Studierende in Deutschland haben durchschnittliche Lebenshaltungskosten in Höhe von ca. 867 Euro im Monat. Durch die Inflation, steigende Verbraucherpreise, schwankende Gas- und Strompreise und variable Kosten wie Miete und Semesterbeiträge kann dieser Richtwert für deine Lebenslage anders sein. Den Traum deiner unabhängigen Hochschulbildung musst du deshalb aber nicht aufgeben. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, das eigene Studium zu finanzieren:

  • BAföG
  • Stipendien
  • Studienkredite und
  • Nebenjobs

BAföG: Der Klassiker

Das Berufsausbildungsförderungsgesetz, auch BAföG genannt, steht für alle Studierenden in Deutschland bereit, solange sie gewisse Anforderungen erfüllen. Die Förderung ergibt sich aus zwei Teilen. Ein Part ist ein Zuschuss und der andere ein zinsfreies Darlehen. Dadurch musst du nach deinem Studium lediglich die Hälfte zurückzahlen. Zusätzlich gibt es weitere Vergünstigungen, wenn du deine Schulden in größeren Schritten tilgen kannst. Bei einer kompletten Rückzahlung werden dir bis zu 50 Prozent Nachlass gewährt.

Der Förderbetrag errechnet sich aus verschiedenen Faktoren. Eigenes und geteiltes Einkommen, Kinder, pflegebedürftige Angehörige und Wohneigentum beeinflussen alle die Endsumme. Der BAföG-Höchstsatz beträgt inklusive Zuschläge für die Kranken- und Pflegeversicherung 934 Euro im Monat.

Tipp: Reiche deinen Antrag möglichst früh ein. Dadurch gerätst du nicht in Verzug! Sollte die Bearbeitung etwas länger dauern, bekommst du dein BAföG rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung gezahlt.


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01.08.2024

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05.08.2024

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01.09.2024

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Stipendium: Weniger Rückzahlung, mehr Verantwortung

Mit einem Stipendium in der Tasche musst du dir keine Sorgen über etwaige Rückzahlungen machen. Als Stipendiatin oder Stipendiat hast du eine Stiftung oder ein Begabtenförderwerk in deinem Rücken, welche bzw. welches deine Bildung fördern möchte. Viele Studieninteressierte denken heutzutage immer noch, dass die reine schulische Leistung ausschlaggebend ist, um einen Platz zu bekommen. Tatsächlich entscheiden sich viele Organisationen für bildungswillige Menschen, die viel soziales Engagement und Interesse zeigen. Nichtsdestotrotz schadet es nie, wenn du eine gewisse Neigung und Begabung zum geförderten Studienfach besitzt. Die exakte Höhe des Stipendiums ist dabei abhängig, ob es sich um ein Teil- oder Vollzeitmodell handelt. Des Weiteren gibt es Unterschiede in den einzelnen Fristen und Verpflichtungen, die du erfüllen solltest. Von regelmäßigen Berichtsheften mit detaillierten Kommentaren bis hin zu verpflichtenden Veranstaltungen – die Stiftungen kommen nicht nur mit Privilegien. Solange du finanzielle Unterstützung dieser Form bekommst, bist du dazu angehalten, dein Studium zu beenden oder anders gesagt: Die Hilfen werden bei Abbruch der akademischen Ausbildung eingestellt. Dadurch kann es auch vorkommen, dass du bisherige Leistungen zurückzahlen musst. Informiere dich daher unbedingt vorher, welche Bedingungen für dich gelten!

Studienkredite: Wie BAföG, nur anders!

BAföG steht leider nicht allen Studierenden zu. Sollte das Einkommen deiner Eltern zu hoch für die Förderung sein, aber nicht hoch genug, um deine Hochschulbildung zu unterstützen, dann ist der Studienkredit eine weitere Alternative. Auf der einen Seite gibt es den Studienkredit der KfW und auf der anderen die Kredite der privaten Banken. Die meisten Studiendarlehen einer Bank gewähren dir eine monatliche Zahlung, welche vergleichbar mit den BAföG-Zahlungen sein können. Die genaue Taktung der Leistungen kannst du aber selbstverständlich auf deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Des Weiteren handelt es sich bei einem Studienkredit um ein volles Darlehen, das bedeutet, dass du den vollen Betrag plus Zinsen zurückzahlen musst. Zusätzlich gibt es häufig wenig Möglichkeiten, Zahlungen zu pausieren. Du solltest dir diesen Risiken also auf jeden Fall bewusst sein, bevor du dich dafür entscheidest.

Minijob: Anpacken und mitmachen!

