Wie werde ich Technischer Produktdesigner?

Du
  • arbeitest gern am PC?
  • besitzt räumliches Vorstellungsvermögen?
  • bist interessiert an handwerklichen Tätigkeiten und handwerklich geschickt?
  • hast ein Talent fürs Zeichnen und Skizzieren?
  • hast nicht nur gute Ideen, sondern kannst sie auch umsetzen?
  • kannst gut Präsentieren und Erklären?
  • stehst zu deinen Entscheidungen und kannst sie gut begründen?
  • arbeitest präzise und sorgfältig?
Außerdem hast du einen Realschulabschluss, das Fachabi oder Abi in der Tasche?

Was kann dich dann noch von einer Ausbildung zum Technischen Produktdesigner abhalten? Falls du dir noch nicht ganz sicher bist, mache hier den Test!

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3,5 Jahr(e)

Was macht ein Technischer Produktdesigner?

Das, was zum Beispiel der Zerspanungsmechaniker, der Werkzeugmechaniker oder der Feinwerkmechaniker auf dem Tisch liegen hat, um die vielen verschiedenen Bauteile für Maschinen, Geräte und Werkzeuge nach Maß produzieren zu können, ist nicht etwa vom Himmel gefallen, sondern eine technische Zeichnung von einem Modell, das DU angefertigt hast!

Gezeichnet wird in dem Beruf allerdings heute kaum noch, mit Ausnahme von flüchtigen Entwurfsskizzen – deshalb auch die Umbenennung vom „Technischen Zeichner“ in den „Technischen Produktdesigner“. Technische Produktdesigner assistieren dem Konstrukteur in der Entwicklung von Produktkonzepten und -entwürfen, die anschließend in zwei- oder dreidimensionalen Darstellungen mithilfe von CAD-Programmen umgesetzt werden.

Welche Produkte das sind, hängt von der Fachrichtung deiner Ausbildung ab.

Gut zu wissen...
  • Im Jahr 1983 wurde die Stereolithografie erstmals in der Praxis umgesetzt. Besser bekannt unter dem Namen „3D-Druck“ werden heutzutage sogar Knochen und Prothesen gedruckt.
  • Im Jahr 2011 wurde der Beruf „Technischer Zeichner“ im Zuge eines Neuordnungsverfahrens in die Bezeichnungen „Technischer Produktdesigner“ und „Technischer Systemplaner“ geändert.
  • Der Beruf „Technischer Produktdesigner“ gehört zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildungsinhalte variieren je nach Fachrichtung. Viele Inhalte überschneiden sich jedoch:

Schulische Ausbildungsinhalte

Dachtest du, dass du als Technischer Produktdesigner den ganzen Tag Produkte zeichnest? Dann bist du hier falsch. Du wirst dich in der Berufsschule vor allem mit den Fächern Mathe, Technik und Physik auseinandersetzen. In Werken lernst du die verschiedenen Werkstoffe kennen, aus denen du später die passenden auswählst, damit dein Produkt seine Funktionen erfüllt und auch wirtschaftlich betrachtet effizient ist. In Mathe übst du, Längen, Flächen und Volumina richtig zu berechnen. Physik vermittelt dir zum Beispiel Grundlagen der Elektrotechnik. Außerdem wird es immer wichtiger, Energie und Ressourcen zu sparen. Du wirst dich also auch mit energiesparenden Fertigungsverfahren, der sogenannten „Green Production“ vertraut machen.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb bekommst du von Anfang an „echte Aufträge“ – zumindest zunächst Teile davon. Wenn du die Grundlagen des Technischen Designs aus der Berufsschule kennst, lernst du im Betrieb die Arbeit mit CAD-Programmen kennen und darfst direkt loslegen, kleinere Bauteile nach Vorgabe zu entwerfen. Im Team mit anderen Auszubildenden oder Kollegen präsentierst du deine Arbeitsergebnisse und begründest deine Entscheidung für ein bestimmtes Design, geometrische Formen und die Materialien, die du ausgewählt hast. Du reichst auch Stücklisten für Bauteile ein und beschreibst die Funktionen der einzelnen Teile in Tabellen. Anschließend darfst du sogar in der Werkstatt dein entworfenes Produkt selbst herstellen, um zu erfahren, ob du die Fertigungsanleitung und Montagepläne sauber verfasst hast und die Materialien sinnvoll ausgewählt hast. Solche „Übungen“ wirst du einige Male durchlaufen, bevor es dann ernst wird und du deinen ersten richtigen Kundenauftrag bekommst.

