Das ist Bodenhandwerk Sonntag, 17. März 2019 2 Minuten Lesezeit

Parkettleger: Traditionsberuf mit Zukunftsblick

Holz ist dein Ding! Damit erweckst du Räume zum Leben und gibst ihnen einen hochwertigen und besonderen Charakter. Parkettböden gelten nach wie vor als qualitativ hochwertiger Luxus. Als Parkettleger schaffst du etwas, das von Dauer ist. Instandhaltung und Pflege der edlen Böden sind ebenfalls dein Fachgebiet.

Parkettleger
Parkettleger© Das ist Bodenhandwerk

Deine verschiedenen Aufgaben als Parkettleger

Als Parkettleger schenkst du einem Raum Charakter und Atmosphäre. Du arbeitest mit edlen Hölzern und triffst auf Kunden, die einen hohen Anspruch an deine Arbeit stellen. Nicht nur das Verlegen von Parkett ist deine Aufgabe. Auch besonders das Pflegen und Instandhalten sowie das Restaurieren alter Böden gehört zu deinem Tätigkeitsfeld. Du bist ein Fan von vorher-nachher Bildern und Videos? Dann ist der Beruf Parkettleger ganz sicher etwas für dich. Nach getaner Arbeit siehst du sofort den eindrucksvollen Unterschied, den das neu verlegte oder aufbereitete Parkett im Raum macht. Und wusstest du schon? Als
Parkettleger verlegst du auch Laminat, Kork, PVC, Teppichböden und andere Materialien! Abwechslung garantiert! Hier ein Überblick über deine Tätigkeiten als Parkettleger:

  • Kunden beraten
  • Raum und Boden untersuchen
  • Vermessen und planen
  • Material berechnen und bestellen
  • Fahrzeug beladen
  • Untergrund vorbereiten
  • Zuschneiden und verlegen
  • Schleifen und versiegeln
  • Restaurieren und reparieren
  • Baustelle reinigen

Ist Parkettleger ein Beruf mit Zukunft?

Um Parkettleger zu werden musst du zunächst eine duale Ausbildung absolvieren. Das bedeutet, du gehst entweder 1-2 Tage die Woche begleitend in die Berufsschule oder blockweise mehrere Tage am Stück. Normalerweise dauert die Ausbildung 3 Jahre, aber du kannst sie verkürzen, wenn du Abitur hast, oder dich in der Berufsschule besonders gut schlägst und dementsprechend gute Noten hast. Berufserfahrung in ähnlichen Gebieten kann ebenfalls eine verkürzte Berufsschulzeit sein. Obwohl Laminat und Vinyl heutzutage eine beliebte Alternative zu Parkett geworden sind, ist die Nachfrage nach langlebigen Luxusböden nach wie vor vorhanden. Gerade im Hinblick auf aktuelle Trends der Nachhaltigkeit und Natürlichkeit ist eine Rückkehr zum Parkettboden zu erwarten. Deine Weiterbildungschancen mit einer Parkettlegerausbildung sind nicht zu unterschätzen. Du kannst danach sogar ohne Abitur studieren, wenn du deine Ausbildung mit guten Noten abschließt und danach etwas Berufserfahrung sammelst. Auch innerhalb des Berufsfeldes gibt es eine Menge Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Weiterbildung:

  • Estrichleger/in
  • Bodenleger/in
  • Raumausstatter/in
  • Meister
  • Restaurator
  • Sachverständiger
  • Holzmechaniker/in
  • Aus- und Trockenbauer/in

Spezialisierung:

  • Verlegen und Restaurieren bestimmter Parkettböden wie Industrieparkett, Holzpflasterung
  • Isolierung und Dämmungm- Kundenberatung
  • Restauration alter Parkettböden und Intarsien

Was verdienen Parkettleger?

Während der Ausbildung verdienst du monatlich zwischen 560€ (1. Ausbildungsjahr) und 690€ (3. Ausbildungsjahr). Als fertig ausgebildeter Parkettleger liegt dein monatliches Bruttogehalt zwischen 2.000€ und 4.000€, je nachdem, wo du eingesetzt wirst und welche Zusatzqualifikationen du mitbringst.