Augenoptiker

Der Berufsalltag von Augenoptikerinnen und Augenoptikern ist alles, nur nicht eintönig. Augenoptiker sind Augen- und Sehexperten, Handwerker und Stilberater in einer Person. Wenn du dich für diese Ausbildung entscheidest, erlernst du also eigentlich drei ganz unterschiedliche Jobs, in denen du dein Talent in verschiedenen Bereichen unter Beweis stellst.
Als Augen- und Sehexperte lässt du die Kunden mit Hilfe eines speziellen Gerätes Buchstaben und Zahlen vorlesen. So kannst du Sehfehler schnell erkennen und im anschließenden Gespräch den Kunden beraten. Wichtig ist auch der handwerkliche Part, bei dem du Brillen anfertigst oder diese reparierst.
Insgesamt ist die Brille heute nicht nur eine Sehhilfe, sondern auch ein modisches Accessoire. Als Augenoptiker nimmst du daher auch die Rolle des Stilberaters ein, in dem du deinem Kunden eine Brille empfiehlst, die zu seiner Gesichtsform, Haarfarbe, Teint etc. passt. Insgesamt trägst du als Augenoptiker also zu mehr Lebensqualität des Brillenträgers bei.

Erzieher

Auch die Erzieher und Erzieherinnen haben einen sehr abwechslungsreichen Job. Selbst die Arbeitsorte können variieren, da man in diesem Beruf nicht nur in einer Kindertagesstätte-, sondern auch in Jugendzentren und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung arbeiten kann.
Planung und Organisation ist ein essenzieller Bestandteil der Tätigkeit. Welche Materialien müssen besorgt werden? Welche Aktivität steht als nächstes an?
Von Bedeutung ist auch, dass die Kinder bzw. Jugendlichen beobachtet und Fortschritte sowie das Verhalten analysiert werden. Dabei stehen die Erzieher in ständigem Kontakt mit den Eltern, Kollegen und dem Jugendamt.
Natürlich gehören auch die Betreuung und Unterhaltung der Kinder und Jugendlichen zum Alltag dazu. Spielen, Musizieren und Basteln sowie das Begleiten von Ausflügen sind wichtige Aufgabenfelder der Arbeit. Dadurch, dass man die Möglichkeit hat, diese weitestgehend individuell zu gestalten und zu planen, gleicht kein Tag dem anderen.

Medizinische Fachangestellte

Medizinische Fachangestellte, auch als Arzthelferinnen und Arzthelfer bekannt, sind wahre Multitalente! Die Aufgaben lassen sich grob in drei Bereiche unterteilen:
Medizinische Fachangestellte assistieren den Ärzten bei der Therapie, indem sie zum Beispiel einen Verband anlegen und Blut abnehmen. Außerdem werden Diagnosen von ihnen dokumentiert und schriftlich festgehalten. Darüber hinaus ist man dafür verantwortlich, medizinische Instrumente nach einem Eingriff für die nächste Tätigkeit vorzubereiten.
Neben der Aufgabe als Assistenz steht der Medizinische Fachangestellte den Patienten immer mit einem offenen Ohr zur Seite. Sowohl das Beraten bei speziellen Anliegen als auch die Beantwortung von fachspezifischen Fragen gehören dazu.
Eine große Rolle spielt auch die Organisation des Alltages in einer Arztpraxis. Sprechstunden organisieren, Termine planen und Patienten empfangen gehören zum Bespiel dazu. Auch die Verwaltung nimmt dabei einen großen Stellenwert ein, denn es müssen täglich Überweisungen und Rezepte ausgestellt sowie Rechnungen, Atteste und Ärztebriefe verfasst werden.
Als Medizinischer Fachangestellter ist man Sekretär, Laborant, technischer und persönlicher Assistent des Arztes und zugleich Ansprechpartner für die Patienten.

Kaufmann für Marketingkommunikation

Auch in der Medienbranche kannst du einem interessanten und spannenden Beruf nachgehen. Zum Beispiel dem der Kauffrau bzw. des Kaufmanns für Marketingkommunikation!
Wenn du dich für diese Ausbildung entscheidest, erwarten dich viele unterschiedliche Aufgaben. Allgemein kümmern sich Kaufleute für Marketingkommunikation darum, Werbekampagnen für Kunden zu erstellen. Währenddessen stehst du in ständigem Kontakt zum Auftraggeber, um seine Wünsche und Vorstellungen zu erfassen. Damit du eine erfolgreiche Werbekampagne auf die Beine stellst, sammelst du Statistiken zu Kauf- und Konsumverhalten und analysierst diese genau.
Schließlich kümmerst du dich um die Auftragsabwicklung, indem du Angebote einholst und Kosten kalkulierst. Je nach Kunde und Werbung lässt sich der Job ganz individuell gestalten, sodass hier garantiert keine Langeweile aufkommt.

Tischler

Die Aufgaben von Tischlerinnen und Tischlern sind sehr interessant und vielfältig.
Bevor sich Tischler ans Werk machen, steht erstmal die Organisation und Planung bevor. Dabei muss, je nach Kundenwunsch, eine Maßzeichnung erstellt und dafür gesorgt werden, dass alle Materialien vorhanden sind. Anschließend baut der Tischler neue Möbelstücke, fertigt Fenster und Türen oder restauriert alte Schätze.
Sobald du dich für diese Ausbildung entscheidest, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass auch ein technisches Verständnis vorausgesetzt wird. Schließlich musst du sicher im Umgang mit Maschinen sein, diese warten können und dabei stetig die Sicherheitsvorkehrungen im Blick behalten.
Insgesamt ist der Beruf des Tischlers sehr abwechslungsreich, denn hier kommt das Beste aus Handwerk und Technik zusammen. Durch die individuellen Kundenwünsche wird dein Können immer wieder herausgefordert. Dieser Beruf bleibt sicherlich auch auf längere Sicht interessant!

Fazit

In allen Berufen gibt es Routinetätigkeiten, die schnell zum Alltag werden können.
Um dem entgegenzuwirken, ist eines besonders bedeutend: Finde einen Job, in dem du deine ganz persönlichen Stärken und Interessen einbringen kannst. Du solltest dir im Klaren darüber sein, ob du lieber im Büro arbeiten oder unterwegs sein möchtest. Ist es dir wichtig, selbst anzupacken und mit deinen Händen etwas zu erschaffen? Oder bist du lieber hinter den Kulissen tätig, um etwas zu planen und zu organisieren?
Wenn du anhand dessen einen passenden Beruf findest, führt dein beruflicher Weg von Anfang an in die richtige Richtung und bleibt, auch auf längere Sicht, abwechslungsreich und spannend.

Weitere Tipps, die dir zur Entscheidung für den richtigen Beruf helfen, findest du in unserem Portal.

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