Ablauf der Ausbildung

Die duale Ausbildung zum Technischen Produktdesigner kannst du in einer von zwei Fachrichtungen absolvieren:

Fachrichtungen

Technische Produktdesigner der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion entwerfen Bauteile, Baugruppen und komplette Anlagen mithilfe von speziellen Modellierungsprogrammen. Anhand von Fehlerberichten nehmen sie Änderungen an Modellen vor und prüfen die Funktionen der überarbeiteten Maschinen und Anlagen durch Simulationen.

Was macht ein Technischer Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion?

Damit Maschinen und Anlagen Industrieprodukte fertigen können, müssen sie selbst einwandfrei laufen. Es bedarf also nicht nur größter Genauigkeit und Sorgfalt in der Produktion dieser Maschinen, sondern auch in der Planung und im Design.

Konstruktion auf Kundenwunsch

Wenn Kameras, Smartphones, Tablets und Co. weiterentwickelt werden, ändern sich auch die Produktionsvorgaben. Andere Materialien werden verwendet, andere Fertigungsverfahren genutzt und die Einzelteile haben andere Größen. Das bedeutet, dass auch Teile der Produktionsanlage ausgetauscht bzw. verändert werden müssen. Und das wiederum bedeutet, dass du als Technischer Produktdesigner der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion diese Änderungen im Modell vornehmen musst. Dazu liegen dir zum Beispiel Fehler- oder Prüfberichte oder Angaben zu den gewünschten Funktionsänderungen vor. Mithilfe von CAD-Programmen kannst du die Werkzeugmaschinen zwei- und dreidimensional am PC darstellen und bearbeiten. Du kannst einzelne Bauteile oder Baugruppen ersetzen oder anpassen. Wenn du ein Element von Grund auf neu konstruierst, wählst du auch die Werkstoffe aus, die bei der Produktion verwendet werden sollen und die Fügetechnik, mit der das Bauelement in die Anlage integriert werden soll, zum Beispiel durch Schweißen, Löten oder Kleben. Dafür markierst du die jeweiligen Schweiß-, Löt- oder Klebestellen. In der Produktion können sich deine Kollegen die Anlage in 3-D ansehen und dabei alle Teile einzeln auswählen. Auch die jeweiligen Maße für Längen und Winkel hast du selbstverständlich vermerkt und bereits den Materialbedarf berechnet. Du hast dich vorher über das Budget informiert und es bei der Auswahl der Werkstoffe beachtet. Zu guter Letzt hast du die Montagepläne erstellt und die Schaltpläne für die elektrotechnischen Komponenten der Anlage. Mithilfe eines Simulationsprogramms checkst du noch einmal alle Funktionen durch, die die Anlage beherrschen muss und dokumentierst die Umsetzung, die Tests und die Ergebnisse. Nun können alle Dokumente in die Produktionshalle weitergeleitet werden. Wenn die neuen Teile gefertigt sind, fahren deine Kollegen zum Kunden und bauen sie in die Anlage ein. Es kommt auch vor, dass du dem Auftraggeber persönlich das neue Design präsentierst.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

