Wie werde ich Technischer Assistent Produktdesign?

Die Fachrichtung des Produktdesigns reizt dich und du bringst eine kreative Ader mit? Außerdem bringst du einen mittleren Bildungsabschluss mit und erfüllst diese Voraussetzungen:

  • Kreativität
  • Technisches Verständnis
  • Interesse an Kundenbedürfnissen
  • Augen fürs Wesentliche
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Liebe zur Ästhetik

Das sind genau deine Stärken? Perfekt, dann könnte eine Ausbildung im Beruf des technischen Produktdesigners genau das Richtige für dich sein.
Du möchtest dich zusätzlich noch über weitere Berufe informieren? Mach unseren Berufs-Check und finde über deine Wünsche und Stärken weitere Ausbildungsberufe, die zu dir passen könnten!

Bildungsweg

Schulische Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3 Jahr(e)

Was macht ein Technischer Assistent Produktdesign?

Soll es ein nagelneues Automodell mit windschnittigem Design und Cabrio Verschnitt sein? Oder fordert dein Kunde von dir gerade ein Produktdesign zu einer Kaffeemaschine, die so außergewöhnlich edel aussieht, dass sich ein potentieller Käufer direkt darin verlieben würde? – Egal welche Aufgabe du bekommst: Als Technischer Produktedesigner bist du das Ass in Sache Entwicklung und Konstruktion von neunen Produkten – egal, ob Bürostuhl, Werkszeug-Equipment oder Waschbecken.

Step 1: Die Wünsche

Hinter jedem neuen Produkt steht in der Regel ein Kundenwunsch: Deine Aufgabe als technischer Assistent oder Assistentin für Produkte ist es, diese Wünsche zu erfragen und bestmöglich umzusetzen. Dazu sammelst du die wichtigsten Informationen in einem Briefing-Gespräch: Welchen Nutzen möchte dein Kunde mit seinem Produkt erzielen? Wie soll es aussehen und welche Zielgruppe soll es erreichen? Unter anderem diese Fragen stellst du in dem Gespräch, um das Maximum an Informationen zu erhalten. Bevor du richtig loslegen kannst recherchierst du außerdem, wie die Trends zu dem entsprechenden Produkt auf dem Markt sind. Welches Material ist im Moment für die Polsterung eines Autositzes angesagt und wie sehen Konkurrenzprodukte auf dem Markt aus? – auch diese Informationen benötigst du in deinem Beruf, um einen Prototypen optimal entwickeln zu können.

Step 2: Der Prototyp

Einen Prototypen von einer Maschine eines bestimmten Bauteils oder eines anderen Produktes zu entwickeln ist meistens Computer gestützt. Du bedienst dich Techniken, wie dem technischen Zeichnen, um deine Ideen zu visualisieren und deinem Produkt das Aussehen zu verleihen, das du dir gewünscht hast. Da es eben auch auf die inneren Werte einer Kaffeemaschine oder eines Autos ankommt, arbeitest du bei der Anlagenkonstruktion eng mit Ingenieuren zusammen. Du wählst Werkstoffe aus, führst Berechnungen durch und bestimmst die Gestaltung, während deine Kollegen an der technischen Umsetzung arbeiten. Sind einzelne Baugruppen oder auch der gesamte Prototyp fertig gestaltet, ist es ebenfalls dein Job, den Prototypen zu testen. Während Ingenieure Produkte hauptsächlich auf ihre technische Funktion überprüfen, bedienst du dich den top Markforschungstechniken: So führst du Umfragen unter potentiellen Käufern durch, wie sie die Produktgestaltung beurteilen oder bedienst dich Testmärkten, in denen du herausfinden kannst, ob das Produkt den Kunden begeistert.

Step 3: Die Vermarktung

Ihr habt es geschafft: Der Prototyp hat die Produkttests überstanden und dein Auftraggeber ist begeistert! Nun ist es auch deine Aufgabe, dabei zu helfen, eine Markteintrittsstrategie zu erstellen. Ihr designt ein Marketingkonzept, legt die Zielgruppe des Produktes noch einmal genauer fest und arbeitet an einer Werbestrategie, um schließlich einen Werbespot, eine Werbeschaltung bei Social Media oder eine Plakatwerbung zu entwickeln, die den Kunden vom Hocker reißt und die Verkaufszahlen ankurbelt. 

Inhalte der Ausbildung

Theoretische Ausbildung

Als angehender technischer Produktdesigner hast du den Großteil deiner Ausbildungszeit Unterricht in der Berufsfachschule. Hier lernst du das technische Zeichnen und den Umgang mit den wichtigsten Computerprogrammen. Auch wie man einen Entwurf von der Recherche bis zum Design erstellt, bekommst du von deinen Lehrern gezeigt. Und auch die Anlagenkonstruktion und Verfahrenstechniken für die Herstellung verschiedenster Produkte ist ein Teil deines Ausbildungsberufes. Als technischer Assistent oder Assistentin der Fachrichtung Produktdesign dreht es sich in der Schule darüber hinaus um Fragen wie: „Wie erfragt man die Wünsche eines Kunden?“, „Was ist bei der Konstruktion und Entwicklung neuer Produkte zu beachten?“ und „Welche Tipps und Tricks gibt es für die Gestaltung einer neuen Maschine oder eines Sofas?“ – genau das richtige Wissen, damit du perfekt vorbereitet in die Abschlussprüfung starten kannst!

Praktische Ausbildung

Da du eine schulische Ausbildung absolvierst, verbringst du den Großteil deiner Ausbildung in der Berufsschule. Das bedeutet allerdings nicht, dass du keine Praxiserfahrung sammeln kannst. Ein Praktikum während deiner Ausbildungszeit ist deine Chance das erste Mal ein Unternehmen von innen kennenzulernen. Während deinem Betriebspraktikum liegen auch einige erste Herausforderungen vor dir: „Wie geht man mit einem Kunden um?“ und „Wie designt mein ein echtes Produkt?“ – während deiner Praxiszeit bekommst du erste eigene Aufgaben übertragen, begleitest deine Kollegen in Besprechungen und hast ausgelernte Fachkräfte an deiner Seite, die dir viele Fragen beantworten können.

Ablauf der Ausbildung

Die Berufsausbildung zum technischen Produktdesigner oder zur technischen Produktdesignerin ist eine schulische Ausbildung und wird in Berufsfachschulen angeboten.

Hilfreiche Fähigkeiten
  • Technisches Verständnis
  • Logisches Denken
  • Analytisches Denken

Wie gut passt der Beruf Technischer Assistent Produktdesign zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne tüfteln möchtest, ist der Beruf Technischer Assistent Produktdesign genau der richtige für dich.
Wenn du nicht überwiegend im Büro sitzen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

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