Minijob und Studium sind nicht nur eine der geläufigsten Kombinationen, sondern für viele auch eine Notwendigkeit. Mit einem 520-Euro-Job (früher 450-Euro-Job) verbesserst du dein Einkommen, ohne finanzielle Verpflichtungen zu riskieren. Häufig arbeiten Studentinnen und Studenten als Servicekräfte im gastronomischen Bereich oder an der Kasse im Handel.

Studentische Aushilfen sind an die gleichen Bedingungen gebunden wie „normale“ Minijobber, lediglich die erwarteten Qualifikationen sind etwas höher. Dadurch sammelst du bereits praktische Erfahrungen neben deinem theoretischen Wissen.

Auch Werkstudentinnen und Werkstudenten verdienen neben ihrem Studium bereits Geld und übernehmen dabei schon größere Verantwortung. Solange du unter 520 Euro im Monat bleibst, musst du dir keine Sorgen um dein BAföG machen. Wenn du kein BAföG beziehst, steht es dir natürlich auch frei, mehr zu verdienen. Dabei solltest du bedenken, dass du in erster Linie Studentin bzw. Student bist.

Tipp: Wenn du noch keinen Studienabschluss hast, ist eine Stelle als studentische Hilfskraft (SHK) eine gute Strategie, um dir an dem Lehrstuhl einen guten Namen zu machen, an dem du auch deine Abschlussarbeit schreiben willst.

Allgemeine Tipps: Auch Kleinvieh…

Geld zu verdienen ist nicht immer das Hauptproblem, es auch zu halten – das ist die Herausforderung. Durch diese kleinen Anpassungen am eigenen Lebensstil und anderen Tipps kannst du dein schwer verdientes Geld länger verwalten:

  • Kostenbuch: Durch die akkurate Auflistung der eigenen Ausgaben sowie Einnahmen behältst du einen guten Überblick über die eigenen Finanzen. „Unnötige“ Ausgaben können deshalb schnell erkannt werden.
  • Fahrgemeinschaften: So simpel wie effektiv. Entweder für die Uni, Arbeit oder das Fitnessstudio – Wer gemeinsam fährt, teilt auch die Spritkosten.
  • Essensmarken / „Freitisch“: Manche Hochschulen bieten das direkt an und bei anderen musst du das Studierendenwerk anfragen. Mit diesen Essensmarken, gelegentlich auch „Freitisch“ genannt, isst du in der Mensa entweder vergünstigt oder ganz kostenfrei.
  • Essensplanung: Wenn du dir einen Wochenplan für deine Mahlzeiten vorbereitest, kannst du intelligenter und kostengünstiger einkaufen. Außerdem reduzierst du dadurch deine Lebensmittelverschwendung.
  • Rabatte nutzen: Für Studierende gibt es häufig unzählige Rabatte und Vergünstigungen. Wer diese nutzt, spart Geld – recht simpel eigentlich.

Leseempfehlung: Tipps zum Sparen in der Ausbildung!

Alternativen zum Vollzeit-Studium

Du fragst dich immer noch, wie du – auch mit den o. g. Tipps – dein Studium finanzieren sollst? Dann haben wir abschließend noch ein paar echte Alternativen für dich:

  • Duales Studium: Bei diesem Studium werden Theorie und Praxis miteinander kombiniert. Deine akademische Ausbildung findet an einer Hochschule statt, die praktische Ausbildung erfolgt in einem Unternehmen. Das Besondere: Du machst deinen Bachelor und wirst dabei vergütet – häufig sind jeden Monat um die 1.000 € für dich drin. Wenn du danach noch deinen Master machen möchtest, ist dies in vielen Fällen berufsbegleitend möglich.
    >> aktuelle duale Studienplätze
  • Abiturientenprogramm: Abiturientenprogramme bereiten auf eine spätere Führungsposition vor und sind eine Kombination aus Berufsausbildung und Aufstiegsfortbildung; manchmal kommt auch noch der Ausbilderschein dazu. All diese Qualifikationen erwirbst du in drei bis vier Jahren – und wirst dabei ebenfalls mit ca. 1.000 € vergütet.
  • Berufsbegleitendes Studium: Beim berufsbegleitenden Studium machst du zunächst eine Ausbildung. In aller Regel übernimmt dich dein Ausbildungsbetrieb dann als Fachkraft. Wenn du dann noch ein Studium anschließen möchtest (egal ob als Präsenzstudium oder an einer Fernuni), kannst du mit deinem Arbeitgeber für die Zeit deines Studiums eine Reduzierung deiner Arbeitszeit vereinbaren. In dieser Zeit wirst du weiterhin (anteilig) vergütet.
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