- und Improvisationstalent: Egal bei welchem Job – Überraschungen, Änderungen und Pannen gehören dazu. Diese musst du kurzfristig und oft mit wenig verfügbaren Mitteln lösen.

Die Welt der Instrumente: Für Kaufleute und Handwerker
Du wolltest schon immer mal testen, wie diese unglaublich seltene Gibson Les Paul Deluxe von ‛69 klingt? Dann solltest du über eine Ausbildung in einem Musikgeschäft nachdenken, denn nirgendwo sonst kommst du mit so vielen besonderen Schätzen in Kontakt. Die verschiedenen Fachgeschäfte bieten in der Regel Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich an. Die Arbeit ist abwechslungsreich, du lernst neue Instrumente kennen und bekommst zu vielen Gleichgesinnten Kontakt. Viele Geschäfte laufen über einen Onlineshop, der betreut werden muss – genauso wollen aber auch Kunden vor Ort beraten werden.

Das solltest du mitbringen:

  • Mittleren Schulabschluss, z.B. von der Realschule.
  • Spaß im Umgang mit Menschen – bei der persönlichen Beratung im Geschäft, aber auch am Telefon.
  • Flexibilität, denn in kleineren Läden ist jeder ein bisschen für alles zuständig.
  • Weiterhin sind Englischkenntnisse von Vorteil, da viele Geschäftsbeziehungen über das Ausland laufen.

Der Beruf des Instrumentenbauers fordert dagegen einiges an handwerklichem Geschick sowie Präzision bei der Arbeit. Durch neue Produktionsmethoden wie beispielsweise CNC-gesteuerte Fünfachsfräsen oder innovative Materialien bekommt der Beruf auch zunehmend eine neue und moderne Ausrichtung. In Deutschland gibt es dazu die verschiedensten Ausbildungsberufe:

Den ganzen Tag Musik: Arbeiten beim Radio
Bei einem Radiosender dreht sich ebenfalls alles um Musik. Auch hier ist eine Ausbildung im technischen Bereich möglich. Als Ton- und Sendetechniker kümmerst du dich beispielsweise um die Umsetzung des Programms. Daneben hast du noch weitere Möglichkeiten, deine kreative Ader auszuleben oder auch selbst in gewisser Weise im Rampenlicht zu stehen.

Als Moderator bist du das Aushängeschild der Sendung und repräsentierst die Radiostation – auch wenn dich die Hörer gar nicht sehen können. Je nach Art und Größe des Senders bist du mehr oder weniger an der Programmgestaltung beteiligt. In der Redaktion werden Themenschwerpunkte gesetzt, neue Inhalte erarbeitet und die Songauswahl getätigt. Außerdem stehen oft auch Interviews mit Musikern oder anderen Künstlern auf dem Programm - ein perfekter Job für Entertainer!

Doch wie wird man eigentlich Moderator? Manche Quereinsteiger sind den Weg über ein Praktikum oder Volontariat bei einem Radiosender gegangen, andere haben zuerst als Redakteur oder Reporter bei einer Zeitung oder beim Fernsehen gearbeitet.

In der Regel absolvierst du als angehender Moderator eine journalistische Ausbildung oder Studium. Dabei steht sowohl das Erarbeiten und Erstellen von Hörfunkbeiträgen als auch Sprechtraining und Psychologie auf dem Stundenplan. Denn als guter Moderator zeichnest du dich nicht nur durch eine angenehme Stimme aus, sondern auch und vor allem durch die Fähigkeit, Menschen zu unterhalten. Am besten zu dem Job passt du, wenn du von Natur aus eine starke und charismatische Persönlichkeit bist. Außerdem musst du dazu bereit sein, zu ungewöhnlichen Zeiten zu arbeiten, den auch früh morgens oder spät abends werden Livesendungen ausgestrahlt.

Wer es trotzdem nicht lassen kann: Möglichkeiten als Berufsmusiker
An vielen Musikhochschulen hast du die Möglichkeit, dich zum Profimusiker ausbilden zu lassen. Neben dem instrumentalen Know-How und den spielerischen Fähigkeiten stehen auch Komponieren und Selbstmarketing auf dem Programm. Zudem kannst du in vielen Projekten Kontakte zur Musikbranche knüpfen. Berufsmöglichkeiten bieten sich in Orchestern oder Chören, aber auch bei Film, Fernsehen und im Marketing. Für viele Medienproduktionen werden individuelle Stücke komponiert und auch als professioneller Jinglekomponist kannst du Geld verdienen. Zudem ist eine Spezialisierung im pädagogischen Bereich denkbar: Anderen Menschen das Spielen eines Instrumentes näherzubringen und die eigene Freude am Musizieren weiterzugeben ist ein attraktiver Beruf.

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