Autor / Autorin Ausbildung & Beruf

Autorinnen und Autoren schreiben Geschichten Autorinnen und Autoren schreiben Geschichten Autorinnen und Autoren schreiben Geschichten

Deine Stärken

  • Eigene Ideen entwickeln und umsetzen
  • Mündlich und schriftlich kommunizieren
  • Gewissenhaft und präzise arbeiten

Einstiegs­gehalt

Einstieg 2.300 €
Einstiegsgehalt2.300 €

Infos zum Beruf

Was macht man als Autor / Autorin?

Was ist mächtiger als das Schwert? Der Stift! Als Autorin bzw. als Autor bist du das kreative Gehirn hinter einer Vielzahl unterschiedlicher Texte.

Als Buchautor schreibst du fesselnde Thriller, magische Fantasyromane oder bewegende Selbsthilfebücher. Das Beste daran? Je nach Auftraggeber oder Arbeitgeber kannst du dein Interesse und Fachwissen perfekt einsetzen! Deine Mühen sieht man entweder im Buchhandel, in Schulbüchern oder als Quellen für wissenschaftliche Arbeiten.

Du informierst, entertainst und bewegst viele Menschen. Das ist ein Gefühl, welches nicht jede Person beim Arbeiten haben kann.

Wichtig: Autorin bzw. Autor ist keine offizielle Berufsbezeichnung. Deshalb existiert auch nicht der eine vordefinierte Karriereweg, den du beschreiten musst! Das heißt: Es gibt mehrere Wege, wie du Autorin bzw. Autor werden kannst.

Typische Aufgaben als Autor / Autorin

Typische Aufgaben als Autor / Autorin

Recherchieren:

Bevor du dich an dein nächstes Werk setzen kannst, musst du dich natürlich informieren. Das sieht je nach Ziel unterschiedlich aus. Für ein Kinderbuch, welches der Zielgruppe zeigt, dass queere Beziehungen ebenso normal sind wie heterosexuelle Beziehungen, machst du dich mit pädagogischen Lehrmethoden vertraut. Für einen 3-teiligen Fantasyroman recherchierst du etwas über Feiertage und Religion im böhmischen Mittelalter. Je nach Auftrag passt du deine Recherche an, damit du stets gut informiert bist. Die tatsächliche Recherchedauer kann dabei von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern!


Schreiben:

Deine Recherche für das pädagogische Kinderbuch ist nach mehreren Wochen fertig. Es fiel dir ein wenig leichter als gedacht, da du dich auf ältere Arbeiten stützen konntest. Jetzt geht es an das eigentliche Kernstück deiner Arbeit – das Schreiben! Dein Laptop lädt, dein Tee ist warm und du bist bereit. Natürlich schreibst du selten acht Stunden am Stück; niemand schafft so eine Dauerleistung. Aber das ist völlig in Ordnung. Jeder Fortschritt zählt, auch wenn er von Tag zu Tag unterschiedlich ist. Schreibblockaden? Die gehören dazu; sie sind kein Rückschritt, sondern Teil des kreativen Prozesses.


Korrespondenz:

Du hast unzählige Arbeitsstunden in dein nächstes Meisterwerk gesteckt und jetzt ist es endlich fertig. Doch was nun? Je nach Verlag werden die ersten Korrekturschleifen abgearbeitet. Das bedeutet, dass andere Personen – häufig Lektorinnen und Lektoren – über deine Texte rübergehen und nach Fehlern, Unklarheiten oder Verbesserungspotenzial suchen. In öffentlichen Vorlesungen steigerst du nicht nur deine Bekanntheit, sondern auch die deines Buches! Bibliotheken, öffentliche Events oder gelegentlich sogar Pubs laden zu solchen Veranstaltungen ein. Schlussendlich wirst du nach dem Fertigstellen deines Buches auch mit deinem Verlag häufig in Kontakt stehen. Unter welchem Namen willst du das Buch veröffentlichen? Wann wird es erscheinen? Möchtest du eine Danksagung zu Beginn? Es gibt viele spannende Fragen zu klären!

Hinweis: Dies ist nur ein kleiner Einblick in grundlegende Aufgaben nach der Ausbildung als Autor / Autorin. Je nach Branche und Unternehmen variieren deine Aufgaben.

Wie sieht der Berufsalltag als Autor / Autorin aus?

