„Ich freue mich, dass sich wieder viele motivierte Jugendliche für unser Unternehmen entschieden haben. Gerade für die Netze von morgen brauchen wir kluge Köpfe und schlaue Ideen, um die Energiewende voranzubringen. Mit den neuen Ausbildungsberufen und -inhalten schaffen wir es zudem, das Know-How zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen oder technischen Anwendungen dauerhaft zu implementieren“, sagt Ausbildungsleiter Stefan Sollfrank zur Begrüßung der jungen Azubis. Dank der unternehmenseigenen Digitalisierungsplattform „Next“ könnten die Azubis schon heute Umspannwerke, Schaltstationen oder Stromleitungen komplett virtuell erkunden und an ihnen lernen, so der Personalvorstand.

Der neue Bayernwerk-Nachwuchs startet zunächst an den fünf Hauptstandorten in Würzburg (Unterfranken), Obernburg (Unterfranken), Bayreuth (Oberfranken), Regensburg (Oberpfalz) und Pfaffenhofen (Oberbayern). Die 106 Auszubildende erlernen dann einen neuen kaufmännischen oder technischen Beruf. Unter den Azubis werden allein 80 künftig zum Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik ausgebildet, weitere 15 zum Mechatroniker (m/w/d) sowie 3 Azubis zur Fachkraft für Lagerlogistik. Daneben gibt es einzelne Auszubildende für den Berufszweig „Fachinformatiker (m/w/d) Systemintegration“ sowie „Industriekaufmann/-frau (m/w/d)“. Erstmals bot das Bayernwerk in diesem Jahr auch 7 Ausbildungsplätze für Jugendliche mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen an, von denen 4 besetzt werden konnten.

Pilotprojekt "Heimatnahe Ausbildung" in Eggenfelden gestartet

Zum ersten mal bietet das Bayernwerk am Kundencenter Eggenfelden (Niederbayern) eine heimatnahe Ausbildung an, um vor allem auf die Bedürfnisse der neuen Generation einzugehen. Anstatt zu den zentralen Ausbildungsstellen fahren zu müssen, können die neuen Azubis hier am Kundencenter vor Ort lernen. Hierzu wurden am Eggenfeldener Standort ein neuer Ausbilder eingestellt, neue Ausbildungsräumlichkeiten eingerichtet und neues Equipment angeschafft.

Ausbildungsquote erneut hoch

Mit dem neuen Jahrgang werden 318 Auszubildende beim größten Netzbetreiber im Freistaat beschäftigt sein. Die Ausbildungsquote von etwa 9 Prozent, gemessen am Branchendurchschnitt von rund 4 Prozent bei den Energie- und Wasserversorgern, ist damit erneut überdurchschnittlich.

Die Ausbildungszeit in den technischen Berufen beträgt dreieinhalb Jahre, im kaufmännischen Bereich beträgt sie drei Jahre. In dieser Zeit werden die Jugendlichen vom Bayernwerk durch eine praxisorientierte und abwechslungsreiche Ausbildung optimal auf ihre Berufe vorbereitet. „Die herausragenden Abschlussergebnisse unserer Auszubildenden bestätigen uns in unseren Bemühungen jedes Jahr wieder. 2020 schlossen über 80 Prozent aller Bayernwerk-Absolventen ihre Ausbildung mit der Note ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘ ab“, so Ausbildungsleiter Stefan Sollfrank.

Gemeinsamer Workshop zum Kennenlernen

Der Großteil der Jugendlichen entstammt dem Jahrgang 2005 und 2006. Daneben gibt es aber auch Abiturienten oder Azubis mit bereits einer absolvierten Ausbildung (Zweitausbildung). Sie alle lernen sich zu Beginn ihrer Ausbildung nun gegenseitig in den verschiedenen Regionen zu einem viertägigen Start-Workshop kennen. Dazu bekommen Sie auch einen ersten Eindruck vom Unternehmen und sowie von ihren Ausbildern. Die Workshops mit professioneller Trainerunterstützung finden jetzt Anfang September statt.

Seit 2018 ist das Bayernwerk ein Top-Ausbilder und wurde von der unabhängigen Gesellschaft AUBI-plus mit dem Prädikat „BEST PLACE TO LEARN“ ausgezeichnet.

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