Übersicht der Ausbildungsberufe

Kältesystem-Monteur EFZ

Kältesystem-Monteur EFZ

Kältesystem-Monteure sind die ersten Ansprechpartner, wenn es um die Installation, Wartung und Reparatur von kältetechnischen Anlagen wie Kühlräumen, Klimaanlagen und Kühlschränke geht.

Duale Ausbildung
Kältesystem-Planer EFZ

Kältesystem-Planer EFZ

Kältesystem-Planer entwerfen die Pläne für die Installationen der Kühl- und Klimanalagen in den Einrichtungen. Mithilfe ihrer mathematischen und physikalischen Kenntnisse bestimmen sie die Materialien und Systeme für den Bau der Anlagen.

Duale Ausbildung
Kunststofftechnologe EFZ

Kunststofftechnologe EFZ

Elektronisch gesteuerte Maschinen zur Herstellung von Kunststoffartikeln einrichten, in Betrieb nehmen, überwachen und Qualitätssicherung durchführen

Duale Ausbildung
Mediamatiker EFZ

Mediamatiker EFZ

Mediamatiker sind Allrounder in den Unternehmen und sind für die Erstellung von Dokumentationen über Werbematerialien bis hin zu Webseiten verantwortlich.

Duale Ausbildung
Medizinischer Praxisassistent EFZ

Medizinischer Praxisassistent EFZ

Medizinische Praxisassistenten sind für die Betreuung und den Empfang von Patienten in der Arztpraxis sowie für die Organisation eines reibungslosen Ablaufs zuständig und führen kleinere medizinische Arbeiten durch.

Duale Ausbildung
Patent Paralegal

Patent Paralegal

Patent Paralegals sorgen für den Schutz geistigen Eigentums ihrer Klienten durch Marken, Patente, Designs und andere Schutzrechte.

Duale Ausbildung
Schauspieler

Schauspieler

Im Theater und Fernsehen mit charakteristischer Stimme und ausdrucksvoller Mimik und Gestik Theaterstücke oder/und Filmsequenzen nach Drehbuch spielen. Dafür benötigst du vor allem Ausdauer, denn es wird häufig geübt, bis auch das kleinste Detail passt.

Schulische Ausbildung
Seilbahn-Mechatroniker EFZ

Seilbahn-Mechatroniker EFZ

Seilbahn-Mechatroniker und -Mechatronikerinnen sorgen für einen reibungslosen Seilbahnbetrieb. Sie kontrollieren und warten die Anlagen, führen Reparaturarbeiten an den Maschinen durch und beurteilen die Wetterlage, um passende Maßnahmen für den Seilbahnbetrieb einzuleiten.

Duale Ausbildung

In deutschsprachigen Ländern wie Österreich, Südtirol und auch in der Schweiz spricht man nicht von einer dualen Ausbildung, sondern von einer Lehre. Sie bietet dir eine berufliche Grundbildung in der Schweiz, um erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Voraussetzungen für den Start in eine Lehre ist der Abschluss der obligatorischen Schulzeit und dass du mindestens 15 Jahre alt bist. Du hast die Möglichkeit, die Lehre entweder in einem EFZ-Beruf oder in einem EBA-Beruf zu absolvieren. Die Berufe unterscheiden sich in der Organisation, der Dauer und dem Abschluss der Lehre.

EFZ ist eine Abkürzung für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis, das du nach der erfolgreich abgeschlossenen Lehre in der Schweiz erlangst. Insgesamt kannst du in mehr als 180 EFZ-Berufen eine Lehre beginnen, die sich in die folgenden Berufsfelder unterteilen:

  • Bau
  • Bildung, Soziales
  • Chemie, Physik
  • Druck
  • Elektrotechnik
  • Fahrzeuge
  • Gastgewerbe
  • Gebäudetechnik
  • Gestaltung, Kunst
  • Gesundheit
  • Holz, Innenausbau
  • Informatik
  • Kultur
  • Metall, Maschinen
  • Nahrung
  • Natur
  • Planung, Konstruktion
  • Schönheit, Sport
  • Textilien
  • Verkauf
  • Verkehr, Logistik
  • Wirtschaft, Verwaltung

 

Doch bevor du in die Arbeitswelt startest, musst du je nach Beruf einen Eignungstest bestehen, der entweder von deinem Lehrbetrieb, von Berufsverbänden oder von unabhängigen Firmen durchgeführt wird. Die Tests dienen den Betrieben als Auswahlkriterium für die richtigen Bewerber und um dein Schulwissen als auch deine Fähigkeiten zu überprüfen. Bei einem erfolgreich absolvierten Test unterschreibst du einen Lehrvertrag, der Angaben zu deiner Person, zu deiner Lehre und zu deinem Lehrbetrieb enthält. Die Dauer deiner Lehre beträgt bei einem EFZ-Beruf zwischen drei und vier Jahren, wobei du im Betrieb die Praxis erlernst und der theoretische Teil in der Schule vermittelt wird. Natürlich erhältst du auch einen Lohn von deinem Lehrbetrieb, der sich jedoch nach deinen Lehrberuf und der Dauer richtet. Mit dem Abschluss deiner Berufslehre erhältst du den Titel „EFZ“, der dir den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Parallel zu einem EFZ-Beruf kannst du auch die Berufsmaturität erlangen, die dir den Zugang zu einem Studium öffnet.

Eine zweite Möglichkeit bieten die EBA-Berufe, die sich in ca. 60 EBA-Berufen gliedern. EBA ist eine Abkürzung für das „eidgenössische Berufsattest“ und richtet sich vor allem an Jugendliche, die in der Schule Schwierigkeiten aufweisen. Der Unterschied zu einem EFZ-Beruf ist die Lehrdauer und die Anwesenheitstage in der Schule. EBA-Berufe sind durch eine zweijährige Lehre gekennzeichnet und du musst nur an einem Tag pro Woche zur Berufsschule, wobei du dort eine angemessene Betreuung durch die Lehrkräfte erhältst. Zudem können EBA-Berufe auch in Vollzeit an einer Schule absolviert werden, die jedoch genauso zu einem eidgenössischen Berufsabschluss führen. Je nach Lehrberuf besuchst du bei einem schulischen Vollschulangebot eine Lehrwerkstätte, Handelsmittelschule HMS oder Informatikmittelschule IMS. Neben den allgemeinen Schulfächern erhältst du auch spezifisches theoretisches Wissen zu deinem Lehrberuf. Beim Besuch einer HMS oder IMS absolvierst du während deiner Lehre auch ein Praktikum, um die Theorie in der Praxis umzusetzen und praktische Erfahrungen in einem Lehrbetrieb zu sammeln. Jugendliche mit einem guten Abschluss sind dazu berechtigt, anschließend ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) zu erlangen.

Traumberuf gesucht?

Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind wusstest du ganz genau, was du werden wolltest. Nur wenn du jetzt vor der Berufswahl stehst und zwischen hunderten möglichen Berufen wählen kannst, kommt dein alter Traumberuf ins Wanken und du fragst dich: "Welcher Beruf passt zu mir?"

Die Antwort liefert dir der Berufs-Check.

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Quellen:

  1. Lehre und Lehrstellen (abgerufen am 21.8.2017)

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