AUBI-plus GmbH Donnerstag, 11. Januar 2018 3 Minuten Lesezeit

Dos und Don'ts beim Bewerbungsfoto

Neues Jahr, neues Kapitel. Wenn du im Sommer mit der Schule fertig wirst und noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz bist, ist jetzt eine gute Gelegenheit, deine Bewerbungsunterlagen vorzubereiten. Dann musst du nur noch dein Halbjahreszeugnis ergänzen, das du in wenigen Wochen bekommst. Neben dem letzten Schulzeugnis schauen viele Personaler auch dein Bewerbungsfoto an - oftmals ist es sogar das erste, was man sieht, wenn man die Bewerbung öffnet. Daher solltest du großen Wert auf ein ansprechendes Bild legen. Welche Dos und Don'ts du beim Gang ins Fotoshooting beachten solltest, stellen wir dir heute vor.

Angemessen gekleidet, ordentlich frisiert - so gelingt ein guter erster Eindruck
Angemessen gekleidet, ordentlich frisiert - so gelingt ein guter erster Eindruck© RoyalAnwar | Pixabay Public Domain

Das Foto an sich

Don’ts: Selfies, die du bei Facebook, Twitter oder Instagram postest, haben in deiner Bewerbung nichts zu suchen. Auch mit Automatenbildern, Handyfotos, Polaroids, Urlaubsbildern, Ganzkörperfotos, Scans oder Digitalfotos mit schlechter Qualität sowie mit Fotos, auf denen neben dir noch weitere Personen zu sehen sind, kannst du bei deiner Bewerbung nicht punkten.

Dos: Dein Bewerbungsfoto sollte immer professionell von einem Fotografen gemacht sein. Dieser wird dafür Sorge tragen, dass Hintergrund und Lichtverhältnisse gut passen und das Foto im Nachgang bearbeiten und kleinere Hautunreinheiten retuschieren. Nach dem Shooting bekommst du je nach Wunsch Abzüge für postalische Bewerbungen und/oder die Bilddatei für elektronische Bewerbungen. Die Größe kann zwischen 4,5 x 6,5 cm und 9 x 13 cm variieren, je nachdem, ob du das Bewerbungsfoto auf deinem Deckblatt (falls vorhanden) oder in deinem Lebenslauf verwendest.

 

Kleidung und Styling

Don’ts: Dass du dir mit zerknitterter Kleidung und zotteligen Haaren den Gang ins Fotostudio sparen kannst, liegt auf der Hand. Auch ein ungepflegter Bart, grelle Schminke, klobiger Schmuck und zu viel nackte Haut sind unangebracht.

Dos für Mädels: „Weniger ist mehr“ ist das Stichwort. Dezentes, typgerechtes Make-Up, unauffälliger Schmuck, dazu eine Bluse mit einem Blazer. Wenn du lange Haare hast, sollten diese natürlich nicht dein Gesicht verdecken. Steck sie am besten hoch oder kämme sie zurück.

Dos für Jungs: Mit einem Hemd und Jackett bist du in der Regel gut angezogen. Wenn du dich um eine Ausbildung zum Bankkaufmann oder in einem ähnlichen Beruf bewirbst, kannst du zusätzlich eine Krawatte tragen. Diese sollte farblich zu deinem Typ und dem restlichen Outfit passen. Achte außerdem darauf, dass der oberste Knopf von deinem Hemd geschlossen ist, sodass der Knoten perfekt sitzt. Wenn du einen Bart hast, musst du diesen nicht unbedingt abrasieren. Achten solltest du aber darauf, dass dein Bart gepflegt ist, sprich gut getrimmt und konturiert.

 

Befestigung

Don’ts: Bei postalischen Bewerbungen kommen Tackern und Klammern beim Personaler schlecht an – mit Büroklammern als Befestigungsmaterial sieht es nämlich so aus, als wolltest du dein Foto für die nächste Bewerbung wiederverwenden. Die Ernsthaftigkeit deiner Bewerbung wird also in Frage gestellt.

Dos:  Das Foto kommt mittig auf dein Deckblatt, oder rechts oben auf den Lebenslauf, falls du kein Deckblatt verwendest. Bei postalischen Bewerbungen nutzt du zur Befestigung einen Klebestift. Tipp: Schreibe vorher deinen Namen auf die Rückseite des Fotos - so kann es schnell wieder zugeordnet werden, falls es sich doch einmal ablösen sollte.


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