Daher hat das Unternehmen standortübergreifend sehr kurzfristig als Überbrückungsmaßnahme die Mobile Ausbildung eingeführt und wird damit seiner Verantwortung gegenüber Azubis und Ausbildern gerecht.


Mobiles Ausbilden – Azubis im Homeoffice

„Wir ziehen zur Umsetzung der Mobilen Ausbildung Theorieinhalte im Ausbildungsverlauf nach vorne und verschieben Praxisanteile wie Einsätze in Werkstätten nach hinten. Für die Azubis bedeutet das derzeit: Ihr gesamter Ausbildungsalltag findet im Homeoffice statt“, erklärt Ilka Horstmeier, Personalvorständin der BMW AG. „Ich bin stolz, dass die BMW Group mit dem Mobilen Ausbilden eine innovative Lösung gefunden hat, Gesundheitsschutz mit unserem Ausbildungsversprechen zu vereinen.“

Lucia-Maria Timis, Duale Studentin für User Experience Design, beschreibt die neue Situation: „Ich habe gleich beim Ausbildungsstart einen Laptop mit Headset bekommen. BMW hat mich also super fürs Homeoffice ausgestattet. Jetzt kann ich zuhause genauso arbeiten wie im Büro. Im Moment nehme ich an E-Lessons teil, unterstütze zwei Azubikollegen dabei, eine App zu entwickeln, und erstelle eine Präsentation für meine Fachabteilung. Allerdings vermisse ich, mittags gemeinsam essen zu gehen.“


1.600 Notebooks für die Azubis

Der BMW Group Berufsausbildung kommt jetzt zugute, dass sie seit 2018 kontinuierlich an der Entwicklung digitaler Ausbildungsinhalte und der Mobilarbeit gearbeitet hat. Auch an die notwendigen technischen Voraussetzungen in der Zentrale und den deutschen Werksstandorten dachte man frühzeitig: Im vergangenen Jahr schaffte die BMW Group Berufsausbildung zusätzliche 1.600 Notebooks für die Azubis an.

„Wir haben ein Lernökosystem für die Berufsausbildung aufgebaut, das nun zuverlässig für die Ausbildung in Mobilarbeit genutzt werden kann. Durch moderne Hardware und innovative Lehr- und Lernmethoden ermöglichen wir den Auszubildenden und Ausbildern, überall mit individueller Geschwindigkeit zu lernen“, sagt Nadja Gschaider, die neben der Leitung der Berufsausbildung München auch die Steuerung der Ausbildungsstandorte weltweit verantwortet.

Zudem setzt die BMW Group auf digitale Lernplattformen. Das Learning Management System eCademy etwa ist speziell auf technische Ausbildungsberufe zugeschnitten. Darüber hinaus werden Lernplattformen der unternehmensinternen BMW Group Academy eingesetzt, die Online-Qualifizierungen zu „Digitalisierung in der Produktion“ ermöglichen, mit Themen wie künstliche Intelligenz, Programmierung und agile Methoden.

Die BMW Group entwickelte die Spielregeln für Mobilarbeit für Auszubildende bereits im letzten Jahr gemeinsam mit dem Betriebsrat. Grundsatz dafür ist die Betriebsvereinbarung Mobilarbeit, die auch für Auszubildende gilt und einen klaren Rahmen für die Mobile Ausbildung setzt.


Enge Zusammenarbeit von Azubis und Ausbildern trotz Corona

Der Austausch zwischen den Azubis, der Dialog mit den Ausbildern und gemeinsame Projekte laufen im Homeoffice weiter. Mit der Lern- und Kollaborationsplattform Microsoft Teams werden Aufgaben gemeinsam bearbeitet, Inhalte virtuell geteilt und im Chat oder Online-Call diskutiert. So sind die Digital Natives der BMW Group gerade wegen des neuen Ausbildungsalltags ganz in ihrem Element.

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