Der Berufsalltag als Autorin bzw. als Autor sieht natürlich von Person zu Person unterschiedlich aus. Daher ist es schwierig, von einem „typischen Arbeitsalltag“ zu sprechen. Trotzdem kannst du dir ihn so vorstellen:

Start in den Tag mit Recherche

Dein Tag beginnt früh mit einer heißen Tasse Kaffee und einer frischen Recherche. Heute arbeitest du an zwei ganz unterschiedlichen Projekten. Für ein neues Kinderbuch suchst du Informationen zu kindgerechter Sprache. Du liest kurze Fallbeispiele und sprichst mit einer Freundin, die Lehrerin ist, über gute Methoden. Dabei notierst du dir Szenenideen, in denen Kinder Vielfalt selbstverständlich erleben. Die Geschichten aus dem Arbeitsalltag der Lehrerin haben dich inspiriert. Du entscheidest dich letztendlich für eine Coming-out-Geschichte eines jungen Teenagers.

Ideenentwicklung für ein neues Fantasyprojekt

Danach tauchst du in dein zweites Projekt ein. Ein Fantasyroman braucht eine glaubwürdige Welt, also schaust du dir alte Karten, Volksbräuche und Berichte über alte Rituale an. Ein Eintrag über ein nordisches nächtliches Lichterfest weckt sofort deine Kreativität. Du notierst dir eine lebhafte Szene, die später ein wichtiges Kapitel wird. Aus den ursprünglich geschnitzten Talismanen werden magische Steintafeln. Stück für Stück füllst du die Welt mit Traditionen, Details und Leben. Deine Recherche dauert oft Wochen, doch jeder Fund bringt deine Geschichten voran.

Schreiben und kreative Herausforderungen

Nach einer kleinen Pause öffnest du dein Schreibprogramm. Heute geht es gut voran. Im Kinderbuch entdeckt die Hauptfigur ein geheimnisvolles Tagebuch. Du findest schnell den richtigen Ton, damit die Szene neugierig macht. Dann stockt der Text plötzlich. Eine kurze Schreibblockade. Du atmest durch, stehst auf und beobachtest aus dem Fenster die Menschen draußen. Ein Kind läuft lachend über den Gehweg und gibt dir genau die Inspiration, die du brauchst. Zurück am Platz schreibst du konzentriert weiter.

Zusammenarbeit mit deinem Verlag

Am Nachmittag kommt eine Nachricht vom Verlag. Dein Fantasyroman steckt mitten in der ersten Korrekturrunde. Die Lektorin schickt dir Hinweise zu einem Kapitel, in dem eine Figur zu wenig Tiefe zeigt. Du überarbeitest die Stelle sofort und gibst der Figur eine kleine Erinnerung aus der Vergangenheit. Schon wirkt der Text lebendiger. Danach sendest du die neue Version zurück.

Lesungen und Kontakt zum Publikum

Später machst du dich bereit für eine Lesung in der Stadtbibliothek. Es ist eine Leseprobe aus dem noch nicht veröffentlichten Fantasyroman. Du stellst dich vor, erklärst ein paar Gedanken hinter deinem aktuellen Werk und liest eine spannende Passage vor. Die Zuhörerinnen und Zuhörer stellen viele Fragen und freuen sich über die Einblicke. Diese Begegnungen motivieren dich jedes Mal aufs Neue.

Organisation und Planung zum Tagesabschluss

Zum Abschluss beantwortest du letzte E-Mails. Der Verlag möchte wissen, welchen Titel du dir für dein Kinderbuch vorstellen kannst und ob du ein kleines Vorwort beisteuern willst. Du machst dir erste Notizen und schließt zufrieden den Laptop. Ein voller Tag liegt hinter dir!

Wo arbeitet man als Autor / Autorin?

Die Arbeitsorte als Autorin bzw. als Autor sehen zugegebenermaßen recht ähnlich aus:

  • Schreibwerkzeug, meistens Laptop,
  • Sitzplatz und
  • häufig ein warmes Getränk.

