Trotz der Ausgangsbeschränkungen ist es möglich, anderen Menschen unter die Arme zu greifen. Gerade jetzt merkt die Gesellschaft, dass systemrelevante Berufe, die sonst vielleicht nicht auf dem ersten Platz deiner Wunschliste stehen, für die gesamte Bevölkerung überlebenswichtig sind. Krankenpfleger, Polizisten oder Kaufmänner im Einzelhandel leisten aktuell eine aufopferungsvolle Arbeit, die unseren größten Respekt verdient. Sie sorgen dafür, dass unser System nicht zusammenbricht und die Bevölkerung ihren Alltag weitestgehend beibehalten kann. Natürlich kannst du nicht von jetzt auf gleich einen dieser Berufe ausüben, weshalb wir dir die Suche nach schnellen Hilfsmöglichkeiten vereinfachen und ein paar gute Plattformen vorstellen möchten.

1.    CoronaPort – Das Bürgerportal rund um das Coronavirus

Das deutsche Portal „CoronaPort“ ist ein gemeinnütziges Projekt und wurde ins Leben gerufen, um die Probleme in der Corona-Krise gemeinsam zu bewältigen. Bundesweit wird auf diesem Weg eine „Erweiterte Nachbarschaftshilfe“ angeboten. Die User, also potenzielle, freiwillige Helfer haben die Möglichkeit, über zwei Buttons Hilfe zu suchen sowie Hilfe anzubieten. Ziel des Portals ist es, auf kürzestem Weg den Kontakt zwischen Helfern und Hilfsbedürftigen herzustellen.

Möchtest du helfen, ist der Ablauf ganz einfach: In einem Formular kannst du angeben, welche Unterstützung du in deiner Region anbieten möchtest. Deine Angaben werden nach der Abgabe des Formulars durch einen CoronaPort Manager gesichtet und anschließend Hilfesuchenden zugänglich gemacht.

Suchst du Hilfe, ist der Ablauf ebenfalls simpel: Über den Button „Hilfe Suchen“ kannst du deine Postleitzahl eingeben und nach Helfern Ausschau halten, die sich für verschiedene Alltagshilfen eingetragen haben. Bei passendem Angebot kannst du oder deine Angehörigen direkt mit dem jeweiligen Helfer in Kontakt treten.

2.    Tafel Deutschland e. V.

Für die mehr als 940 gemeinnützigen Tafeln in Deutschland ist die aktuelle Situation eine Katastrophe. Einige der Tafeln mussten bereits ihren Betrieb einstellen und können Hilfsbedürftigen in weiten Teilen Deutschlands in dieser Zeit nicht helfen, weitere werden folgen. Andere Tafeln können geöffnet bleiben, müssen sich aber angesichts der Ansteckungsgefahr von Grund auf neu organisieren, um die Mitarbeiter in der Essensausgabe zu schützen. Die durch das Corona-Virus ausgelöste Situation bringt ein weiteres Problem mit sich – eine Vielzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist bereits im gehobenen Alter und gehört somit zur Risikogruppe, weshalb das Personal ebenfalls knapp wird. Wie du siehst, geht es auch der Tafel Deutschland nicht gut, welche im Normalfall täglich fast 1,65 Millionen Menschen mit Lebensmitteln und ehrenamtlicher Arbeit unter die Arme greift. Gemeinnützige Vereine wie der Tafel Deutschland e. V. benötigen einmal mehr deine Unterstützung, um es durch diese schwierige Zeit schaffen zu können.

Möchtest du helfen, dann informiere dich vorab, ob in deiner Nähe noch eine Tafel geöffnet hat. Falls ja, kannst du die Mitarbeiter vor Ort bei der Spendenabholung, Lebensmittelausgabe, als Lieferservice oder Organisator einer Spendenaktion unterstützen. Natürlich kannst du auch etwas tun, wenn in unmittelbarer Nähe keine geöffnet hat. Aus dem Home-Office ist es möglich, die Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, außerdem kannst du bei der Tafel als Ansprechpartner für Tafel-Kunden agieren.

3.    Quarantänehelden

Ein weiteres Hilfsportal ist „Quarantänehelden“. Hier kannst du, ähnlich zum ersten Portal, Hilfe anbieten, aber auch um Hilfe bitten, falls du welche benötigst. Die Nutzer des Portals haben die Möglichkeit, unter Angabe der eigenen Postleitzahl entweder eine Suchmeldung zu schalten oder ihre Hilfe in Form eines kurzen Beitrags anzubieten. Möchtest du helfen, kannst du aus den von Menschen aus deiner Nähe verfassten Beiträgen den für dich passenden heraussuchen, und mit der Person über die Kommentarfunktion Kontakt aufnehmen.

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Grundgedanke des Portals darin, Menschen in häuslicher Quarantäne im Alltag, wie zum Beispiel beim Einkauf, Botengängen oder dem Gassigehen mit dem Hund zu unterstützen. Diese Hilfe ist unersetzlich, denn nicht jeder hat Angehörige im jüngeren Alter, die im alltäglichen Leben in kritischen Situationen wie dieser einspringen können.

Viele Chancen – Ein Ziel: Zusammenhalt!

Die von uns vorgestellten Portale sind nur wenige der vielen Möglichkeiten, wo Menschen Unterstützung finden und anbieten können.

Egal welchen Beitrag du leisten möchtest, gerade in dieser Zeit müssen wir mehr denn je zusammenhalten, jede Hilfe wird benötigt!

 

In a world, where you can be anything, be kind!

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