Was ist eine Elite-Uni?

Der Begriff Elite leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet übersetzt Auswahl. Es beschreibt die Universitäten also ganz gut, da nur eine Auswahl der besten Studenten an den besten Hochschulen der Welt studieren darf. Im Schnitt dürfen weniger als 10% der Bewerber auch anschließend in den Hörsälen der Unis Platz nehmen und den Campus der Hochschule ihr Zuhause nennen. Eine Uni wird zu einer Elite-Uni, wenn sie nachweisen kann, dass sie die Kriterien einer exzellenten Lehre und vor allem Forschung erfüllt. Weitere Erkennungszeichen sind auch die hohen Zulassungsbeschränkungen und Studiengebühren. Oftmals haben die Unis eine lange Tradition und sehr guten Ruf, geprägt von erfolgreichen Absolventen und sogar Nobelpreisträgern.


Die Top 10 der Eliteuniversitäten

  1. University of Oxford (England)
  2. University of Cambridge (England)
  3. Stanford University (USA)
  4. MIT - Massachusetts Institute of Technology (USA)
  5. California Institute of Technology (USA)
  6. Harvard University (USA)
  7. Princeton University(USA)
  8. Yale University (USA)
  9. Imperial College London (England)
  10. University of Chicago (USA)


Was muss ein Student können?

Du möchtest an einer Eliteuniversität studieren und hast einen konkreten Studiengang vor Augen? Bevor du dich bei einer Uni wie der University of Cambridge bewirbst, musst du einiges beachten. Du solltest am besten bereits 1 bis 2 Jahre vorher wissen, wo und was du studieren möchtest, da die Bewerbungsverfahren lange andauern. Einen Schnitt von 1,0 zu haben ist ein guter Anfang, für eine Hochschule der Eliteklasse aber schon fast ein Muss. Zusätzlich musst du einen Test erfolgreich bestehen. In den USA ist es der SAT, der Scholastic Assessment Test, der deine Studierfähigkeit unter Beweist stellt. Darüber hinaus solltest du dich sozial engagieren und deinen Bewerbungsunterlagen ein persönliches Statement und Essays zu bestimmten Themen beilegen. Mehrere Empfehlungsschreiben deiner Lehrer sollten auch nicht fehlen. Wenn du diese Hürde überstanden hast, folgt das persönliche Gespräch vor einer Jury. Du wirst getestet, ob du zu der Uni passt. Sollte das alles geklappt haben und du bekommst die Zusage, musst du nur noch überlegen, wie du das alles finanzieren wirst. Denn studieren an einer Eliteuniversität ist nicht günstig. Die Kosten steigen gerne mal in einen hohen fünfstelligen Betrag, vor allem in den USA. Dazu kommen noch deine Unterkunft und Verpflegung. Wie sollst du denn sonst akademisch Lernen? Aber keine Angst, mit der Aussicht auf einen Abschluss an einer der besten Universitäten der Welt, kannst du diese Kosten in Kauf nehmen.

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Welche Unis gehören dazu? 

Zu den bekanntesten Elite-Unis der Welt gehören die englischen Universitäten in Cambridge und Oxford. Außerhalb Europas sind die besten Unis vor allem in den USA zu finden. Harvard, Yale, Massachusetts Institute of Technology oder Princeton sind alleine die Universitäten, die an der Ostküste der USA liegen. Dazu kommen noch die kalifornischen Universitäten Stanford und Berkeley, wo auch zahlreiche Nobelpreisträger ihr Wissen an die Studenten weitergeben. Ein Ranking von 2018 kürte die Universität von Oxford zur besten Uni der Welt. Die hervorragende Lehre, Forschung und Anzahl der Lehrenden sind dabei ausschlaggebende Punkte für die Top-Platzierung gewesen.


Hat auch Deutschland Elite-Unis?

Nicht nur in den USA oder England gibt es ausgezeichnete Hochschulen. Auch einige deutsche Universitäten dürfen sich als Eliteuniversitäten bezeichnen. Dieser Titel wird aber nicht für eine gut sortierte Bibliothek oder ausgezeichnete Lernmöglichkeiten und der Förderung von Studierenden vergeben. Der ausschlaggebende Punkt liegt in den besonders guten Forschungsleistungen der Hochschulen, die dann dementsprechend gefördert werden. Zu dem ausgewählten Kreis der Top-Unis in Deutschland gehören beispielsweise die Technische Universität in Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen (RWTH Aachen) oder die Ludwig-Maximilians-Universität in München, die 2018 sogar auf Platz 34 der besten Unis der Welt landete. Anders als bei den internationalen Universitäten ist der Besuch der deutschen Elite-Unis längst nicht so teuer. Die Kosten werden von den einzelnen Bundesländern und nicht den Universitäten selbst festgelegt. Studenten haben es deshalb einfacher, ihr Studium zu finanzieren.

Du bist ein sehr guter Schüler und möchtest unbedingt eine Eliteuniversität besuchen? Dann bereite dich vor! Falls du allerdings doch keine Lust hast auf eine Elite-Uni oder auf ein Studium, kannst du natürlich auch gerne in unserem Berufslexikon vorbeischauen und eine Ausbildung starten.

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Quellen:

  1. timeshighereducation World University Rankings 2018 (abgerufen am 08.8.2018)

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