Die Einsatzorte sind jedoch genau die Punkte, die Variation in dein Leben bringen:

  1. Verlage
    In Verlagen triffst du auf Menschen, die genauso sehr für Texte brennen wie du. Hier besprichst du neue Buchideen, gibst Manuskripte ab und arbeitest eng mit Lektorinnen und Lektoren zusammen. Gemeinsam feilt ihr an Kapiteln, verbessert Dialoge und sucht nach passenden Titeln. Oft sitzt du in einem hellen Besprechungsraum, liest Kommentare durch und entscheidest, welche Änderungen das Werk stärker machen. Auch Coverentwürfe, Veröffentlichungstermine und Lesungen werden hier geplant. In diesen Momenten wird aus deinem Manuskript ein echtes Buch.
  2. Freelance-Arbeit
    Viele Autorinnen und Autoren arbeiten frei und genießen die große Abwechslung. Du sitzt mal in deinem Arbeitszimmer, mal im Café um die Ecke und manchmal sogar in einer ruhigen Ecke einer Bibliothek. Je nach Auftrag schreibst du Romane, Kurzgeschichten oder Texte für Magazine und Webseiten. Wenn ein neues Projekt kommt, besprichst du die Anforderungen mit dem Auftraggeber, stellst einen Zeitplan auf und lieferst deine Texte fristgerecht ab. Du passt deinen Stil an, recherchierst viel und bist ständig in Kontakt mit deinen Kundinnen und Kunden. Die Freiheit motiviert dich, weil jeder Tag anders aussieht und neue Chancen bietet.
  3. Nebenberufliche Tätigkeit
    Viele beginnen das Schreiben neben einem Hauptberuf. Nach Feierabend oder am Wochenende setzt du dich an dein aktuelles Kapitel. Du machst dir eine Tasse Tee, öffnest dein Notizbuch und schreibst Szene für Szene weiter. Manchmal nutzt du auch die Mittagspause für ein paar kurze Abschnitte oder überarbeitest unterwegs einzelne Textstellen. Auch so entstehen nach und nach ganze Geschichten. Sobald ein Manuskript fertig ist, reichst du es bei Verlagen ein oder veröffentlichst es digital.
Gut zu wissen...
  • Der Autor der „Game of Thrones”-Bücher – George R. R. Martin – hat eine Assistentin, die ihm dabei hilft, die kleinsten Details wie Augenfarben von Charakteren nicht zu verwechseln.
  • Das meistverkaufte Buch der Welt ist die Bibel.
  • In Deutschland hält „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende den Rekord: Es war 111 Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Autor / Autorin erfüllen?

Wenn du als Autorin bzw. als Autor so richtig Karriere machen möchtest, gibt es gewisse Eigenschaften, die dir helfen. Da es sich hierbei um einen kreativen Ausbildungsberuf handelt, sollte es dir leichtfallen eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Schließlich möchte man deine originellen Ideen lesen und in deine neuen Welten eintauchen können.

Dass du eine gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift haben solltest, überrascht wahrscheinlich auch niemanden.

Schlussendlich ist vor allem wichtig, dass du gewissenhaft und präzise arbeitest. Immerhin möchtest du weder kleine Tippfehler noch große inhaltliche Lücken haben.

Stärken

Stärken

Eigene Ideen entwickeln und umsetzen:

Beim Schreiben eines neuen Kapitels willst du eine spannende Wendung einbauen. Du überlegst, wie deine Hauptfigur reagieren könnte, skizzierst verschiedene Möglichkeiten und entscheidest dich für die Variante, die die Geschichte lebendiger macht. Danach setzt du dich direkt an den Text und formst aus deiner Idee eine fertige Szene. Durch deine Kreativität entsteht ein starker Moment, der das ganze Kapitel trägt.


Mündlich und schriftlich kommunizieren:

Für die Überarbeitung deines Manuskripts triffst du dich mit deiner Lektorin. Ihr besprecht eine Passage, die noch nicht gut funktioniert. Du erklärst klar, warum du einen bestimmten Satz gewählt hast, und nimmst ihre Hinweise offen auf. Später formulierst du die Stelle neu und schickst eine überarbeitete Version zurück. Auch bei Lesungen zeigst du diese Stärke. Du stellst dein Buch vor, erzählst von der Entstehung und beantwortest Fragen so verständlich, dass deine Zuhörerinnen und Zuhörer dir gern folgen.


Gewissenhaft und präzise arbeiten:

Bevor du ein Kapitel abgibst, liest du es mehrmals durch. Du achtest auf jede Formulierung, kontrollierst Fakten aus deiner Recherche und beseitigst kleine Fehler, damit der Text sauber wirkt. Wenn du an einem historischen Projekt schreibst, vergleichst du sogar Details wie Kleidung, Städte oder alte Traditionen. Durch diese genaue Arbeitsweise stellst du sicher, dass deine Geschichten glaubwürdig bleiben und deine Leserinnen und Leser vollständig in die Welt eintauchen können.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Ausbildung als Autor / Autorin?

