Was ist eine Elite-Uni?

Der Begriff „Elite“ leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet übersetzt „Auswahl“. Es beschreibt die Universitäten also ganz gut, da nur eine Auswahl der besten Studentinnen und Studenten an den besten Hochschulen der Welt studieren darf. Im Schnitt dürfen weniger als 10 Prozent der Studienbewerber auch anschließend in den Hörsälen der Unis Platz nehmen und den Campus der Hochschule ihr Zuhause nennen. Eine Uni wird zu einer Elite-Uni, wenn sie nachweisen kann, dass sie die Kriterien einer exzellenten Lehre und vor allem Forschung erfüllt. Weitere Erkennungszeichen sind auch die hohen Zulassungsbeschränkungen und Studiengebühren. Oftmals haben die Unis eine lange Tradition und einen sehr guten Ruf, geprägt von erfolgreichen Absolventen und sogar Nobelpreisträgern.


Welche Unis gehören dazu?

Zu den bekanntesten Elite-Unis der Welt gehören die englischen Universitäten in Cambridge und Oxford. Außerhalb Europas sind die besten Unis vor allem in den USA zu finden. Harvard, Yale, Massachusetts Institute of Technology (MIT) oder Princeton sind alleine die Universitäten, die an der Ostküste der USA liegen.
Ein Ranking von 2022 kürte die Universität von Oxford zur besten Uni der Welt. Die hervorragende Lehre, Forschung und Anzahl der Lehrenden sind dabei ausschlaggebende Punkte für die Top-Platzierung.


Die Top 10 der Eliteuniversitäten

  • University of Oxford (England)
  • California Institute of Technology (USA)
  • Harvard University (USA)
  • Stanford University (USA)
  • University of Cambridge (England)
  • MIT - Massachusetts Institute of Technology (USA)
  • Princeton University (USA)
  • University of California, Berkeley (USA)
  • Yale University (USA)
  • The University of Chicago (USA)

Was müssen Bewerberinnen und Bewerber können?

Du möchtest an einer Elite-Universitäten studieren und hast einen konkreten Studiengang vor Augen? Bevor du dich bei einer Uni wie der University of Oxford bewirbst, musst du einiges beachten.
Du solltest am besten bereits ein bis zwei Jahre vorher wissen, wo und was du studieren möchtest, da die Bewerbungsverfahren lange andauern. Einen Schnitt von 1,0 zu haben ist ein guter Anfang, für eine Hochschule der Eliteklasse aber schon fast ein Muss. Zusätzlich musst du einen Test erfolgreich bestehen. In den USA ist es der SAT, der Scholastic Assessment Test, der deine Studierfähigkeit unter Beweis stellt. Darüber hinaus solltest du dich sozial engagieren und deinen Bewerbungsunterlagen ein persönliches Statement und Essays zu bestimmten Themen beilegen. Mehrere Empfehlungsschreiben deiner Lehrer sollten auch nicht fehlen. Wenn du diese Hürde überstanden hast, folgt das persönliche Gespräch vor einer Jury. Du wirst getestet, ob du zu der Uni passt. Sollte das alles geklappt haben und du bekommst die Zusage, musst du dir nur noch überlegen, wie du alles finanzieren wirst. Denn studieren an einer Elite-Universität ist nicht günstig. Die Kosten steigen gerne mal auf einen hohen fünfstelligen Betrag pro Jahr, vor allem in den USA. Dazu kommen noch deine Unterkunft und Verpflegung.
Aber keine Angst, mit der Aussicht auf einen Abschluss an einer der besten Universitäten der Welt kannst du diese Kosten in Kauf nehmen. Außerdem werden bei besonderer Eignung großzügige Stipendien vergeben, mit denen du dir ein solches Studium leisten kannst.


Hat auch Deutschland Elite-Unis?

Nicht nur in den USA oder England gibt es ausgezeichnete Hochschulen. Auch einige deutsche Universitäten dürfen sich als Eliteuniversitäten bezeichnen. Dieser Titel wird aber nicht für eine gut sortierte Bibliothek oder ausgezeichnete Lernmöglichkeiten vergeben. Der ausschlaggebende Punkt liegt in den besonders guten Forschungsleistungen der Hochschulen, die dann dementsprechend gefördert werden.
Anders als bei den internationalen Universitäten ist der Besuch der deutschen Elite-Unis längst nicht so teuer. Die Kosten werden von den einzelnen Bundesländern und nicht den Universitäten selbst festgelegt. Deshalb ist es hier auch um einiges einfacher, das Studium zu finanzieren.
Übrigens: Die Ludwig-Maximilians-Universität in München lag 2022 auf Platz 32 der besten Unis der Welt. Außerdem zählen diese Unis zu den besten Deutschlands:


  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Technische Universität München (TUM)
  • Universität Heidelberg
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Humboldt Universität zu Berlin
  • Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Freie Universität Berlin
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen)
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Du möchtest nicht studieren aber trotzdem an einer Elite-Uni arbeiten? Kein Problem! Die RWTH Aachen bietet beispielsweise auch zahlreiche Ausbildungsplätze an.


Wie kann ich Wartesemester überbrücken?

Du bist eine sehr gute Schülerin oder ein sehr guter Schüler und möchtest unbedingt eine Eliteuniversität besuchen? Allerdings sind die Zulassungsbeschränkungen sehr hoch und du musst mit Wartesemestern rechnen? Um diese Zeit optimal zu nutzen, kannst du eine Ausbildung absolvieren und bereits erste berufliche Erfahrungen sammeln. Insbesondere für Hochschulzugangsberechtigte stehen alle Türen offen. In unserer Themenwelt "Berufe mit Abitur" findest du Ausbildungsberufe, die auf deinen Schulabschluss ausgerichtet sind. Du erhältst Einblicke in Unternehmen, knüpfst bereits Kontakte und kannst dein erworbenes Wissen auch im Studium einsetzen. Viele Abiturienten, die vor dem Studium eine Ausbildung absolviert haben, können die Theorie in der Hochschule besser nachvollziehen und spezifischere Fragen zu bestimmten Themen oder Abläufen stellen.
Wichtig: Informiere dich gut über das Zulassungsverfahren, sodass du noch vor Ausbildungsbeginn sicher bist, dass deine Ausbildung bei der Studienplatzvergabe auch angerechnet wird.

Du suchst gar keinen Studienplatz? Finde mit dem Berufs-Check heraus, welcher Ausbildungsberuf zu dir passt.

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