Glossar zu Begriffen und Floskeln im Studium

Wahlfach/Wahlmodul

Ein Fach, das man während des Studiums aus einem umfangreichen Katalog an Studienfächern frei wählen kann.

Wahlpflichtfach

Ein Wahlpflichtfach muss aus Fächern, die in der Prüfungsordnung oder Studienordnung festgelegt sind, ausgewählt werden. Es ist eine Pflichtveranstaltung, ohne die man das Studium nicht abschließen kann.

Wartesemester (manchmal auch Wartezeit)

Als Wartesemester werden die Semester gerechnet, die nach dem Erlangen der Hochschulzugangberechtigung vergangen sind. Das heißt, auch wenn ein Studienplatzsuchender erst eine Ausbildung absolviert und sich dann auf einen Studienplatz bewirbt, bekommt er die Zeit der Ausbildung als Wartesemester angerechnet. Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen spielt nicht nur der Numerus Clausus eine Rolle, sondern auch die Wartesemester. Wer mehr Wartesemester hat, hat bessere Chancen auf eine Zulassung.

Weiterführende Studiengänge

Wer einen weiterführenden Studiengang absolvieren möchte, muss in der Regel über eine einschlägige hochschulische und/oder berufliche Vorbildung verfügen. Eine Hochschulzugangsberechtigung ist jedoch nicht immer zwingend erforderlich. Ziel ist zumeist die bisherige hochschulische und/oder berufliche Qualifikation zu verbessern. Die Durchführung erfolgt häufig berufsbegleitend. Abgeschlossen werden weiterführende Studiengänge in der Regel mit einem formalen Hochschulabschluss, wie dem Master.

WG - Wohngemeinschaft

In einer WG wohnen mehrere Menschen (i. d. R zwischen zwei und acht Personen) zusammen. Sie teilen sich eine Wohnung, um Geld zu sparen oder um einfach in einer Gemeinschaft zu sein. Einige WGs legen viel Wert auf ein Miteinander, während andere eher als Zweck-WG zu verstehen sind.

Wissenschaftliche Hilfskraft

Eigentlich gleiche Aufgabe wie die studentische Hilfskraft, allerdings mit dem Unterschied bereits einen akademischen Abschluss zu haben. Etwa Masterstudenten, die bereits ihren Bachelorabschluss haben.

Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in

Personen, die im wissenschaftlichen Dienst im akademischen Mittelbau einer Hochschule arbeiten.

Workload

Als Workload bezeichnet man den Arbeitsaufwand, den Studenten für Lehrveranstaltungen aufbringen müssen. Beim Workload ist nicht nur die Unterrichtszeit, sondern auch das Selbststudium, also das Vor- und Nacharbeiten fürs Fach mit eingerechnet. Credits dienen als Maßeinheit für den Workload, dabei entspricht ein Credit in etwa 30 Arbeitsstunden. Im Normalfall sollte man im Schnitt 30 Credits im Studienjahr, also im Semester, erarbeiten.

WS/WiSe - Wintersemester

Wintersemester. In der Regel startet das Wintersemester im Herbst des Jahres.

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