Berufsorientierung

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“

Dirk Nowitzki

Dirk Nowitzki hat alles gegeben und sich richtig hochgearbeitet. Kannst du das auch?
Jeder fängt einmal klein an – so viel steht fest. Und eine Karriere beginnt selbst bei den erfolgreichsten Sportlern, Geschäftsführern, Politikern oder Musikern mit…
… der Berufsorientierung!

Berufsorientierung – was bedeutet das eigentlich?

Wenn du dich orientiert hast, weißt du, wo du dich befindest und wo du hingehörst. Du kannst dich räumlich orientieren (zum Beispiel in einer fremden Stadt), zeitlich (wir orientieren uns am gregorianischen Kalender), politisch oder auch sexuell. Und du kannst dich umorientieren – zum Beispiel beruflich! Berufsorientierung bedeutet, dass du dich in der Berufswelt zurechtfindest. Das ist manchmal gar nicht so leicht. Deshalb holst du dir Hilfe. Viele Wegweiser versuchen, dir die richtige Richtung aufzuzeigen. „Doch welcher ist MEIN WEG?“ fragst du dich.

Um den Weg in den Beruf zu finden, ist es hilfreich, dir verschiedene Fragen zu stellen:

  • Wo liegen meine persönlichen Stärken und Schwächen?
  • Mit welchem Schulabschluss möchte ich ins Berufsleben starten?
  • Gibt es bereits einen Bereich, auf den ich mich beruflich festlegen will?
  • Habe ich besondere Präferenzen oder Anforderungen bezüglich meines Berufs, zum Beispiel die Arbeit im Freien, etwas mit Elektronik, mit Musik, mit Sport oder ein seltener Beruf, den nicht jeder macht?
  • Oder weiß ich vielleicht schon ganz genau, welchen Ausbildungsberuf ich erlernen will?
  • Soll meine Ausbildung in einer bestimmten Stadt oder an einem bestimmten Ort stattfinden?
  • Gibt es ein bestimmtes Unternehmen, bei dem ich mir eine Ausbildung vorstellen kann?
  • Welches Gehalt stelle ich mir für meine Ausbildung und meinen späteren Beruf vor?

Die grundlegendste aller Fragen ist aber sicherlich:

Duale Ausbildung, Schulische Ausbildung, Duales Studium oder Studium?

Wir haben dir hier mal eine kleine Pro- und Contra-Liste für die Variante „Ausbildung“ zusammengestellt:

Vor- und Nachteile einer Ausbildung

Vorteile

  • Sammeln von praktischen Erfahrungen ab Beginn der Ausbildung
  • Konsequente Vorbereitung auf den späteren Beruf
  • Klar definierte Tätigkeiten und Aufgaben, Einbindung in alltägliche Arbeitsprozesse
  • Geregelte Arbeitszeiten
  • Sammeln von Erfahrungen in der alltäglichen Zusammenarbeit mit Vorgesetzen und Kollegen
  • Überschaubarer Ausbildungszeitraum, zwei bis vier Jahre
  • Festes Gehalt mit Beginn der Ausbildung, damit geringere finanzielle Abhängigkeit von Eltern o.a.
  • Chancen auf eine Anstellung durch Übernahme im Betrieb nach der Ausbildung bzw. bei gutem Abschluss
  • Möglichkeiten von selektiver Weiterbildung, Erwerb von Zusatzqualifikationen oder Aufbaustudium

Nachteile

  • Ausbildung ausschließlich für einen Lehrberuf, d.h. frühzeitige Festlegung auf ein spezielles Berufsbild
  • Weniger Spielraum zu freiem Handeln und Entscheiden
  • In der Regel auch mit mehrjähriger Berufserfahrung geringeres Gehalt als Akademiker
  • Begrenzte Aufstiegschancen

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