Wie werde ich Fitnesstrainer / Fitnesstrainerin?

Wenn du dich für eine Laufbahn als Fitnesstrainerin bzw. Fitnesstrainer entscheidest, hast du dir damit keinen offiziellen Ausbildungsberuf ausgesucht. Das bedeutet: Es gibt keine einheitlichen Zulassungsvoraussetzungen. Stattdessen gibt es viele verschiedene Wege, um diese Tätigkeit ausüben zu können: Einige sind Quereinsteiger, die sich ihr Wissen über die Jahre selbst angeeignet haben, andere haben Sport studiert und sich anschließend auf eine Stelle in einem Fitnessstudio beworben. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit einer Ausbildung in einem Sport- bzw. Fitnessberuf zu starten und sich danach weiterzubilden. Prinzipiell kannst und musst du selbst den für dich optimalen Weg in den Beruf finden.

Tipp: Du kannst zusätzlich auch eine Doppelqualifikation erwerben!

Beachte: Viele Einrichtungen wie Fitnessstudios und Sportvereine legen großen Wert auf Zertifikate oder andere Nachweise über die Kompetenz des jeweiligen Trainers.

Außerdem solltest du folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Körperliche Fitness
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Freude an der Arbeit mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen

Du weißt noch nicht genau, welchen Beruf du später einmal ausüben möchtest? Mit unserem kostenfreien Berufs-Check findest du es heraus!

Bildungsweg

Weiterbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

Auf Anfrage

Was macht ein Fitnesstrainer / Fitnesstrainerin?

Als Fitnesstrainerin bzw. Fitnesstrainer leitest du Einzelpersonen und Gruppen in Sport- und Fitnessstudios an. Du unterstützt sie bei ihren Übungen und korrigierst gegebenenfalls ihre Ausführungen an den Fitnessgeräten. Damit deine Kundinnen und Kunden am Ball bleiben, motivierst du sie und machst verschiedene Fitnesstests mit ihnen. Du erarbeitest Fitnesspläne und berätst sie auch in Ernährungsfragen. Auch Trainingseinheiten wie Aerobic, Pilates oder Wirbelsäulengymnastik können in dein Aufgabengebiet fallen.


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Gut zu wissen...
  • Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining baut auf drei Säulen auf: Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining.
  • Die optimale Trainingshäufigkeit liegt bei zwei Einheiten pro Woche.
  • 32,5 Prozent aller Fitnessstudio-Mitglieder trainieren weniger als einmal im Monat.

Ablauf der Ausbildung

Alternative Ausbildungen zum Fitnesstrainer

Sportfachmann

Als Sportfachfrau bzw. Sportfachmann berätst du Sportlerinnen und Sportler in Fitnessstudios oder anderen Einrichtungen. Du erstellst ihnen Trainingspläne, bereitest sie auf Wettkämpfe vor, erstellst Abrechnungen, kalkulierst Preise und entwickelst Werbekonzepte – ein echtes Allround-Talent!

Sport- und Fitnesskaufmann

Sport- und Fitnesskaufleute betreuen und beraten Kunden in Fitnessstudios, Sportschulen oder Schwimmbädern. Du informierst sie zu Sportangeboten, leitest Kurse, gibst Geräteeinweisungen und betreust sie während verschiedener Übungen. Da es sich hierbei um eine kaufmännische Ausbildung handelt, bist du auch in der Verwaltung und im Marketing tätig. 

Sportassistent

Als Sportassistentin bzw. Sportassistent übernimmst du Aufgaben in den Bereichen Management, Training und Kursleitung. Außerdem kümmerst du dich um die Organisation und Verwaltung in Vereinen und Verbänden in der Sport-, Freizeit- und Fitnessbranche.

Physiotherapeut

Absolvierst du deine Ausbildung als Physiotherapeutin bzw. Physiotherapeut, arbeitest du mit Menschen jeder Altersgruppe und machst mit ihnen verschiedene Übungen (teilweise mit Geräten) und zeigst ihnen einige, die sie zuhause durchführen können, um wieder fit zu werden. 

Diätassistent

Als Diätassistentin bzw. Diätassistent ist es deine Aufgabe, die Menschen zum Thema Ernährung zu beraten, um ihr Gewicht zu reduzieren, Mangelerscheinungen entgegenzuwirken und/oder chronischen Krankheiten wie z. B. Gelenkschmerzen oder Diabetes vorzubeugen.

Weitere Optionen

Ein Geheimtipp für Schulabgänger mit Fachhochschulreife sind duale Studiengänge im Fitness-Bereich, denn diese beinhalten neben den üblichen sportlichen, ernährungswissenschaftlichen und kaufmännischen Fächern die Fitnesstrainer A-Lizenz, welche in der Fitnessbranche als höchste Qualifikation gilt. Ein dualer Studiengang mit Fitness ist beispielsweise Bachelor of Arts Gesundheitsmanagement.

Ergänzend zu einer sport- bzw. gesundheitsorientierten Ausbildung oder einem Studium kannst du bei verschiedenen Verbänden sowie Privatanbietern Lizenzen erwerben. Hierbei handelt es sich in der Regel um spezifische Aus- oder Weiterbildungen, mit denen du Kurse wie Aerobic, Step und Workout unterrichten kannst. Daneben gibt es viele weitere Fitness- und Bildungs-Akademien mit eigenen Schulungen für ihre Instruktoren. Bekannte Kurse, die von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern gegeben werden, sind z. B. Les Mills, Tae Bo oder Zumba. Egal ob eher ausdauer- oder eher kraftorientiert - in jeder Disziplin sind deine spezifischen sport-, trainings- und ernährungswissenschaftlichen Kenntnisse gefragt. Wenn sich das für dich interessant anhört, solltest du dich nach entsprechenden Aus- sowie Weiterbildungen umsehen, um eine passgenaue Lizenz zu erwerben.

Arbeitsorte

Als Fitnesstrainerin bzw. Fitnesstrainer hast du unterschiedliche Einsatzbereiche: Du kannst als Personal Trainer arbeiten, Fitnesskurse anleiten, dich auf Krafttraining spezialisieren, administrative und organisatorische Aufgaben in einem Fitnessstudio übernehmen oder sogar dein eigenes Fitnessstudio eröffnen.

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