Grafikdesigner nutzen spezielle Software ©Pixabay Public Domain

Ausbildung
Grafikdesigner (schul.) (m/w/d)

Bildungsweg
Schulische Ausbildung
Empfohlener Schulabschluss
Realschulabschluss / Mittlere Reife
Ausbildungsdauer
3 Jahr(e)

Grafikdesigner beraten Kunden und nehmen ihre Aufträge entgegen. Sowohl per Hand als auch computerunterstützt fertigen sie auf der Grundlage des Kundenwunsches mehrere Entwürfe an, wobei sie nicht nur Gestaltungsmittel und Materialien auswählen, sondern auch die Kosten kalkulieren.

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Was macht ein Grafikdesigner ?

Egal, ob Werbeplakate in der U-Bahn, Banner auf einer Website oder einige hochgeladene Bilder auf Social Media – deine Arbeit ist überall zu finden, denn als Grafikdesigner schwingst du den digitalen Pinsel über den Bildschirm und designst du Grafiken, Bilder und kennst dich dabei perfekt mit Farbgebung und Co aus.

Auftragsarbeit

Als Grafikdesigner designst du nicht gleich drauflos, sondern orientierst dich an den Wünschen und Vorstellungen des Kunden. In einem Briefing besprichst du, welche Vorstellungen der Kunde hat, ob er einen Prospekt, ein Plakat oder eine Online-Anzeige gestaltet haben möchte und wie viel Budget ihm für dieses Projekt zur Verfügung steht. Auch erfragst du die Wünsche des Kunden bezüglich der Ausgestaltung des Designs. Existiert zum Beispiel ein Corporate Design, das für ein Unternehmen festlegt, welche Farben und Grafiken verwendet werden dürfen, musst du auch diese Forderungen in deine Überlegungen miteinfließen lassen. Hast du alle Wünsche erfragt, kannst du deinem Kunden endlich einen Vorschlag machen: Wie soll die geplante Kampagne grafisch umgesetzt werden? Wie sieht die Preisliche Kalkulation aus? Wie sieht deine zeitliche Planung aus? – auf jede Frage kannst du schließlich deinem Kunden eine genaue Antwort geben und damit er sich auch visuell eine Vorstellung machen kann, wie der fertige Flyer oder das fertige Banner aussehen könnte, fertigst du auch Probeentwürfe an.

Designkünstler

Dein Kunde ist begeistert und nickt dir die Entwürfe ab? Perfekt, dann kannst du damit beginnen deine Arbeit zu vollenden. Dabei nutzt du eine ganze Bandbreite an Techniken. Du arbeitest mit verschiedenen Programmen und mit speziellen Dateiarten, wie etwa Vektorgrafiken. Spezielle Zeichentechniken beherrschst du einwandfrei und Bildbearbeitungsprogramme zählen zu deinen selbstverständlichen Tools. Du besitzt außerdem einen Blick für Ästhetik. Wie du verschiedene Schriftarten, Fotos und Videos zusammenfügst, kannst du mit Sicherheit sagen und deinen Kunden am Ende mit einem farbenfrohen Ergebnis begeistern!


Qualifikation

Als Grafikdesigner kannst du meistens eine Sache besonders gut – denn meistens setzt du dir früher oder später in deiner beruflichen Laufbahn einen Schwerpunkt, in dem du dich permanent weiterbildest. Manche deiner Kollegen sind zum Beispiel auf Offline-Medien spezialisiert, während du dich eher auf das Design von Social Media Posts festlegst. Manche Grafikdesigner wählen wiederrum einen Schwerpunkt wie Typografie und sind somit auf das Nutzen und designen von Schriftarten und Zeichen spezialisiert. Befasst du dich genauer mit dem Thema Screen Design, bist du hingegen vermehrt für den Bereich Websitedesign verantwortlich. Fest steht: Deine Spezialisierung hebt dich als Grafikdesigner in deiner Beruflichen Laufbahn von deinen Kollegen ab.

Inhalte der Ausbildung


Schulische Ausbildung

Schon während deiner Schulzeit war Kunst dein Lieblingsfach? Farblehre, Goldener Schnitt und Bildaufteilung haben dich schon damals im Unterricht fasziniert? Dann kannst du dich schon jetzt auf die Zeit in deiner Berufsschule freuen! Da du eine schulische Ausbildung machst, lernst du den Großteil deiner Lerninhalte hier kennen. Zu deinen Unterrichtsthemen gehören zum einen die Grundlagen für den richtigen Bildaufbau. Außerdem lernst du zum Beispiel den Farbkreis genauer kennen und bekommst ein Gefühl dafür, welche Farben gut zueinander passen. Auf der anderen Seite arbeitet ihr im Unterricht aber auch schon mit einem genauen Praxisbezug. Du lernst verschiedene Zeichen- und Grafikprogramme nicht nur kennen, sondern bekommst auch den Umgang damit am Computer beigebracht. Erste eigene Projekte führst du teilweise alleine oder im Team aus und bist somit optimal auf deine spätere Berufspraxis vorbereitet.

Betriebliche Ausbildung

Neben der Schule hast du natürlich auch die Möglichkeit Berufserfahrung über Praktika zu sammeln. Dieses kannst du zum Beispiel in einer Agentur machen und kannst deinen Kollegen aus der Praxis hier nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch eigene erste Designs für Kunden entwickeln. Du bist bei Kundengesprächen und Besprechungen mit deinen Kollegen dabei, bekommst in deinem Praktikum erste Aufgaben übertragen und hast immer eine qualifizierte Ansprechperson, der du deine Fragen stellen kannst.

Besonderheiten


Die Ausbildung zum Grafikdesigner ist eine schulische Ausbildung. Das bedeutet, dass du den größten Anteil deiner Ausbildung in der Berufsschule verbringst. Über Praktika sammelst du schließlich Praxiserfahrung.



Wie werde ich Grafikdesigner ?


Deinen Realschulabschluss hast du in der Tasche und deine Zukunft soll eine große Portion Kreativität mit sich bringen? Außerdem hast du…

  • Ein Talent dich in verschiedene Programme einzuarbeiten
  • Ein Gespür für Farben und Ästhetik
  • Die Fähigkeit geduldig zu arbeiten
  • Eine kreative Ader
  • Spaß mit Kunden zu arbeiten

Dann solltest du überlegen, ob eine Ausbildung als Grafikdesigner genau das Richtige für dich ist. Du möchtest lieber nach anderen kreativen Berufen schauen? In unserem Berufstest findest du heraus, welche Berufe noch zu dir passen.


Quellen:
Bei der Recherche für unsere Berufsbilder verwenden wir die Informationen von der Bundesagentur für Arbeit
sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie .

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