Häufig spielt das Ergebnis der Zwischenprüfung kaum eine Rolle. Bei der gestreckten Abschlussprüfung hingegen zählt die Prüfung schon für einen Teil der Gesamtnote. Wie das bei deinem Ausbildungsberuf geregelt ist, kannst du in der Ausbildungsordnung nachlesen. Ganz egal, wie es bei dir abläuft - gut abschneiden in der Prüfung will jeder.


Anmeldung zur Prüfung:

Mit der Anmeldung zur Zwischenprüfung hast du nichts zu tun. Dein Ausbildungsbetrieb meldet dich rechtzeitig bei der zuständigen Kammer für die Prüfungen an und schon kannst du teilnehmen. Ein paar Wochen vorher bekommst du dann eine Einladung und weißt dadurch, wann und wo die Prüfung stattfindet.


So läuft die Prüfung ab:

Es handelt sich um eine schriftliche Prüfung. In der Regel dauert sie zwei bis drei Stunden – je nachdem, welchen Beruf du erlernst. Abgefragt wird zum einen dein theoretisches Wissen, zum anderen werden teilweise auch deine praktischen Tätigkeiten im Berufsalltag schriftlich überprüft. Das Ablegen der Zwischenprüfung ist Pflicht. Die Ergebnisse spielen meist keine große Rolle, aber die Teilnahme gilt als Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.


Tipps:

  • Frühzeitig anfangen: Zu einer erfolgreichen Prüfungsvorbereitung gehört vor allem die Lernplanung für die gesamte Ausbildungszeit! Am besten beginnst du nicht erst ein paar Tage oder Wochen vor der Prüfung mit dem Lernen, sondern direkt mit Beginn deiner Ausbildung.
  • Themen sammeln: Welche Themen habt ihr in der Berufsschule behandelt? Was könnte in der Prüfung drankommen? Was konntest du gut? Womit hattest du Probleme? 
  • Zeitplan aufstellen: Was möchtest du, auf Grundlage der zuvor angefertigten Themenliste, bis wann gelernt haben?
  • Lerntyp bestimmen: Um gut lernen zu können, solltest du herausfinden, was für ein Lerntyp du bist. Dafür kannst du einfach verschiedene Methoden ausprobieren. Viele Menschen können sich gut Dinge merken, indem sie diese beispielsweise auf Karteikarten notieren. Wenn das auch auf dich zutrifft, solltest du damit direkt nach den ersten Berufsschultagen beginnen.
  • Lerngruppen bilden: Der eine kann dies besser, der andere das – indem ihr euch gegenseitig den Lernstoff erklärt, können mögliche Verständnisfragen schnell beantwortet werden.
  • Prüfungen aus den Vorjahren bearbeiten: Um zu überprüfen, was du schon kannst und was noch nicht, kannst du frühere Aufgabenstellungen lösen – so bekommst du auch ein Gefühl dafür, was auf dich zukommt.
  • Pausen machen: Wenn du denkst, dich nicht mehr richtig konzentrieren zu können, solltest du eine Pause einlegen. Du kannst z. B. spazieren gehen, um den Kopf freizubekommen.
  • Ruhe bewahren: Bei der Zwischenprüfung kann niemand durchfallen. Sieh die Prüfung also einfach als Generalprobe für die Abschlussprüfung und mach dir nicht zu viel Stress.

Mit diesen Tipps kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Falls du nach der Prüfung doch ein schlechtes Gefühl haben solltest, weißt du, dass du dich für die Abschlussprüfung anders bzw. besser vorbereiten musst.

Folgendes könnte dich auch interessieren


Berufe für Quereinsteiger – wo werden Fachkräfte gesucht?

Du fühlst dich bei deinem aktuellen Arbeitgeber nicht mehr wohl? Deine Arbeit im Unternehmen ist einfach nur noch langweilig und du möchtest in einer komplett anderen Branche einen neuen Beruf ausüben? Dann könnte das Thema Quereinstieg sicherlich interessant für dich sein. Damit du weißt, in welchen Bereichen aktuell verstärkt Fachkräfte gesucht werden, haben wir dir die Top 3 Berufe für Quereinsteiger zusammengestellt. Außerdem verraten wir dir, welche Voraussetzungen du für einen Quereinstieg in den jeweiligen Berufen mitbringen solltest.

E-Book: Fit für die Berufswelt - Chancen im Handwerk

Welcher ist der richtige Beruf im Handwerk für mich? Wie finde ich den richtigen Betrieb? Wie wird meine Bewerbung erfolgreich? Wie meistere ich die Ausbildungsjahre? Wer eine Ausbildung im Handwerk machen möchte, kann sich jetzt mithilfe des E-Books "Fit für die Berufswelt - Chancen im Handwerk" über den geeigneten Beruf und den richtigen Ausbildungsbetrieb informieren.

Der Bildungsgutschein für die berufliche Weiterbildung

Eine Weiterbildung zahlt sich neben finanziellen Aspekten natürlich auch in anderer Hinsicht aus. Falls man keine kostenlosen Angebote in Anspruch nehmen kann, muss man eigenes Geld investieren. Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass die Arbeit im Unternehmen während einer Weiterbildung nicht an zweiter Stelle stehen darf, weshalb man für die Tage, an der eine Schule für die Weiterbildung besucht wird, gegebenenfalls Urlaub beantragen muss. Einige Voraussetzungen, die zu erfüllen sind. Daher stellen der Bund, die Länder und viele weitere Stellen, wie die Bundesagentur für Arbeit eine Förderung für die berufliche Weiterbildung zur Verfügung, zum Beispiel den sogenannten Bildungsgutschein.

Nach oben