Ausbildung bei mittwald: Cool, locker und familiär

Mittwald CM Service GmbH & Co. KG aus Espelkamp wurde mit dem Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN ausgezeichnet. Heidi Becker aus der AUBI-news-Redaktion sprach mit Ausbildungsleiterin Dominique Kleffmann und der angehenden Fachinformatikerin Andrea Dresing über die erfolgreiche Zertifizierung und die Besonderheiten der Ausbildung bei mittwald.

Cool, locker und familiär - so finden die Azubis ihre Ausbildung bei mittwald
Cool, locker und familiär - so finden die Azubis ihre Ausbildung bei mittwald © Mittwald CM Service GmbH & Co. KG

Heidi Becker: Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung mit dem Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN! Die Zertifizierung haben Sie im ersten Anlauf direkt mit dem Prädikat „sehr gut“ abgeschlossen. Was hat Sie dazu veranlasst, Ihre Ausbildung zertifizieren zu lassen?

Dominique Kleffmann: Ausbildung hat bei mittwald einen besonderen Stellenwert und wir tun viel dafür, dass unsere Azubis die bestmögliche Ausbildung bei uns bekommen können. Doch erzählen kann man viel - um zukünftigen Bewerberinnen und Bewerbern auch eine objektive Einschätzung der versprochenen Ausbildungsqualität bieten zu können, haben wir uns dazu entschieden, unsere Ausbildung mit Hilfe der BEST PLACE TO LEARN-Zertifizierung auf den Prüfstand zu stellen. Gleichzeitig bieten uns das Gütesiegel und die daraus gewonnenen Erkenntnisse auch die Möglichkeit, uns stetig weiterzuentwickeln. So können wir auch zukünftig die bestmögliche Lern- und Entwicklungsumgebung für unsere Auszubildenden schaffen. 

Hohe Punktzahlen gab es u. a. für das Recruiting und das Onboarding. Wie gestalten Sie den Prozess von der Bewerbung bis zum ersten Tag und der Einarbeitung?

Dominique Kleffmann: Besonders wichtig im Bewerbungsprozess ist uns Authentizität. Wir möchten unseren Bewerber*innen von Anfang an einen Einblick geben, wie wir sind und was uns ausmacht. Wir haben keine komplizierten und langwierigen Bewerbungsprozesse, sondern versuchen, in allem was wir tun, unsere Bewerber*innen in einem lockeren und nahbaren Umfeld kennenzulernen. Schnelle und transparente Rückmeldungen sind dabei für uns selbstverständlich. Auch während des Onboardings, also dem Zeitraum, in dem die neuen Azubis bei uns starten, legen wir viel Wert darauf, ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen und individuell entfalten können. Dafür statten wir die neuen Azubis im ersten Schritt mit allen nötigen Infos aus, die sie für ihren Start im Arbeitsleben benötigen. Gleichzeitig streben wir danach, sie schnellstmöglich in ihre Ausbildungsteams zu integrieren. Dort lernen sie direkt den Arbeitsalltag kennen und können an echten und relevanten Aufgaben lernen. 

Andrea, weißt du noch, warum du dich damals ausgerechnet bei mittwald beworben hast? Und kannst du dich noch an die ersten Wochen im Betrieb erinnern?

Andrea Dresing: Ich wollte damals die IT und das Kaufmännische in meiner Ausbildung verbinden. Ich habe mich dann auf verschiedenen Berufsmessen umgeschaut und bin auf mittwald gestoßen. Ich hatte anschließend ein sehr freundliches Gespräch mit einer Mitarbeiterin. Im Anschluss an das Gespräch habe ich gesagt: “Da muss ich mich bewerben, die scheinen voll cool zu sein.“
Der erste Tag begann mit einem Empfang von uns „Erstis“ mit den Ausbildern, Azubi-Paten, Ausbildungsbeauftragen und weiteren Kollegen.
Weiter ging es dann mit 1 ½ Wochen Startertagen mit allen Azubis. Dabei haben wir uns alle kennengelernt und gemeinsam alle wichtigen Informationen über das Unternehmen bekommen. Außerdem konnten wir auch schon die ersten Kontakte mit Kollegen knüpfen. Im Anschluss an die Startertage ging es für mich dann mit der Einarbeitung in meiner Abteilung und der Berufsschule los.

Aus zahlreichen Freitextantworten kann man herauslesen, dass Ihre Auszubildenden sehr individuell betreut, gefördert und gefordert werden. Wie schaffen Sie es, auf die Stärken und Interessen jedes einzelnen Azubis so einzugehen?

Dominique Kleffmann: Der wohl wesentlichste Aspekt hierbei ist der regelmäßige Austausch. Unsere Ausbildungsbeauftragen und Coaches in den Abteilungen tauschen sich individuell mit den Azubis, aber auch mit den jeweiligen Ausbildungsteams aus. Diese regelmäßigen Feedback-Formate ermöglichen es uns, den Fortschritt jedes einzelnen Auszubildenden zu verfolgen. Wir erkennen Herausforderungen frühzeitig und bieten individuelle Unterstützung an. Als Maßnahmen für individuelle Entwicklungen setzen wir auf Hospitationen in unterschiedlichen Abteilungen, Softskill-Workshops und Coaching-Angebote. 

In einer der Freitextantworten heißt es beispielsweise: „An der Ausbildung gefällt mir besonders gut, dass individuelle Möglichkeiten für die Ausbildung gefunden werden in Form von unterschiedlichen Projekten.“ Andrea, welches Projekt ist dir in besonderer Erinnerung geblieben? Was hat dich persönlich weitergebracht?

