Übersicht der Ausbildungsberufe

Drogist

Drogist

30 freie Ausbildungsplätze

Drogisten verkaufen Waren aus den Bereichen Kosmetik und Pflege, Gesundheit, Ernährung, Pflanzen- und Umweltschutz und Foto. Sie sorgen für reibungslose Abläufe im Laden, beraten Kunden und verwalten den Warenbestand.

Duale Ausbildung
Rettungssanitäter

Rettungssanitäter

24 freie Ausbildungsplätze

Rettungssanitäter versorgen Verletzungen und ergreifen, falls erforderlich, lebensrettende Maßnahmen. Sie übernehmen die Notfallversorgung von Patienten, bis sie diese an Ärzte im Klinikum übergeben können.

Schulische Ausbildung
Anlagen- und Apparatebauer EFZ

Anlagen- und Apparatebauer EFZ

22 freie Ausbildungsplätze

Anlagen- und Apparatebauer verarbeiten die unterschiedlichen Metalle zu Metallverkleidungen für Maschinen, Blechen oder Rohren.

Duale Ausbildung
Montage-Elektriker EFZ

Montage-Elektriker EFZ

19 freie Ausbildungsplätze

Montage-Elektriker sind für den Anschluss jeglicher Geräte bei Bauten, insbesondere im Wohnungsbau, verantwortlich. Vor der Installation der Anlagen an das Leitungsnetz, verlegen sie nach dem Rohbau die Schutzrohre für die Leitungen.

Duale Ausbildung
Gärtner

Gärtner

18 freie Ausbildungsplätze

Gärtner bauen Blumen, Bäume, Obst und Gemüse an. Sie züchten sie heran und verkaufen sie. Sie legen Gärten, Höfe oder Friedhofsgräber an und pflegen sie. Sie arbeiten vor allem im Freien und können sich sowohl für die Natur, als auch für Technik begeistern.

Duale Ausbildung | Schulische Ausbildung
Konstrukteur

Konstrukteur

17 freie Ausbildungsplätze

Zu den Aufgaben von Konstrukteuren gehören das Entwerfen und Konstruieren von Einzelteile und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Produktionsanlagen. Dafür benutzen sie Computer, an denen sie Konstruktionszeichnungen und technische Unterlagen anfertigen.

Duale Ausbildung
Holzbildhauer

Holzbildhauer

15 freie Ausbildungsplätze

Gegenstände aus Holz nach eigener Vorstellung oder nach Vorgabe fertigen sowie alte Werke restaurieren.

Duale Ausbildung
Polymechaniker EFZ

Polymechaniker EFZ

15 freie Ausbildungsplätze

Polymechaniker/-innen stellen Werkzeuge, Geräteteile und Maschinen her. Sie arbeiten an Maschien. Sie programmieren und bedienen diese. Zudem überwachen sie die Produktion und warten Apparate.

Duale Ausbildung
Übersetzer

Übersetzer

15 freie Ausbildungsplätze

Übersetzer übernehmen eine wichtige Rolle bei der internationalen Kommunikation, indem sie Sachtexte und manchmal auch literarische Texte von einer Sprache in eine andere übertragen. Dolmetscher übertragen das gesprochene Wort in eine andere Sprache.

Schulische Ausbildung
Zahntechniker

Zahntechniker

13 freie Ausbildungsplätze

Zahntechniker arbeiten in einem zahntechnischen Labor, wo sie in Handarbeit mithilfe von Geräten Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Implantate, Teil- und Vollprothesen anfertigen und reparieren.

Duale Ausbildung

In deutschsprachigen Ländern wie Österreich, Südtirol und auch in der Schweiz spricht man nicht von einer dualen Ausbildung, sondern von einer Lehre. Sie bietet dir eine berufliche Grundbildung in der Schweiz, um erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Voraussetzungen für den Start in eine Lehre ist der Abschluss der obligatorischen Schulzeit und dass du mindestens 15 Jahre alt bist. Du hast die Möglichkeit, die Lehre entweder in einem EFZ-Beruf oder in einem EBA-Beruf zu absolvieren. Die Berufe unterscheiden sich in der Organisation, der Dauer und dem Abschluss der Lehre.

