Schwanger in der Ausbildung

Während der Schwangerschaft und auch der Zeit danach fällst du unter das Mutterschutzgesetz (MuSchG). Mit diesem Gesetz treten besondere Schutzrechte in Kraft:

Achtung: Der Mutterschutz verlängert nicht automatisch deine Ausbildungszeit. Du kannst aber einen Antrag auf Verlängerung bei der zuständigen Stelle, z.B. der IHK, stellen. So hast du gute Chancen, auch mit Baby dein Ausbildungsziel zu erreichen und deine Ausbildung abzuschließen. Natürlich muss auch dein Ausbildungsbetrieb mit der Verlängerung einverstanden sein. Bevor die zuständige Stelle über die Verlängerung entscheidet, wird deshalb dein Ausbildungsbetrieb angehört.


Finanzielle Unterstützung

Ganz klar: Ein Kind zu versorgen kostet Geld! Es ist daher nur verständlich, dass du dir Sorgen machst, wie du und dein Baby bei deiner knappen Ausbildungsvergütung über die Runden kommen sollt. Die gute Nachricht: Es gibt finanzielle Unterstützung, die du in der Schwangerschaft und in der Zeit danach in Anspruch nehmen kannst.

Tipp: Am besten besorgst du die Anträge schon im Vorfeld und bereitest diese vor. Wenn der Nachwuchs dann auf der Welt ist, musst du nur noch die Geburtsurkunde beilegen und kannst die Dokumente wegschicken. So kannst du dich voll und ganz deinem Baby widmen statt deine Zeit mit lästigem Papierkran zu verbringen.


Weiterführende Informationen


Techniker Krankenkasse