Da du als Autorin bzw. Autor keine klassische Ausbildung nach dem BBiG – das ist das Berufsbildungsgesetz – machst, gibt es auch nicht den einen vorgefertigten Weg, den du gehen musst! Es gibt Autoren ohne Schulabschluss, mit Hauptschulabschluss, mit Realschulabschluss und mit Abitur.

Was wünschst du dir?

Deine Meinung ist gefragt: Wann ist eine Bewerbung für dich einfach? Was erwartest du von deinem Ausbildungsbetrieb vor und während der Ausbildung? Welches Feedback ist für dich besonders hilfreich?

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Ablauf und Inhalte

Alternative Ausbildungen zum Autor

Du möchtest schreiben und suchst einen Weg in diesen Beruf? Auch wenn es keine feste Ausbildung dafür gibt, kannst du über anerkannte Berufe nah an Bücher, Geschichten und Sprache kommen. Jede dieser Ausbildungen bringt dir wichtige Fähigkeiten, die du später beim Schreiben gut brauchst. Und alle fünf Berufe haben ihren eigenen Alltag, der dich unterschiedlich prägt.

Journalist

Schreiben ist dein Ding, aber du möchtest bei deiner Arbeit vor allem recherchieren und Nachrichten verbreiten? Als Journalistin oder Journalist sammelst du Fakten zu den unterschiedlichsten Themen und bringst diese in einem zusammenhängenden Text in Zeitschriften, Magazinen, Zeitungen und so weiter. Deine Fragen an deine Interviewpartner sind oft sehr direkt und können dein Gegenüber mitunter ins Schwitzen bringen.

  • Texter
    Slogans, Artikel, kurze Texte, lange Texte – egal, Hauptsache auf den Punkt! Als Texterin und Texter arbeitest du bei Unternehmen aus allen Branchen und schreibst Texte in jeder Länge. Zudem verfasst du die Reden von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Du hast ein hervorragendes sprachliches Ausdrucksvermögen und weißt stets, wie du Aufmerksamkeit erregt und wie die Sprüche im Kopf bleiben.
  • Lektor
    Dein Lieblingsbuch ist der Duden? Du kennst die deutsche Grammatik und Rechtschreibung bis ins kleinste Detail? Wie wäre es dann mit einer Tätigkeit als Lektor? In diesem Beruf liest du die Manuskripte und vollendeten Geschichten von Schriftstellern, gibst Anregungen und nimmst Korrekturen vor und begleitest die Autoren von der Idee bis zum fertigen Buch.
  • Buchhändler
    Als Buchhändlerin oder Buchhändler bist du jeden Tag von Geschichten umgeben. Du berätst Menschen, die ein Geschenk suchen, einen Roman für den Urlaub brauchen oder sich über neue Titel informieren wollen. Im Lager packst du Kisten aus, sortierst Neuerscheinungen ein und behältst Bestseller im Blick. Manchmal öffnest du ein frisch gedrucktes Buch und liest direkt ein paar Zeilen, um den Stil zu spüren. Außerdem planst du kleine Veranstaltungen im Laden, zum Beispiel eine Lesung oder eine Signierstunde. Durch diese Arbeit lernst du, was Leserinnen und Leser begeistert und wie vielfältig Geschichten sein können. Dieses Wissen hilft dir später, eigene Texte zu schreiben, die Menschen berühren.
  • Buchbinder
    Ein Buch in den Händen zu halten, es zu fühlen und zu riechen ist für dich das Größte? Als Buchbinderin oder Buchbinder stellst du manuell oder mit Maschinen Druckerzeugnisse und Bücher her. Gestalterische Aspekte wie der richtige Einband und die optisch stimmige Einbindungsart sind sehr wichtig bei deiner Arbeit. Darunter ist auch die ein oder andere Sonderanfertigung. Außerdem bekommst du alte Bücher zur Reparatur vorgelegt.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungs­möglichkeiten gibt es als Autor / Autorin?

Du möchtest als Autorin bzw. als Autor deine Karriere weiter voranbringen? Das kannst du am besten mit Fort- und Weiterbildungen machen.

