Der Ablauf
Bevor du weißt, wie du dich vorbereiten musst, solltest du dir erst einmal klarwerden, wie so ein Vorstellungsgespräch überhaupt abläuft.
Nachdem dich der Personaler aus dem Empfangsbereich abgeholt hat oder du von einer Sekretärin in das Büro geleitet wurdest, geht alles erst einmal ganz locker los. Du wirst begrüßt, dir wird ein Getränk angeboten und es beginnt mit ein wenig Smalltalk, damit deine Nervosität etwas abklingen kann.
Danach lernt ihr euch gegenseitig näher kennen. Du stellst dich dabei selbst vor und erläuterst deine bisherige Laufbahn und deine Fähigkeiten. Das passiert meistens in einer Selbstpräsentation. Dir werden also keine konkreten Fragen gestellt, die du beantworten musst, sondern du kannst frei erzählen.
Im Anschluss stellt der Personaler den Betrieb vor. Dies muss nicht immer in einem Vortrag passieren, sondern du kannst auch zu bestimmten Punkten gefragt werden, wodurch dein Wissen zum Unternehmen getestet wird. Dann werden dir weitere Fragen zu deiner Person, deiner Motivation und zu deinem Lebenslauf gestellt.
Abschließend kannst du selbst noch Fragen stellen, dann ist das Gespräch auch schon zu Ende und du wirst ein paar Tage bis Wochen später benachrichtigt, ob du eingestellt bist, oder nicht.

Tipps und Tricks
Wie du aus dem Ablauf eines Bewerbungsgesprächs schließen kannst, ist es extrem wichtig, sich ausreichend vorzubereiten. Aber auch kleine Tricks helfen neben Freundlichkeit und Höflichkeit, einen positiven Eindruck zu schaffen. Was genau musst du also beachten?
1.  Vorab - Bevor du zum Vorstellungsgespräch fährst, solltest du dir unbedingt noch einmal deine Bewerbungsunterlagen ansehen und diese auch ausgedruckt mitnehmen. Schließlich macht es keinen guten Eindruck, wenn du nicht weißt, was du dort reingeschrieben hast.
2.  Begrüßung - Nimm das angebotene Getränk bei der Begrüßung ruhig an. Dadurch machst du direkt einen positiven Eindruck. Achte allerdings darauf, nichts zu Kohlensäurehaltiges zu nehmen, denn ein plötzliches Aufstoßen wäre sicherlich unangenehm.
3.  Selbstvorstellung - Diese kannst du im Voraus bereits ganz einfach vorbereiten und einüben. Natürlich solltest du dich nicht anhören, als würdest du einen Text vorlesen, deshalb ist es schlau, sich Stichpunkte zu machen, auf was man eingehen möchte und diese dann frei zu formulieren. Du kannst z.B. deinen Eltern oder Freunden erzählen, wer du bist und was du machst. So bekommst du zusätzlich ein Feedback, was du besser machen kannst und wo du ggf. Informationen vergessen hast. Wichtig – Erzähle jedoch nicht deinen Lebenslauf Punkt für Punkt nach, sondern gehe stattdessen mehr auf deine Fähigkeiten ein.
4.  Unternehmensfragen - Im Voraus solltest du dir unbedingt das Unternehmensprofil und die Dienstleistungen bzw. Produkte des Unternehmens einprägen, denn Personaler fragen gerne ab, wie gut du dich vorbereitet hast. Du kannst also einen sehr guten Eindruck hinterlassen, indem du genau weißt, was das Unternehmen macht und welche Ziele es hat.
5.  Allgemeine Fragen - Deine Deutschnote ist nicht so gut, wie sie sein sollte? Oder du hast eine kleine Lücke im Lebenslauf? Mache dich darauf gefasst, dass du darauf angesprochen wirst und bereite eine gute Antwort vor. Auch auf die Standardfragen wie Stärken und Schwächen solltest du dich perfekt vorbereitet haben, sodass du nicht erst lange nach einer Antwort suchen musst.
6.  Fragen stellen - Wenn du gefragt wirst, ob du irgendwelche Fragen zur Stelle oder dem Unternehmen hast, solltest du die Chance unbedingt nutzen. Denn Fragen zu stellen zeigt, dass du Interesse an der Stelle und auch am Unternehmen hast.

Mit diesen einfachen, aber wirkungsvollen Tipps, solltest du den Ausbildungsplatz oder die Stelle im Sack haben. Neben all den Tipps ist es jedoch trotzdem wichtig, dass du freundlich, höflich, aber trotzdem natürlich und ehrlich bleibst. Denn Lügen oder eine falsche Persönlichkeit werden spätestens in der Probezeit auffallen.

Folgendes könnte dich auch interessieren


Ausbildung im Baugewerbe: Das musst du wissen

Du hast bald deinen Schulabschluss in der Tasche? Du bist handwerklich veranlagt und der Bau von Gebäuden, Straßen, Brücken und Co. hat dich seit jeher fasziniert? Dann solltest du dir unbedingt anschauen, welche Möglichkeiten du im Baugewerbe hast. Die wichtigsten Fakten rund um die Ausbildung auf dem Bau haben wir für dich zusammengetragen.

Triales Studium – Alle Informationen

Duale Ausbildung, duales Studium, Studium … - Das hast du bestimmt alles schon einmal gehört. Doch was hat es mit dem trialen Studium auf sich? Absolviert man drei Ausbildungen gleichzeitig oder neben dem dualen Studium noch ein zusätzliches Praktikum? Wir verraten dir, was es mit der neuen Form auf sich hat!

Die Zeit der Gegensätze - Lebensretter Ehrenamt

Die Weihnachtszeit gilt bekanntlich als Zeit der Besinnlichkeit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, alte Freunde kommen heim, treffen sich nach Monaten wieder und Familien finden kurz vor den bevorstehenden Feiertagen zusammen. Für viele von uns ist es fast schon selbstverständlich, an Weihnachten beschenkt und tagelang von besonders leckerem Essen verwöhnt zu werden.

Nach oben