Selbstanalyse

Die Masse an vorhandenen Studiengängen ist riesig – als Studieninteressierter hat man die Wahl aus mehreren tausend Alternativen an verschiedenen Hochschulen, Orten und mit unterschiedlichen Abschlussarten zu wählen. Die Wahl des Studiengangs sollte – nicht nur deswegen – gut überlegt sein.

Am besten holst du dir direkt Stift und Zettel für ein paar Notizen! Denn dein erster Schritt sollte eine Selbstanalyse sein, bei der du dir die folgenden Fragen stellst:

  • Was macht mir Spaß?
  • Was interessiert mich?
  • Welche Schulfächer mag ich sehr gern?
  • Was kann ich nicht so gut?
  • Was bringe ich an Stärken mit?
  • Was habe ich für Wünsche meinen späteren Beruf betreffend?

Darüber hinaus solltest du dir über folgende Aspekte im Klaren sein:

  1. Gesundheitliche Verfassung
    Überlege dir, welche Studienbereiche dich interessieren und (wenn möglich) in welchem Beruf du nach dem Studium arbeiten möchtest: Hast du eventuell Allergien, Krankheiten oder Ängste, die die Ausübung eines Berufs erschweren oder sogar unmöglich machen?
  2. Schulbildung
    Dass dein Zeugnis nicht deine komplette Studienwahl entscheiden sollte, ist klar. Dennoch kann man sich auch hier oftmals einige Anstöße holen. Stelle fest, welche Fächer dir gut liegen und Spaß machen, auch das kann bei der Studiengangsfindung hilfreich sein. Bei guten Leistungen in naturwissenschaftlichen Fächern hast du z. B. gute Chancen in Studiengängen wie Biochemie und Physik.
  3. Stärken
    In kaufmännischen Berufen werden vor allem kommunikative Stärken vorausgesetzt. Dazu gehören unter anderem Selbstbewusstsein und Überzeugungsfähigkeit, da täglich neue Kontakte geknüpft werden.
    Körperliche Stärken beziehen sich wiederum oftmals auf handwerkliche Berufe.
    Oder bist du sprachlich begabt und möchtest während des Studiums vielleicht sogar ins Ausland?
    Neben deinen Stärken solltest du dir auch über deine Schwächen Gedanken machen. Denn auch die bieten sehr gute Ausschlusskriterien für deine Studienwahl.
  4. Kenntnisse und Fertigkeiten
    Auch Fertigkeiten und Kenntnisse, die du in Praktika, Ferienjobs oder Freizeitaktivitäten erworben hast, stellen eine wertvolle Entscheidungshilfe für deine Studien- und spätere Berufswahl dar. Hebe diese auch – wenn möglich – in deiner Bewerbung hervor, so kannst du deine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen! Einige Hochschulen möchten bspw. von den Studienbewerbern ein Motivationsschreiben erhalten - hier kannst du wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten für den gewählten Studiengang einbinden.
  5. Alternative Studiengänge/Berufe einbeziehen
    Schau über den Tellerrand hinaus, denn oftmals hat man nur bestimmte Studienbereiche oder sogar Studiengänge im Kopf. Es gibt aber viele, die sich inhaltlich sehr ähneln. Beziehe in deine Wahl also auch die artverwandten Studiengänge ein.
    Ein Beispiel: Du interessierst dich für ein Studium im Bereich Physik? Dann schaue dir auch einmal Bauphysik oder Geophysik näher an.

Bewerte uns

Deine Meinung ist uns wichtig!

Wenn du mit uns zufrieden bist, freuen wir uns über deine positive Bewertung.

Google Facebook

Recherche

Nachdem du dir einen Überblick über deine persönlichen Stärken, Schwächen, Wünsche und Ziele verschafft hast, solltest du nun nach potentiell interessanten Studiengängen recherchieren. Dazu kannst du am besten das Internet nutzen. Eine gute und fundierte Recherche ist wichtig, um zu sehen, ob der Studiengang wirklich zu dir, deinen Interessen und Fähigkeiten passt. Außerdem kannst du dadurch das Risiko eines Studienabbruchs minimieren. Idealerweise vergleichst du mehrere Studiengänge und mehrere Studienorte miteinander.

