Social Recruiting – Zielgerichtet und effizient

Die sozialen Netzwerke für die Personalbeschaffung zu nutzen ist ein effektiver Weg. Junge Menschen nutzen andere soziale Netzwerke als die Generation Y: Um TikTok führt kaum ein Weg vorbei. AUBI-plus nutzt das Netzwerk schon lange, um junge Menschen für die Suchmaschine und die umfassenden Informationen, die AUBI-plus für sie bereithält, zu begeistern. Unsere Erfahrungen teilen wir gern mit Ihnen über unser kostenfreies Webinar-Angebot zum Thema Social Recruiting von Azubis.

Molbile Recruiting - schlanker erster Touchpoint

Viele junge Menschen greifen via Smartphone bzw. Tablet einerseits auf ihre in Cloud-Diensten gespeicherten Bewerbungsunterlagen zurück und nutzen die mobilen Endgeräte andererseits für die Suche nach Stellenanzeigen. Sie erwarten mittlerweile ein entsprechend gestalteten Recruiting-Prozess. Für Unternehmen bedeutet es, alle Kontaktpunkte auf Responsivität hin zu prüfen, Erleichterungen einzubauen, eventuell auch Inhalte zu entschlacken. Denn: Ein komplizierter Prozess, lange Ladezeiten oder Fehler in der Implementierung von Funktionen führen dazu, dass potenzielle Arbeitskräfte ihre Bewerbung abbrechen. Vor allem sollte die Möglichkeit bestehen, einfach den CV zu übersenden. Viele Firmen verzichten bereits auf ein Anschreiben und fordern ggf. ein Motivationsschreiben im zweiten Schritt ein.

Stellenanzeige per Video – gewähren Sie Einblicke

Personalblogs handeln es bereits als Trendthema: Zusätzlich zu klassischen Ausschreibungen setzen einige Unternehmen auf die Stellenanzeige per Video, welches auf den unterschiedlichsten Kanälen ausgespielt werden kann. Der Vorteil: Mittels des Videos können Sie nicht nur die zukünftigen Aufgaben und Ihre Erwartungen beschreiben, sondern ebenfalls Einblicke geben bezüglich des Arbeitsplatzes oder des Teams. Platzierte Videos in den sozialen Netzwerken sorgen zudem für stärkere Aufmerksamkeit.

Gamification - Aufsehen erregen und Brand stärken

Mit der Platzierung von einfachen, kleinen Spielen in den sozialen Medien oder auf der eigenen Homepage können Unternehmen Aufsehen erregen und für einen ersten positiven Kontakt innerhalb der Candidate Experience sorgen. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt im „War for Talents“.

Größtes Manko: Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Entwicklung eigener komplexerer Spielelemente nicht zu stemmen. Es sei denn, sie planen mit Gamification im Arbeitsalltag. Einige namhafte Unternehmen nutzen Spiele beispielsweise für die Einarbeitung, Weiterbildung oder setzen Gamification-Elemente für ein positives Teamerlebnis ein. Dennoch: Die Generation Z ist mit Videospielen und Konsolen aufgewachsen; Lernspiele werden immer häufiger sogar im Unterricht angeboten. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, diesen Trend zu beobachten. Eine simple Lösung können Quizfragen, die relativ einfach entwickelt und implementiert werden können.

Internes Recruiting - Sie kennen Ihre Kandidat*innen bereits

Im eigenen Haus bei geeigneten Arbeitskräften, die das Potenzial für eine Vakanz besitzen, zu „wildern“, gilt als einer der Recruiting Trends 2021. Angewendet auf die Suche nach Azubis bedeutet es: Nehmen Sie ehemalige PraktikantInnen oder Aushilfen in den Blick. Bieten Sie Praktika auf unkomplizierte Art und Weise an. Ein best practice Beispiel liefert die Firma Barghorn. Sie bietet die Buchung von Praktika über eine Art Shopsystem an.
Kandidat*Innen schnuppern durch Praktika frühzeitig in den Beruf und das Unternehmen hinein; Sie als Unternehmen können bei entsprechender Eignung jungen Menschen direkt ein Ausbildungsangebot unterbreiten oder wenigstens in Kontakt bleiben. Alles rund um das Thema bieten wir Ihnen als Info Paper zum Download an.

Diversity implementieren – Vielfalt nutzen

Das Schlagwort Diversity – nicht nur die Geschlechteridentität betreffend – ist in aller Munde. Unternehmen profitieren laut Studien von gemischten Teams bzw. von einer diversen Zusammensetzung der Führungsebene. Für Recruiter bedeutet es unter anderem, schon Stellenanzeigen auf versteckte diskriminierende Elemente und leichte Sprache zu überprüfen. Inwieweit sich das Thema auf die Suche nach jungen Talenten münzen lässt, wird sich noch zeigen: Schließlich ist Diversity in vielen Betrieben schon gelebte Praxis, wenn es z. B. um die kulturelle Herkunft geht. Da Diversität aber nicht nur geschlechtsspezifisch und ethnisch gedacht, sondern ebenso kulturell, sozial und inklusiv gemeint ist, lohnt es sich schon beim Nachwuchs, die Suche auf einen weiteren Bewerberkreis auszuweiten. Um die Integration in das Unternehmen erfolgreich zu gestalten, können Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auf speziell aufgelegte Programme wie die Assistierte Ausbildung zurückgreifen. Sie kann bei der Arbeitsagentur beantragt werden kann.

KI zur Arbeitserleichterung – und mehr Gerechtigkeit

Die Möglichkeiten der Digitalisierung führte zuletzt zunehmend zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Recruiting-Prozess. Künstliche Intelligenz zählt damit weiterhin zu den Recruiting-Trends, da gerade in Deutschland noch Luft nach oben besteht. Der Markt für diese Software ist recht breit aufgestellt und bietet ganz unterschiedliche Lösungen an.  

Trends hin oder her - die Grundlagen müssen stimmen

Für die Suche nach geeigneten Azubis ist das Thema Employer Branding ein Dauerbrenner. Es führt einerseits dazu, dass sich zukünftige Arbeitnehmer für das Unternehmen überhaupt interessieren und sich auf die Candidate Journey begeben. Andererseits trägt die positive Candidate Experience zur Stärkung der Arbeitgebermarke bei – egal, ob ein Unternehmen und der Kandidat am Ende zusammenfinden oder nicht. Kurz: Ohne ein eigenes Profil bzw. Werte, für die ein Unternehmen steht, egal wie klein oder groß, stehen die Weichen kaum auf Erfolg. Junge Menschen sind auf der Suche nach Arbeitgebern, mit denen sie sich identifizieren können oder bei denen sie sicher sein können, das zu kriegen, was versprochen wird. Authentizität und das Konzept des Cultural Fit sind hier die relevanten Stichworte, mit denen sich Unternehmen befassen müssen.


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