1. Planen statt aufschieben: Viele Schüler vernachlässigen die Orientierungsphase und beschäftigen sich vor allem gegen Ende der Schulzeit mit anderen Dingen. Schließlich sind alle Prüfungen vorbei und du kannst nun sehr viel unternehmen. Vergiss dabei nicht, dass die Zeit der Bewerbungen ansteht. Schon während des letzten Schuljahres solltest du dir Gedanken machen, welche berufliche Richtung für dich infrage kommt, sodass du dich früh genug bewerben kannst. Gehe strukturiert an die Sache heran, informiere dich über verschiedene Berufe, und übe wie man eine Bewerbung verfasst. Wenn du alles ständig aufschiebst gerätst du unter Zeitdruck und kannst keine Bewerbung fristgerecht abschicken. 

2. Schränke deine Suche ein: Ein großer Fehler in der Berufsorientierung ist, dass Jugendliche keine Einschränkungen vornehmen und sich für deutlich zu viele Berufe bewerben. Das bringt dir relativ wenig und raubt dir nur die Zeit, wenn du bereits weißt, in welchem Berufsbereich du dich siehst. Wenn dem nicht so ist: Probier mal den Berufs-Check aus! Durch diesen kurzen Test erhältst du Berufsvorschläge, die zu deiner Person passen. Wenn du dich danach noch genauer informieren willst, steht dir unser Berufslexikon jederzeit zur Verfügung

3. Lass dich nicht von jedem beeinflussen: Du kennst es sicherlich auch – Familie und Freunde versuchen dich von einem (für sie) ganz besonderen Beruf zu überzeugen. Sie argumentieren zum Beispiel mit eigenen Erfahrungen oder heben das hohe Gehalt hervor. Natürlich kannst du dir solche Meinungen anhören, lasse dich aber bloß nicht zu einer Ausbildung zwingen, die dir nicht zusagt. Durch Azubi-Interviews kannst du dir ein authentisches Bild von Berufen machen, da Gleichaltrige direkt aus dem Betrieb berichten.

4. Gehe nicht mit dem aktuellen Trend mit: Auf Instagram, Facebook und co. bist du sicherlich auch mal auf Berufe gestoßen, für die man keine Ausbildung braucht und trotzdem sehr viel verdient. Lasse dich nicht von den sozialen Medien beeinflussen! Eine staatlich anerkannte Ausbildung bedeutet gleichzeitig auch, dass du dein fachliches Wissen und praktische Arbeit mit einem Abschlusszeugnis belegen kannst, also bei Bewerbungen auf der sicheren Seite stehst. Auch wenn ein Ausbildungsberuf in den sozialen Medien besonders beliebt ist, heißt das nicht zwingend, dass er zu dir passt. Überlege, in welchem Beruf du deine Stärken am besten einsetzen kannst.

5. Sei dir deiner Stärken und Schwächen bewusst: Eine Schwäche, muss nicht gleich das Aus für deinen Traumberuf sein. Führe dir deine Stärken vor Augen. Um beide Seiten übersichtlich aufzuführen, empfehlen wir dir die Erstellung eines Persönlichkeitsprofils. So erkennst du, welche Fähigkeiten dir in welchem deiner Wunschberufe helfen können und welche Stärken du effektiv einsetzen kannst.

 


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