Dachtest du, dass du als Technischer Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion den ganzen Tag Produkte zeichnest? Dann bist du hier falsch. Du wirst dich in der Berufsschule vor allem mit den Fächern Mathe, Technik und Physik auseinandersetzen. In Werken lernst du die verschiedenen Werkstoffe kennen, aus denen du später die passenden auswählst, damit dein Produkt seine Funktionen erfüllt und auch wirtschaftlich betrachtet effizient ist. In Mathe übst du, Längen, Flächen und Volumina richtig zu berechnen. Physik vermittelt dir zum Beispiel Grundlagen der Elektrotechnik. Außerdem wird es immer wichtiger, Energie und Ressourcen zu sparen. Du wirst dich also auch mit energiesparenden Fertigungsverfahren, der sogenannten „Green Production“ vertraut machen.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb bekommst du von Anfang an „echte Aufträge“ – zumindest zunächst Teile davon. Wenn du die Grundlagen des Technischen Designs aus der Berufsschule beherrschst, lernst du im Betrieb die Arbeit mit CAD-Programmen kennen und darfst direkt loslegen, kleinere Bauteile nach Vorgabe zu entwerfen. Im Team mit anderen Auszubildenden oder Kollegen präsentierst du deine Arbeitsergebnisse und begründest deine Entscheidung für ein bestimmtes Design, geometrische Formen und die Materialien, die du ausgewählt hast. Du reichst auch Stücklisten für Bauteile ein und beschreibst die Funktionen der einzelnen Teile in Tabellen. Anschließend darfst du sogar in der Werkstatt dein entworfenes Produkt selbst herstellen, um selbst zu erfahren, ob du die Fertigungsanleitung und Montagepläne sauber verfasst hast und die Werkstoffe sinnvoll ausgewählt hast. Solche „Übungen“ wirst du einige Male durchlaufen, bevor es dann ernst wird und du deinen ersten richtigen Kundenauftrag bekommst.

Technische Produktdesigner der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion assistieren Konstrukteuren bei der Entwicklung oder Verbesserung von Gebrauchsgegenständen wie zum Beispiel Möbelstücken, Autos oder Smartphones. Sie erstellen 3-D-Modelle und planen Fertigungsschritte und Materialaufwand.

Was macht ein Technischer Produktdesigner Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion?

Die Produktion eines Bügeleisens, eines Rasierapparats, eines Föns oder eines Bürostuhls setzt nicht nur die Beschaffung von Material und Arbeitskräften voraus, sondern auch eine gründliche Planung und natürlich auch das Design. Hier kommst du ins Spiel als Technischer Produktdesigner der Fachrichtung Produktgestaltung und –konstruktion.

Das Design

Es geht ein Auftrag ein: Firma „Trink dich wach“ will eine neue Espressomaschine auf den Markt bringen. Sie soll möglichst klein sein und wenig Krach machen, sodass man sie sogar mit ins Büro nehmen kann und sie sich in der Handtasche transportieren lässt. Das Vorgängermodell wurde für seine sperrige Größe und seine Unhandlichkeit kritisiert. Es liegt nun in deiner Verantwortung, es zu optimieren. Dazu öffnest du das Vorgängermodell im CAD-Programm und verschaffst dir einen Überblick über seine Vor- und Nachteile. Einige Bauteile kannst du übernehmen. Andere musst du neu konzipieren. Wenn alle Teile fertig sind, fertigst du eine „Explosionszeichnung“ der Espressomaschine an. Sie heißt zwar „Zeichnung“, ist aber eine computergenerierte Übersicht aller Einzelteile eines Produkts. Es sieht so aus, als ob die Teile explosionsartig auseinanderspringen. So ist es möglich, sie einzeln darzustellen und gleichzeitig zu zeigen, wo sie im Endprodukt platziert werden sollen. Diese „Zeichnung“ ist unverzichtbar für die Produktion und die Montage.  