Weiterbildungen

Weiterbildungen

Kreatives Schreiben:

In Kursen für kreatives Schreiben verbesserst du deinen Stil Schritt für Schritt. Du übst erzählende Texte, Dialoge und Spannungsbögen. Außerdem bekommst du Feedback von erfahrenen Lehrkräften. Dabei lernst du, Geschichten lebendig aufzubauen und eigene Ideen sicher umzusetzen. Diese Weiterbildung hilft dir, deinen eigenen Stil zu finden und professioneller zu schreiben.


Lektorat und Textarbeit:

In einer Weiterbildung für Lektorat und Textarbeit lernst du, Texte präzise zu überarbeiten. Du erkennst Schwächen in Struktur und Sprache und machst Texte klarer und verständlicher. Durch diese Arbeit entwickelst du ein gutes Gefühl für Rhythmus, Ausdruck und Wirkung. Das stärkt dich als Autor, weil du deine eigenen Texte danach viel sicherer überarbeiten kannst.


Studium Literaturwissenschaft:

Mit einem Studium der Literaturwissenschaft tauchst du tief in die Welt der Geschichten ein. Du beschäftigst dich mit Romanen, Gedichten und Theaterstücken aus verschiedenen Epochen. Dabei lernst du, wie Autorinnen und Autoren erzählen und welche Techniken sie nutzen. Dieses Wissen unterstützt dich später beim Schreiben eigener Werke und gibt dir viele neue Ideen. Neben diesem Studiengang gibt es auch noch viele weitere wie Germanistik oder Geschichte.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Autor / Autorin?

Die Zukunft für Autorinnen und Autoren ist sehr vielversprechend. Geschichten, Informationen und gute Texte werden immer gebraucht. Menschen möchten lesen, sich informieren oder in neue Welten eintauchen. Keine künstliche Intelligenz und kein automatisiertes System können ersetzen, was du als Autor schaffst. Du entwickelst Gefühle, Spannung und echte Gedanken und gibst deinen Texten eine persönliche Stimme, die nur du hast.

Das Positive ist, dass viele neue Bereiche entstehen, in denen gute Texte wichtig sind. Verlage, Magazine und Onlineplattformen suchen ständig kreative Menschen. Unternehmen brauchen verständliche Inhalte, damit Kundinnen und Kunden ihre Produkte oder Dienstleistungen besser verstehen. Auch der Bereich Drehbuch, Gaming und Hörbuch wächst weiter und bietet dir spannende Chancen.

Eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich ist ein starker Start in ein kreatives Berufsleben. Du kannst dich auf verschiedene Themen spezialisieren, eigene Werke veröffentlichen oder als freie Autorin oder freier Autor arbeiten. Mit jeder Erfahrung wirst du sicherer und entwickelst deinen eigenen Stil. Die Branche verändert sich zwar, aber gute Geschichten bleiben wertvoll. Als Autor hast du deshalb viele Perspektiven und kannst deinen Weg flexibel gestalten.

Wie viel verdient man als Autor / Autorin?

Als Autor / Autorin kannst du nach deiner Ausbildung mit einem Einstiegsgehalt von 2.300 EUR rechnen.

Wie gut passt der Beruf Autor / Autorin zu dir?

Der Beruf Autor / Autorin passt gut zu dir, wenn ...

  • ... du dich gerne ausrücken möchtest
  • ... du kreativ bist
  • ... du verschiedene Ideen ausarbeiten willst

Der Beruf Autor / Autorin passt weniger zu dir, wenn ...

  • ... du unkreativ bist
  • ... du ungerne liest
  • ... du ungerne schreibst
Autor / Autorin-Quiz

Wer erfand gegen 1450 in Mainz die Druckerpresse?

Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, revolutionierte mit seiner Druckerpresse und der Nutzung von beweglichen Metalllettern die Buchproduktion. Zu seinen berühmtesten Werken gehört die Gutenberg-Bibel von 1452-1454.

Wie nennt man es, wenn ein Autor nicht in der Lage zu schreiben ist?

Die Schreibblockade ist ein Phänomen, bei dem Autorinnen und Autoren nicht mehr dazu in der Lage sind, Texte zu schreiben.

Wie nennt man den Handlungsstrang einer Geschichte?

Der rote Faden ist der durchgehende Handlungsstrang in der Geschichte.

Ergebnis

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