AUBI-plus GmbH Donnerstag, 8. Februar 2018 3 Minuten Lesezeit

Mit Erfolg durch die Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung findet in der Regel nach der Hälfte der Ausbildungszeit statt. Bei dualen Ausbildungen ist das meist nach etwa anderthalb Jahren. In manchen Ausbildungsberufen gibt es mittlerweile eine gestreckte Abschlussprüfung. Das bedeutet, dass der erste Teil der Abschlussprüfung nach ca. anderthalb Jahren geschrieben wird und damit die Zwischenprüfung ersetzt. In diesem Beitrag erfährst du, wie dich am besten vorbereitest.

In Lerngruppen helft ihr euch gegenseitig dabei, den Stoff zu erarbeiten.
In Lerngruppen helft ihr euch gegenseitig dabei, den Stoff zu erarbeiten.© Pixabay Public Domain

Häufig spielt das Ergebnis der Zwischenprüfung kaum eine Rolle. Bei der gestreckten Abschlussprüfung hingegen zählt die Prüfung schon für einen Teil der Gesamtnote. Wie das bei deinem Ausbildungsberuf geregelt ist, kannst du in der Ausbildungsordnung nachlesen. Ganz egal, wie es bei dir abläuft - gut abschneiden in der Prüfung will jeder.


Anmeldung zur Prüfung:

Mit der Anmeldung zur Zwischenprüfung hast du nichts zu tun. Dein Ausbildungsbetrieb meldet dich rechtzeitig bei der zuständigen Kammer für die Prüfungen an und schon kannst du teilnehmen. Ein paar Wochen vorher bekommst du dann eine Einladung und weißt dadurch, wann und wo die Prüfung stattfindet.


So läuft die Prüfung ab:

Es handelt sich um eine schriftliche Prüfung. In der Regel dauert sie zwei bis drei Stunden – je nachdem, welchen Beruf du erlernst. Abgefragt wird zum einen dein theoretisches Wissen, zum anderen werden teilweise auch deine praktischen Tätigkeiten im Berufsalltag schriftlich überprüft. Das Ablegen der Zwischenprüfung ist Pflicht. Die Ergebnisse spielen meist keine große Rolle, aber die Teilnahme gilt als Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.


Tipps:

  • Frühzeitig anfangen: Zu einer erfolgreichen Prüfungsvorbereitung gehört vor allem die Lernplanung für die gesamte Ausbildungszeit! Am besten beginnst du nicht erst ein paar Tage oder Wochen vor der Prüfung mit dem Lernen, sondern direkt mit Beginn deiner Ausbildung.
  • Themen sammeln: Welche Themen habt ihr in der Berufsschule behandelt? Was könnte in der Prüfung drankommen? Was konntest du gut? Womit hattest du Probleme? 
  • Zeitplan aufstellen: Was möchtest du, auf Grundlage der zuvor angefertigten Themenliste, bis wann gelernt haben?
  • Lerntyp bestimmen: Um gut lernen zu können, solltest du herausfinden, was für ein Lerntyp du bist. Dafür kannst du einfach verschiedene Methoden ausprobieren. Viele Menschen können sich gut Dinge merken, indem sie diese beispielsweise auf Karteikarten notieren. Wenn das auch auf dich zutrifft, solltest du damit direkt nach den ersten Berufsschultagen beginnen.
  • Lerngruppen bilden: Der eine kann dies besser, der andere das – indem ihr euch gegenseitig den Lernstoff erklärt, können mögliche Verständnisfragen schnell beantwortet werden.
  • Prüfungen aus den Vorjahren bearbeiten: Um zu überprüfen, was du schon kannst und was noch nicht, kannst du frühere Aufgabenstellungen lösen – so bekommst du auch ein Gefühl dafür, was auf dich zukommt.
  • Pausen machen: Wenn du denkst, dich nicht mehr richtig konzentrieren zu können, solltest du eine Pause einlegen. Du kannst z. B. spazieren gehen, um den Kopf freizubekommen.
  • Ruhe bewahren: Bei der Zwischenprüfung kann niemand durchfallen. Sieh die Prüfung also einfach als Generalprobe für die Abschlussprüfung und mach dir nicht zu viel Stress.

Mit diesen Tipps kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Falls du nach der Prüfung doch ein schlechtes Gefühl haben solltest, weißt du, dass du dich für die Abschlussprüfung anders bzw. besser vorbereiten musst.