Maße und Material

Mit dem Design der Espressomaschine ist es noch nicht getan. Für die Produktion bedarf es noch der genauen Maße und der Angaben zu Material und Oberflächenstrukturen. In einer Tabelle hältst du erst einmal die Funktionen der Maschine fest. Welches Teil soll für welchen Arbeitsschritt zuständig sein? Ein Simulationsprogramm zeigt dir, ob das Modell, das du entworfen hast, alle Funktionen erfüllt. Es funktioniert – in der Simulation füllt sich die Espresso-Tasse mit dem frisch aufgebrühten Wachmacher. Nur ob der auch schmeckt, ist die Frage. Du fertigst nun eine Stückliste für Fertigteile an, wie zum Beispiel Thermostate und Magnetventile. Eine Liste der Werkstoffe gibt einen Überblick darüber, welche Materialien für die Produktion aller weiteren Teile benötigt werden. Die Werkstoffe wählst du zum einen auf Funktionsfähigkeit aus und zum anderen unter Beachtung des vorgegebenen Budgets. Die Espressomaschine soll nämlich in der Produktion nicht mehr als 30 Euro kosten. Schließlich fertigst du eine Anleitung für den Zusammenbau der Maschine an. Wenn alle Dokumente vollständig sind, gibst du sie in die Produktion, wo der Prototyp gefertigt wird. Das ist das Vorab-Exemplar der Espressomaschine. Zunächst wird nur ein Exemplar gefertigt und getestet, um zu gewährleisten, dass du bei der Planung auch keine Fehler gemacht hast. Sollte etwas nicht in Ordnung sein, kannst du noch Korrekturen vornehmen, bevor das Produkt dann in Serie produziert wird. Doch es läuft wie geschmiert und der Espresso schmeckt vorzüglich. Ab jetzt laufen hunderte und tausende der Espressomaschinen über das Laufband und werden ab nächstem Monat im Verkauf angeboten. Und dazu hast du einen wichtigen Teil beigetragen!

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

Dachtest du, dass du als Technischer Produktdesigner Fachrichtung Produktionsgestaltung und -konstruktion den ganzen Tag Produkte zeichnest? Dann bist du hier falsch. Du wirst dich in der Berufsschule vor allem mit den Fächern Mathe, Technik und Physik auseinandersetzen. In Werken lernst du die verschiedenen Werkstoffe kennen, aus denen du später die passenden auswählst, damit dein Produkt seine Funktionen erfüllt und auch wirtschaftlich betrachtet effizient ist. In Mathe übst du, Längen, Flächen und Volumina richtig zu berechnen. Physik vermittelt dir zum Beispiel Grundlagen der Elektrotechnik. Außerdem wird es immer wichtiger, Energie und Ressourcen zu sparen. Du wirst dich also auch mit energiesparenden Fertigungsverfahren, der sogenannten „Green Production“ vertraut machen.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb bekommst du von Anfang an „echte Aufträge“ – zumindest zunächst Teile davon. Wenn du die Grundlagen des Technischen Designs aus der Berufsschule beherrschst, lernst du im Betrieb die Arbeit mit CAD-Programmen kennen und darfst direkt loslegen, kleinere Bauteile nach Vorgabe zu entwerfen. Im Team mit anderen Auszubildenden oder Kollegen präsentierst du deine Arbeitsergebnisse und begründest deine Entscheidung für ein bestimmtes Design, geometrische Formen und die Materialien, die du ausgewählt hast. Du reichst auch Stücklisten für Bauteile ein und beschreibst die Funktionen der einzelnen Teile in Tabellen. Anschließend darfst du sogar in der Werkstatt dein entworfenes Produkt selbst herstellen, um selbst zu erfahren, ob du die Fertigungsanleitung und Montagepläne sauber verfasst hast und die Werkstoffe sinnvoll ausgewählt hast. Solche „Übungen“ wirst du einige Male durchlaufen, bevor es dann ernst wird und du deinen ersten richtigen Kundenauftrag bekommst.

Wie gut passt der Beruf Technischer Produktdesigner zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne tüfteln möchtest, ist der Beruf Technischer Produktdesigner genau der richtige für dich.
Wenn du nicht überwiegend im Büro sitzen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Technisches Verständnis
  • Logisches Denken
  • Analytisches Denken
Technischer Produktdesigner-Quiz
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  • Frage 3
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