Unter folgenden Links findest du einige gut organisierte Websites, die dir alle relevanten Infos über Studienfächer und -gänge bereitstellen:

Neben der Internetrecherche bieten dir auch Messen die Möglichkeit dich über Hochschulen und deren Studienangebote sowie Studienbedingungen und -voraussetzungen zu informieren.

Gespräche

Die Entscheidung für die Wahl deines Studiengangs triffst du letztendlich selbst, jedoch können dir Gespräche mit der Familie oder Freunden, Bekannten oder Kollegen bei der Entscheidung helfen. Sie kennen dich am besten und können dir noch ganz neue Denkanstöße liefern. Außerdem sehen sie vermutlich Stärken und Fähigkeiten, die dir selbst gar nicht bewusst sind.

Neben den Gesprächen mit dir vertrauten Personen ist es auch hilfreich, mit Fachleuten und Experten in den Dialog zu treten, bspw. mit Menschen, die in dem Beruf arbeiten, der dich interessiert oder mit Dozenten. Nutze dafür z. B. den Tag der offenen Tür an Hochschulen. Dort kannst du dir ein eigenes Bild vom Campus, den Studenten und den Vorlesungen machen. Außerdem bietet die Bundesagentur für Arbeit kostenfreie Hilfen an, so u. a. durch das Berufsinformationszentrum (BIZ) oder durch persönliche Beratungen. Zu guter Letzt seien noch die Studienberatungsstellen der Hochschulen erwähnt. Dort kannst du ganz unkompliziert einen Termin vereinbaren und dich individuell beraten lassen.

Allgemein gilt…

Das Studienfach sollte dir Spaß machen und zu deinen Interessen und Fähigkeiten passen. Was macht dir wirklich Spaß? Was kannst du gut und wofür engagierst du dich? Du solltest dir über diese Fragen rechtzeitig Gedanken machen und nicht erst, wenn die Bewerbungsphase beginnt. Es lohnt sich, wenn du dir frühzeitig Informationen einholst und interessante Studiengänge miteinander vergleichst.

Trotz ausführlicher Recherche und Vorbereitung kann es allerdings vorkommen, dass der gewählte Studiengang doch nicht der richtige für dich ist. Das ist kein Drama, viele Studenten wechseln ihr Fachgebiet ohne große Probleme. Trotzdem gibt es ein paar Aspekte, die es zu beachten gilt. Informiere dich einfach bei uns über einen Studienfachwechsel oder über den Studienabbruch.

Ein weiterer Tipp:
Unser Studienscout unterstützt dich beim Finden des geeigneten Studiengangs, indem er deine Fähigkeiten, Neigungen und Interessen mit den Anforderungen der Studiengänge vergleicht und dir 10 Studiengänge vorschlägt.

Darüber hinaus findest du in den Top 10 Studiengängen die beliebtesten Studiengänge Deutschlands.

Folgendes könnte dich auch interessieren


Was ist eigentlich ein Schülerstudium?

Immer mehr Schüler wollen nach dem Abschluss ein Studium aufnehmen, doch viele Studenten stellen nach dem ersten Semester fest, dass der Studienalltag gar nichts für sie ist. Deshalb haben viele Unis für interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler das Schülerstudium eingerichtet. Wir erklären dir, was das genau ist und welche Voraussetzungen du dafür mitbringen musst.

Der kürzeste Weg zum Traumjob

Bereits zum 13. Mal geht die jobmesse münsterland am 18./19. Mai in der Halle Münsterland an den Start. An dem Wochenende begeben sich mehr Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen als je zuvor auf die Suche nach neuen Mitarbeitern. Ob Schüler oder langjährig erfahrener Ingenieur – beste Karrierechancen gibt es hier für jeden. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Messe interessante Vorträge, Workshops und Services.

Ausbildung anrechnen, Studium verkürzen: Entdecke deine Möglichkeiten

Wusstest du, dass viele Studenten vor ihrem Studium bereits eine berufliche Ausbildung oder Fortbildung gemacht haben? Je nach Hochschule und Studiengang liegt ihr Anteil bei bis zu 50 % und manchmal auch darüber! Wenn auch du mit dem Gedanken spielst, nach deiner Ausbildung zu studieren, haben wir eine gute Nachricht für dich: In vielen Fällen kannst du dir deine Ausbildungsinhalte auf dein Studium anrechnen lassen. Du willst mehr über die Möglichkeiten der Anrechnung erfahren? Dann informiere dich auf der Plattform DAbeKom.