Wie werde ich Baugeräteführer?

Für die Ausbildung zum Baugeräteführer solltest du folgende Eigenschaften mitbringen: 
  • Freude an Maschinen 
  • Freude am Bauen 
  • gutes räumliches Vorstellungsvermögen 
  • Geschicklichkeit 
  • gute Konzentrationsfähigkeit 
  • technisches Verständnis 
  • Umsicht 
  • gute Sehkraft 
  • gutes Gehör 
  • Verantwortungsbewusstsein 
Du bist dir noch nicht hundertprozentig sicher, ob der Beruf des Baugeräteführers das Richtige für dich ist? Mach den Test in unserem Berufsscout und finde es heraus! 

Schulische Voraussetzungen 

Rein rechtlich gibt es keine Vorschriften. In der Praxis werden überwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss eingestellt. Auch Bewerber mit mittlerer Reife werden gerne genommen. 

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer

3 Jahr(e)

Was macht ein Baugeräteführer?

Schon als kleines Kind hast du gerne mit Spielzeugbaggern und Kränen gespielt und wenn du heute an Baustellen vorbeiläufst, bleibst du stehen, um dir die Baugeräte anzuschauen? Dann mach deine Leidenschaft zum Beruf und werde Baugeräteführer. 

Bagger, Raupen, Kräne 

Deine Aufgabe als Baugeräteführer ist es, verschiedene Baufahrzeuge und Maschinen zu bedienen und zu steuern. Hierzu zählen Bagger, Fräsen, Kräne, Raupen, Walzen und Betonmischgeräte. Die Auswahl der Maschinen ist groß und du hast jede einzelne von ihnen fest im Griff. Mithilfe der Maschinen transportierst du Baumaterialen, hebst Gräben aus, reißt Gebäude ab oder hilfst bei ihrem Aufbau. 

Kontrolle und Wartung 

Wo Maschinen und Technik zum Einsatz kommen, kann es schon mal zu Störungen kommen. Solltest du an einer deiner Maschinen eine solche Störung feststellen, ist es deine Aufgabe herauszufinden, woran dies liegt und den Fehler zu beheben. Da du den Aufbau und die Funktionsweise der vielen Geräte in deiner Ausbildung gelernt hast, ist dies für dich kein Problem. Die Wartung und das Pflegen der Baugeräte sowie kleinere Reparaturen vorzunehmen gehören für dich zum Berufsalltag. 

Mehr als nur Bagger fahren 

Wenn du glaubst, dass du den ganzen Tag Maschinen bedienst und dafür nur herumsitzt, hast du dich geirrt. Vor den eigentlichen Bauarbeiten bzw. dem Führen der Maschinen, hilfst du bei der Vorbereitung. Hierzu zählt es, dass du die benötigte Maschine auf den Tieflader fährst und bei der Befestigung hilfst, damit der Tieflader dein Baugerät an die benötigte Baustelle transportieren kann. Außerdem gehört es zu deinen Aufgaben, Arbeitsskizzen anzufertigen und die jeweilige Baustelle durch Planieren (die Herstellung ebener Flächen) vorzubereiten und abzusichern.  

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte 

Deine Ausbildung zum Baugeräteführer ist eine duale Ausbildung. Du wirst einen Teil der Ausbildungszeit im Betrieb, den anderen Teil in der Berufsschule verbringen. In der Berufsschule lernst du die nötigen theoretischen Grundlagen. Bevor du mit Baugeräten die Baustellen unsicher machst, musst du erst einmal wissen, wie die Baugeräte aufgebaut sind und wie man sie bedient und wartet. Darüberhinaus lernst du, wie Baustoffe verarbeitet werden. Da du Vermessungsarbeiten durchführen und Flächenaufteilung zur Absicherung der Baustelle berechnen können musst, hilft dir der Mathematikunterricht dabei, deine Rechenkenntnisse zu vertiefen. 

Betriebliche Ausbildungsinhalte 

Ran an die Bagger! So einfach ist das leider nicht. Bevor du die Baugeräte führen darfs, lernst du im ersten Ausbildungsjahr metallische Grundkenntnisse und setzt dich mit Tiefbau, Straßenbau, Holzbau und Betonbau auseinander. Im zweiten Lehrjahr wartet dann endlich das Maschinentraining auf dich. Was du vorher nur aus der Theorie kanntest, darfst du nun hautnah erleben. Du bekommst Einweisungen in die verschiedenen Maschinen, lernst, die Betriebsanleitungen zu lesen und absolvierst deine Führerscheinprüfungen. Welche Baugeräte du führen darfst, kann von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. 

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