„Meine Ausbildung befähigt mich zur Übernahme eigenverantwortlicher Tätigkeiten in Einrichtungen der Behindertenhilfe wie zum Beispiel Wohngemeinschaften und -gruppen, Wohnstätten, Kindertagesstätten, Berufsbildungsbereich, Werkstätten und Tagestätten“, zählt er auf. Eigentlich wollte Patrick Drost ja Abitur machen. Nach zwei Jahren schmiss er das Gymnasium und stand vor der Frage, wie es für ihn weitergehen könnte. „Durch ein Freiwilliges Soziales Jahr konnte ich dann mein Fachabitur erlangen“, erzählt er.

Und in dieser Zeit hätte er auch erste Kontakte mit dem Beruf des Heilerziehungspflegers bekommen. „Das hat mir so gut gefallen, dass ich da unbedingt weitermachen wollte und so direkt in die Ausbildung gewechselt bin“, erinnert sich Patrick Drost. Der Reiz an diesem Beruf sei es, dass man sehr kreativ arbeiten und die Tage zusammen mit den Menschen, die man betreut, gestalten kann“. Die praktische Ausbildung und der Unterricht würden sich ebenfalls bestens ergänzen. „Für mich passt hier alles“, versichert er.

Obwohl es ein so vielseitiger und anspruchsvoller Beruf sei und Fachkräfte händeringend gesucht würden, könnten die Ausbildungsplätze in den vergangenen Jahren nicht mehr alle besetzt werden, beklagt Karin Hogrefe als Bereichsleiterin Heilerziehungspflege. So waren im vergangenen Jahr nur 21 der jährlich 28 Schulplätze belegt. Und in der Berufsfachschule für Pflegeassistenz ist die Nachfrage noch schlechter. Im Unterschied zur Heilerziehungspflege mit engem Bezug zu den Klienten, arbeiten Pflegeassistenten auf Anweisung mehr in der Grundpflege und sind entsprechend weniger in die Dokumentation eingebunden.

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