Das Deckblatt – eine optionale erste Seite

Ein Deckblatt ist kein Muss für einen Bewerber, sondern eine Möglichkeit, seine Unterlagen persönlicher zu gestalten. Es gehört nicht zwingend in eine Bewerbung. Du kannst dir aber mit einem ansprechenden Deckblatt einen Vorteil verschaffen und einen positiven ersten Eindruck beim Personaler hinterlassen. Dieser erhält alle wichtigen Informationen auf den ersten Blick.

Wir geben dir ein paar Tipps mit auf den Weg und möchten dir Beispiele zeigen, die du für deine eigene Bewerbung als Vorlage nutzen kannst. Denk aber daran, diese nicht einfach zu kopieren, sondern dein Deckblatt möglichst individuell zu gestalten.

Das Deckblatt – Ist es wirklich nötig?

Solltest du dich für ein Deckblatt entscheiden gibt es zwei Möglichkeiten bei der Anordnung:

  • Bewerbung per Post: Solltest du deine Bewerbung per Post verschicken, heftest du das Deckblatt nach vorne in deine Bewerbungsmappe. Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe auf. Das Deckblatt ebnet dann den Weg in deine restlichen Unterlagen wie dem Lebenslauf und deinen Anlagen.

  • Online-Bewerbung: Bei einer E-Mail-Bewerbung oder einem Online-Formular ist das Deckblatt die erste Seite deiner Bewerbungsunterlagen, die du im Optimalfall als PDF-Datei verschickst. Danach folgen Anschreiben, Lebenslauf und deine Anlagen.

Das gehört auf dein Deckblatt

Stellenbezeichnung

Diese übernimmst du aus der Stellenanzeige. Wähle dabei ruhig eine große Schriftart. So sticht die Bezeichnung heraus und der Personaler sieht mit einem Blick, für welche Stelle du dich bewirbst. Achte aber darauf, die Schriftart auch für den Rest deiner Bewerbung beizubehalten und nicht im Verlauf zu wechseln.

Referenznummer oder Kennziffer

Wenn angegeben, solltest du diese auf jeden Fall nennen. Sie erleichtert dem Personaler die Zuordnung deiner Bewerbung, denn häufig sind mehrere Stellen zu besetzen.

Angaben zum Unternehmen

Hier reicht der Firmenname des potenziellen Arbeitgebers aus. Achte aber auf die korrekte Formulierung der Zusatzinformationen, wie GmbH oder AG.

Persönliche Daten

Deine persönlichen Daten und Kontaktdaten darfst du natürlich nicht vergessen. Hierzu gehören Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Kontrolliere genau, ob du deine Informationen richtig angibst, damit dich das Unternehmen auch per Post oder telefonisch erreichen kann. Tipp: Achte darauf, eine professionelle E-Mail-Adresse zu hinterlegen, die am besten deinen Namen beinhaltet. Fantasievolle E-Mail-Adressen wirken unseriös.

Bewerbungsfoto

Wenn du ein Deckblatt verwendest, solltest du dein Bewerbungsfoto auch darauf platzieren. Das Foto darf ruhig etwas größer (6,5 x 10 cm) ausfallen, damit es zum Eye-Catcher deines Deckblatts wird. Wenn du dich für das Foto auf dem Deckblatt entscheidest, solltest du es nicht mehr auf den Lebenslauf setzen. Tipp: Nimm bei deinem Bewerbungsfoto ruhig etwas mehr Geld in die Hand und gehe zu einem professionellen Fotografen. Dieser macht dir ein Bild, mit dem du garantiert einen positiven Eindruck hinterlässt.

Die Gestaltung deines Deckblatts

Bei der Gestaltung und dem Aufbau deines Deckblatts gibt es keine bestimmten Vorlagen, Designs oder vorgeschriebene Muster wie die DIN-Norm 5008. Du kannst dem Deckblatt deine persönliche Note verleihen und ruhig etwas kreativ werden. Zwar gibt es auch Word-Vorlagen, diese solltest du aber nur zur Orientierung nutzen und nicht einfach kopieren.

Beachte dabei unbedingt die ausgeschriebene Stelle, für die du dich bewirbst. Zum Beispiel kannst du bei einer Bewerbung um eine Ausbildung zum Mediengestalter erfinderisch werden. Kreativität wird dir im Beruf später helfen. Anders ist es bei einem angehenden Bankkaufmann. Hier wird eine schlichte und klar aufgebaute Bewerbung verlangt.

Tipps

  • Nutze für die Gestaltung deines Deckblatts die Farben des Unternehmens. Bei AUBI-plus wären es zum Beispiel Grün, Rot oder Petrol. Du kannst dir beispielsweise das Logo des Unternehmens herunterladen und die Farben über ein Programm kopieren. Damit signalisierst du dem Personaler, die Zugehörigkeit zum Unternehmen und hebst die Bewerbungsunterlagen farblich hervor.

  • Mit gestalterischen Elementen, wie Kreisen oder Balken, kannst du dein Deckblatt dezent verschönern und dich von anderen Bewerbern abheben. Wenn man gestalterische Elemente verwendet – was man sollte – müssen diese in der gesamten Bewerbung wiederzufinden sein, sodass die Unterlagen optisch zusammenpassen. Leider gibt es viele Bewerber, die ein gut aussehendes Deckblatt oder einen ansprechenden Lebenslauf haben, das Design auf den anderen Dokumenten aber nicht aufnehmen.

  • Achte darauf, dass du nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftgrößen verwendest, am besten sogar nur eine, um ein optisches Chaos zu verhindern. Weniger ist mehr!

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Anschreiben

Das Anschreiben ist das Herz deiner Bewerbung. In diesem zeigst du dem Personaler, warum du der perfekte Bewerber bist und was dich so besonders macht. Es zeigt deine Motivation für den Beruf. Du stellst mit dem Anschreiben einen persönlichen Bezug zu deinem zukünftigen Arbeitgeber her. Der Personaler erfährt dadurch, wie sehr du dich für die Stelle begeisterst.

Lebenslauf

Gefragt sind deine Fähigkeiten und Lebensstationen! Zeige dem Personaler, was du alles schon gemacht hast und welche Erfahrungen du bereits sammeln konntest. Achte aber besonders auf die Struktur und den Inhalt deines Lebenslaufs. Nicht jedes Praktikum ist für deinen Wunschberuf relevant.

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