Wie werde ich Technischer Systemplaner?

Als angehender Technischer Systemplaner solltest du

  • präzise arbeiten können
  • dich über eine längere Zeit auf eine Sache konzentrieren können
  • Verantwortung übernehmen wollen
  • Spaß an Team- und Projektarbeit haben
  • räumlich denken können
  • mathematisches Verständnis aufweisen
  • technisches Interesse haben

und (bald) einen Realschulabschluss oder die (Fach-)Hochschulreife in der Tasche haben!

Die Beschreibung trifft auf dich zu? Dann steht deinem Traumberuf nichts mehr im Wege. Oder weißt du etwa noch nicht, welcher der richtige Beruf für dich ist?

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3,5 Jahr(e)

Caverion und "Ich machs" stellen den Technischen Systemplaner vor
Technischer Systemplaner (m/w) bei Caverion
Technische Systemplanerin bei Caverion Deutschland

Was macht ein Technischer Systemplaner?

Ein neues Kaufhaus soll mitten in der Innenstadt errichtet werden. Es müssen Heizsysteme, Sanitäranlagen, Lüftungsanlagen, Brandschutzsysteme, Fenster, Türen und Treppen, Beleuchtungsanlagen und vieles mehr gebaut und installiert werden. Puh – wo soll man da anfangen?

Nachdem sich Konstrukteure, Architekten und Auftraggeber über die grobe Gebäudeplanung einig sind und erste Ideen verschriftlicht haben, werden die Aufgaben an Technische Systemplaner der unterschiedlichen Fachrichtungen übergeben. Sie bilden die Schnittstelle zwischen den Ideen der Ingenieure und der Umsetzung auf der Baustelle.

Wer für welche Bereiche zuständig ist und wie die Projekte vorangetrieben werden, erfährst du unter den verschiedenen Fachrichtungen.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

Um als Technischer Systemplaner arbeiten zu können, brauchst du ein gewisses theoretisches Grundgerüst, das sich aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetzt. Darunter fallen die mathematischen Kenntnisse, das technische Know-how, um die verschiedenen Anlagen und Systeme verstehen und letztlich planen zu können sowie auch der richtige Umgang mit Kunden und die Arbeit in Projektteams. Konkret bedeutet das, dass du dich mit räumlichen Darstellungen von Bauteilen auseinandersetzt - du zeichnest zum Beispiel Abwicklungen von Körpern, du rechnest mit Längen, Flächen, Volumen, Winkeln, Masse und Dichte und du lernst Werkstoffnormen sowie den Einsatz von Werkstoffen kennen. Du lernst außerdem, große Projekte zu planen, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und einen ressourcenschonenden Einsatz von Betriebsmitteln zu sichern.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Alles fängt mit einem Zeichenbrett und einem Stift an. Hättest du das gedacht? Diese traditionellen Werkzeuge sind heute zwar in der Berufspraxis so gut wie nicht mehr im Einsatz, doch jeder angehende Technische Systemplaner muss sich zunächst dem manuellen Zeichnen widmen, bevor es an die computergestützten CAD-Programme geht. Du wirst im Ausbildungsbetrieb schon früh an die Arbeit in den Projektgruppen eingeführt, um direkt den Berufsalltag eines Technischen Systemplaners kennenzulernen. Dazu arbeitest du mit der Fachabteilung und den Ingenieuren Hand in Hand. Aufgaben, die du bekommst – also erste kleine Zeichenprojekte – präsentierst du dem Projektteam im Anschluss und lernst, Änderungsvorschläge kreativ umzusetzen.

Die fachrichtungsspezifischen Ausbildungsinhalte findest du unter der jeweiligen Fachrichtung.

Ablauf der Ausbildung

Die duale Ausbildung zum Technischen Systemplaner dauert 3,5 Jahre und wird in der Industrie durchgeführt. Ab dem zweiten Jahr erfolgt die Ausbildung in einer von drei Fachrichtungen:

Wie gut passt der Beruf Technischer Systemplaner zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne tüfteln möchtest, ist der Beruf Technischer Systemplaner genau der richtige für dich.

Wenn du nicht überwiegend im Büro sitzen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Technisches Verständnis
  • Teamfähigkeit
  • Logisches Denken
  • Arbeitsgenauigkeit
  • Analytisches Denken

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