Datenschutz und Urlaub??

Was haben ein Strandurlaub und Datenschutz miteinander gemeinsam? Mehr, als du vielleicht denken würdest. Sicher hast du schon mal in einem Onlineshop die dort veröffentlichte Datenschutzerklärung gelesen. Darin erklären die Online-Händler, was sie genau mit deinen Daten machen. Beispielsweise steht in der Erklärung, dass deine Adresse nur zu Lieferzwecken verwendet wird und nicht, um dir tonnenweise Werbung ins Haus zu schicken. Doch was hat das mit deinem Strandurlaub zu tun? Ganz einfach: Bei deinen Social-Media-Accounts gibt es auch solche Datenschutzerklärungen. Das, was du selbst von dir preisgibst, informiert nicht nur deine Freunde und den Betreiber, sondern kann bei falschen Sicherheitseinstellungen dafür sorgen, dass auch Kriminelle deine Posts vom Stand lesen. Anders gesagt: Facebook selbst kümmert es recht wenig, wo du bist, Kriminelle jedoch sehr! Und wer in einem offenen Profil seine Fotos vom Flughafen und Strand postet und diese dann noch mit passenden Hashtags versieht, trompetet praktisch in die Welt hinaus: „Seht her, ich bin weit weg, meine Wohnung steht leer“. Das hat schon so manchen nach seiner Rückkehr vor einer leergeräumten Bude stehen lassen. Und selbst die Polizei sagte schon vor drei Jahren: „Wir gehen davon aus, dass das Internet künftig eine immer größere Rolle bei Einbruchsdelikten spielen wird“.

Wie also vorgehen? Zunächst solltest du deinen Account so einstellen, dass deine Posts nur von Leuten in deiner Freundesliste gelesen werden können – falls diese zu lang ist, kannst du Sichtbarkeiten auch weiter einschränken. Und dann solltest du bei deinen Urlaubs-Posts tunlichst Hashtags vermeiden. Denn die machen den Post öffentlich sichtbar, was die vorherigen Maßnahmen konterkariert.

Vorsicht mit der PIN

In praktisch jedem beliebten Urlaubsziel tummeln sich auch Diebe – das ist einfach die Natur der Sache. Dass du da nicht dein Portemonnaie, oder besser dessen Inhalt beim Bezahlen gut sichtbar vorzeigen solltest, ist praktisch Ehrensache! Aber viel kritischer ist die elektronische Zahlungsweise, denn auch hier haben sich die Kriminellen angepasst. Beim sogenannten Skimming wird vor den eigentlichen Kartenschacht am Geldautomat oder im Laden ein zweiter, täuschend ähnlicher Schacht angebracht. Steckst du deine Bankkarte hinein, wird automatisch der Chip ausgelesen – mit diesen Daten erzeugen die Kriminellen ein zweites Exemplar der Karte. Und jetzt kommt der Trick: Mit einer kleinen Kamera wird dann deine PIN-Eingabe aufgezeichnet. Deshalb gilt besonders im Urlaub: Beuge dich so weit wie möglich über das Tastenfeld und leg die zweite Hand zusätzlich darüber, sodass man unmöglich erkennen kann, welche Tasten du drückst. Notfalls geht das auch blind: Auf der 5er-Taste ist immer ein kleiner Knubbel installiert. Mit dessen Hilfe kannst du erfühlen, welche Taste wo liegt – und deine PIN ungesehen eintippen. Um weiteren Maßnahmen (etwa Wärmebildkameras) vorzubeugen, solltest du zudem nach der eigentlichen PIN noch ein paar weitere Zahlen eingeben – und hinterher mit der Hand über alle Tasten wischen. 

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