EFZ ist eine Abkürzung für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis, das du nach der erfolgreich abgeschlossenen Lehre in der Schweiz erlangst. Insgesamt kannst du in mehr als 180 EFZ-Berufen eine Lehre beginnen, die sich in die folgenden Berufsfelder unterteilen:

  • Bau
  • Bildung, Soziales
  • Chemie, Physik
  • Druck
  • Elektrotechnik
  • Fahrzeuge
  • Gastgewerbe
  • Gebäudetechnik
  • Gestaltung, Kunst
  • Gesundheit
  • Holz, Innenausbau
  • Informatik
  • Kultur
  • Metall, Maschinen
  • Nahrung
  • Natur
  • Planung, Konstruktion
  • Schönheit, Sport
  • Textilien
  • Verkauf
  • Verkehr, Logistik
  • Wirtschaft, Verwaltung

 

Doch bevor du in die Arbeitswelt startest, musst du je nach Beruf einen Eignungstest bestehen, der entweder von deinem Lehrbetrieb, von Berufsverbänden oder von unabhängigen Firmen durchgeführt wird. Die Tests dienen den Betrieben als Auswahlkriterium für die richtigen Bewerber und um dein Schulwissen als auch deine Fähigkeiten zu überprüfen. Bei einem erfolgreich absolvierten Test unterschreibst du einen Lehrvertrag, der Angaben zu deiner Person, zu deiner Lehre und zu deinem Lehrbetrieb enthält. Die Dauer deiner Lehre beträgt bei einem EFZ-Beruf zwischen drei und vier Jahren, wobei du im Betrieb die Praxis erlernst und der theoretische Teil in der Schule vermittelt wird. Natürlich erhältst du auch einen Lohn von deinem Lehrbetrieb, der sich jedoch nach deinen Lehrberuf und der Dauer richtet. Mit dem Abschluss deiner Berufslehre erhältst du den Titel „EFZ“, der dir den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Parallel zu einem EFZ-Beruf kannst du auch die Berufsmaturität erlangen, die dir den Zugang zu einem Studium öffnet.

Eine zweite Möglichkeit bieten die EBA-Berufe, die sich in ca. 60 EBA-Berufen gliedern. EBA ist eine Abkürzung für das „eidgenössische Berufsattest“ und richtet sich vor allem an Jugendliche, die in der Schule Schwierigkeiten aufweisen. Der Unterschied zu einem EFZ-Beruf ist die Lehrdauer und die Anwesenheitstage in der Schule. EBA-Berufe sind durch eine zweijährige Lehre gekennzeichnet und du musst nur an einem Tag pro Woche zur Berufsschule, wobei du dort eine angemessene Betreuung durch die Lehrkräfte erhältst. Zudem können EBA-Berufe auch in Vollzeit an einer Schule absolviert werden, die jedoch genauso zu einem eidgenössischen Berufsabschluss führen. Je nach Lehrberuf besuchst du bei einem schulischen Vollschulangebot eine Lehrwerkstätte, Handelsmittelschule HMS oder Informatikmittelschule IMS. Neben den allgemeinen Schulfächern erhältst du auch spezifisches theoretisches Wissen zu deinem Lehrberuf. Beim Besuch einer HMS oder IMS absolvierst du während deiner Lehre auch ein Praktikum, um die Theorie in der Praxis umzusetzen und praktische Erfahrungen in einem Lehrbetrieb zu sammeln. Jugendliche mit einem guten Abschluss sind dazu berechtigt, anschließend ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) zu erlangen.

Traumberuf gesucht?

Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind wusstest du ganz genau, was du werden wolltest. Nur wenn du jetzt vor der Berufswahl stehst und zwischen hunderten möglichen Berufen wählen kannst, kommt dein alter Traumberuf ins Wanken und du fragst dich: "Welcher Beruf passt zu mir?"

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Quellen:

  1. Lehre und Lehrstellen (abgerufen am 21.8.2017)

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