AUBI-plus GmbH Donnerstag, 31. Januar 2019 3 Minuten Lesezeit

Wie du deine Daten im Internet schützt

Datensicherheit im Internet ist ein aktuelles Thema. Spätestens seit der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft getreten ist, ist Datenschutz in aller Munde. Doch was heißt das eigentlich für dich? Wie kannst du deine Daten im Internet schützen? Und worauf solltest du bei deinen Social-Media-Einstellungen achten? All das erfährst du im folgenden Beitrag.

Schütze deine Daten auch in den sozialen Netzwerken
Schütze deine Daten auch in den sozialen Netzwerken© LoboStudioHamburg | Pixabay Public Domain

Allgemeines: Diese drei Datenschutz-Basics solltest du kennen

1. Du solltest immer darauf achten, dein Passwort regelmäßig zu wechseln. Weiterhin solltest du einen sicheren Zugangscode erstellen und dabei auf folgende Punkte achten:

  • Dein Passwort sollte mindestens 8 Zeichen lang sein.
  • Es sollte Zahlen, Groß- sowie Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten.
  • Für deinen Zugang solltest du kein Wort verwenden, was im Wörterbuch zu finden ist oder aus logischen Zahlenreihen oder Tastaturfolgen besteht.
  • Dein Passwort sollte keinen Bezug zu deinen persönlichen Daten haben, wie z. B. dein Geburtsdatum o. ä.
  • Für jedes Benutzerkonto solltest du einen eigenen Zugangscode verwenden.

Und ganz wichtig ist natürlich auch, dass du dein Passwort niemals speicherst oder weitergibst!


2. Weiterhin solltest du auf vertrauenswürdige Verbindungen achten. Diese erkennst du an der HTTPS‑Verschlüsselung.


3. Wenn du auf anderen Rechnern oder an öffentlichen Plätzen (wie z. B. Internetcafés) surfst, ist es ratsam, die Chronik des Browsers anschließend zu löschen, sodass Passwörter, Verläufe und sonstige persönliche Daten nicht gespeichert werden. Selbstverständlich solltest du dich auch immer ausloggen. Viele Möglichkeiten der Nachverfolgung kannst du im Browser durch die Einstellung „privater Modus“ umgehen.

 

Social Media: So verhältst du dich in den sozialen Netzwerken

Melde dich in sozialen Netzwerken idealerweise nicht mit deinem richtigen Namen an. Manchmal ist es möglich, dass du dich mit einem Pseudonym registrierst oder deinen Nachnamen abkürzt. Das hat neben dem Datenschutz den Vorteil, dass potenzielle Arbeitgeber dich nicht so leicht finden können. Behalt immer im Hinterkopf, nicht zu viel von zu dir preiszugeben, da sich auch die Ausbildungsbetriebe über ihre zukünftigen Azubis im Internet informieren.

Eine weitere Option, deine sensiblen Daten zu schützen ist, deine Privatsphäre-Einstellungen so zu ändern, dass deine Profile nicht von Suchmaschinen gefunden werden können. Du solltest festlegen, wer deine Daten und Beiträge sehen kann, sonst können alle Internet-Nutzer weltweit einen Blick auf deine eigenen Daten werfen. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel Bewerbungsfalle Social Media? So vermeidest du Fettnäpfchen.

 

Es besteht immer die Gefahr, von Hackerangriffen betroffen zu sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du nicht auf E-Mails antwortest, in denen du nach Passwörtern oder Login-Daten gefragt wirst. Weiterhin solltest du keinen Links auf Webseiten folgen und dort deine Daten eingeben. Wenn du dich in deine Accounts einloggen möchtest, solltest du die Internetadresse selbst eingeben, um nicht auf nachgemachten Seiten zu landen, deren einziges Ziel es ist, dein Profil zu hacken.

 

Wie du siehst, gibt es in der digitalen Welt einiges zu beachten, um deine personenbezogenen Daten zu schützen. Also denk immer dran, dass du so wenig wie möglich von dir veröffentlichst!

Quellen:

  1. www.evz.de (abgerufen am 23.1.2019)
  2. www.datenschutz.org (abgerufen am 23.1.2019)