Welche Zeitmodelle gibt es?

Neben den verschiedenen Studienmodellen können die Hochschulen und Unternehmen auch zwischen unterschiedlichen Zeitmodellen wählen, die die Praxis- und Theoriephasen während deines dualen Studiums regeln. Zwischen dem Unternehmen und der Hochschule besteht ein Kooperationsvertrag, der die zeitliche Gestaltung deines dualen Studiums festschreibt.
In den Stellenausschreibungen der Unternehmen, aber auch in den Studiengangsprofilen findest du die Informationen zu dem Studien- und Zeitmodell. Wie die konkreten Phasen sich verteilen, kannst du dir nicht aussuchen. Um dir einen Überblick zu verschaffen, erklären wir dir die Zeitmodelle Block-, Wochen- und Abendmodell.

Was ist ein Blockmodell beim dualen Studium?

Wie der Begriff „Block“ bereits vermuten lässt, erstrecken sich die Praxis- und Theoriephasen in längere Zeitabschnitte. Dieses wird von vielen Unternehmen und Hochschulen beim ausbildungs- und praxisintegrierenden dualen Studium angewendet. Beim Blockmodell des dualen Studiums gibt es zwei Varianten:

Blockmodell nach 3-Monats-Phasen

Die erste Form des Blockmodells unterteilt die Phasen von je drei Monaten bzw. zwölf Wochen. Während der Ausbildungsphase in deinem Unternehmen lernst du die Praxis kennen und du hast die Möglichkeit, während dieser Zeit deinen Urlaub in Anspruch zu nehmen. Während deiner Theoriephase bist du als Student in deiner Hochschule und hältst Referate, schreibst Hausarbeiten und legst Prüfungen ab. Die Studienphase beim dualen Studium gleicht nicht der Vorlesungszeit an einer Hochschule.

Blockmodell

Blockmodell nach Semestern

Bei der zweiten Variante richtet sich das Blockmodell nach den Semesterzeiten in den Hochschulen. Du besuchst während des Sommer- und Wintersemesters die Studieneinrichtung und eignest dir die theoretischen Inhalte an. In der sogenannten vorlesungsfreien Zeit oder auch Semesterferien finden die Praxisphasen in dem Unternehmen statt.

Semestermodell

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Was ist ein Wochenmodell beim dualen Studium?

Neben dem Blockmodell ist auch das Wochenmodell sehr beliebt bei den dualen Studiengängen und wird häufig bei den ausbildungs- und praxisintegrierenden dualen Studiengängen angewendet. Im Gegensatz zum Blockmodell wechseln sich die unterschiedlichen Phasen in der Woche ab. In der Regel besuchst du als dualer Student zweimal die Studieneinrichtung und dreimal in der Woche lernst du die Praxis in deinem Unternehmen kennen. Die Tage sind durch den Kooperationsvertrag zwischen dem Unternehmen und der Hochschule bereits festgelegt. Der Vorteil an diesem Modell ist, dass du die Inhalte aus beiden Phasen tageweise vermittelt bekommst.

Wochenmodell

Was ist ein Abendmodell beim dualen Studium?

Das Abendmodell wird bei einem berufsbegleitenden dualen Studium angewendet, wobei die Studien- und Praxisphasen nicht eng miteinander verknüpft sind. Neben deiner Berufstätigkeit in einem Unternehmen besuchst du in deiner Freizeit eine Studieneinrichtung und bildest dich weiter. Je nach Hochschule finden die Vorlesungen in den Abendstunden oder am Wochenende statt. In Absprache mit deinem Betrieb kannst du deine wöchentliche Arbeitszeit reduzieren und das berufsbegleitende duale Studium absolvieren.

Abendmodell

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