Andrea Dresing: Im Laufe der Ausbildung gab es viele Projekte, die wir als Azubis durchgeführt haben. Das einprägsamste war für mich die Digitalisierung der Buchung unseres Mittagsangebotes. Dabei habe ich mit einem anderen Azubi in meinem Lehrjahr eine Webapplikation entwickelt. Zu den verschiedensten Themen hatten wir Meetings oder sind auf die Leute zugegangen, um uns Informationen einzuholen. Das Projekt hat mir nochmal deutlicher gezeigt, wie die Abläufe in der Produktentwicklung sind und auf was alles bei einem Projekt geachtet werden muss. Ich denke, das Wissen wird mir nach der Ausbildung deutlich weiterhelfen, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. 

Weiterhin wurde in der Befragung die gute Prüfungsvorbereitung gelobt. Wie gestalten Sie diese?

Dominique Kleffmann: Die Prüfungsphase ist für die Azubis immer eine herausfordernde Zeit. Um sie in dieser Phase bestmöglich zu unterstützen, stellen wir ihnen zunächst einmal ausreichend zeitliche Ressourcen zu Verfügung. So können sie z. B. während der Arbeitszeit gemeinsam oder auch allein für die schriftliche Abschlussprüfung lernen. Außerdem haben die Azubis ein großes Unterstützungsangebot von unseren Fachkolleg*innen. In regelmäßigen Präsentationstrainings bauen wir außerdem schon über die gesamte Ausbildungszeit Kompetenzen auf, die bei der mündlichen Abschlussprüfung für viel Sicherheit sorgen. 

Andrea, du schließt deine Ausbildung in Kürze ab. Wie geht es danach weiter? Wie werdet Ihr auf den Übergang Azubi-Fachkraft vorbereitet?

Andrea Dresing: Dadurch, dass wir eigentlich von Tag 1 unserer Ausbildung in die alltäglichen Abläufe und Aufgaben mit eingebunden werden, fallen die fachlichen Themen schon in die Ausbildung und dieser Bereich wird damit abgedeckt.
Sollte man zum Beispiel durch eine Hospitation eine neue Leidenschaft entdecken, kann man jederzeit auf Dominique, die Ausbildungsbeauftragen und die Abteilungsleitungen mit seinem Wunsch für die Stelle nach der Ausbildung zukommen. Wenn sich daraus eine neue Stelle entwickelt, die uns und unsere Kunden weiterbringt, wird in verschiedenen Terminen geschaut, wie man dies umsetzen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt gibt es dann noch ein Übernahmegespräch, in dem weitere Fragen geklärt werden können.

Gibt es besondere Projekte, die Sie jetzt im Nachgang angehen möchten?

Dominique Kleffmann: Ein Projekt, das wir nach der Zertifizierung in Angriff genommen haben, betrifft die Optimierung der Synchronisation zwischen den Themen der Berufsschule und den praktischen Inhalten bei uns im Unternehmen. Eine bereits umgesetzte Maßnahme ist die Einführung einer Austauschplattform, auf der unsere Auszubildenden Fragen zu schulischen Themen stellen können, die während der theoretischen Ausbildung auftauchen. Auf dieser Plattform können Fachkräfte mitlesen und ihre Unterstützung anbieten, um bei der Aufbereitung der schulischen Inhalte zu helfen. Diese Verbindung von theoretischem Wissen mit praktischen Beispielen und Erfahrungen aus dem Unternehmen ermöglicht es unseren Auszubildenden, die erlernten Konzepte besser zu verstehen und in einen relevanten Kontext zu setzen.

Und noch eine abschließende Frage an Andrea: Was macht deiner Meinung nach die Ausbildung bei mittwald aus? Warum würdest du anderen jungen Leuten die Ausbildung dort empfehlen?

Andrea Dresing: Meiner Meinung nach macht das lockere und familiäre Umfeld hier bei mittwald die Ausbildung aus. Man kann jederzeit zu jedem Mitarbeiter gehen, seine Fragen stellen und man bekommt eine passende Antwort. Außerdem bekommen wir bereits in der Ausbildung bei unserem jährlichen Gautschevent die Möglichkeit, unsere organisatorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. 

Vielen Dank für das Interview und die spannenden Einblicke in Ihre Ausbildungsarbeit!

Über mittwald

Wir lieben Web. Wir atmen Code. Wir denken Hosting neu. Gemeinsam entwickeln wir jeden Tag anspruchsvolle IT-Lösungen für Web-Professionals. So wollen wir Agenturen & Freelancer noch besser machen. Was uns dabei wichtig ist: Webhosting im 21. Jahrhundert muss hoch performant und flexibel sein, aber auch nachhaltig. Deshalb verarbeitet unser eigenes Rechenzentrum Daten klimafreundlich, sicher und effizient – direkt vor unserer Haustür in Espelkamp. So übernehmen wir die Verantwortung für unser Handeln. Jeden Tag.
Das erreichen wir mit einer starken Mannschaft. 180 unterschiedliche Menschen, die verantwortungsbewusst, selbstständig und Hand in Hand arbeiten. Jede und jeder kann sich einbringen – egal, in welcher Rolle und Position sie und er sich befinden. Dabei spielt es keine Rolle, wie man sich kleidet oder in welchem Lebensabschnitt man sich befindet. Denn wir sind überzeugt: Nur wer sich mit seiner Persönlichkeit angenommen fühlt, kann sein ganzes Potential ausschöpfen.

Über das Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN

Das branchenübergreifend anerkannte Gütesiegel wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die im Zuge einer 360-Grad-Befragung zu über 70 Qualitätskriterien nachweisen, dass Sie ihre Nachwuchskräfte herausragend beruflich qualifizieren. Ist Ihr Unternehmen ein BEST PLACE TO LEARN? Mit dem Fitness-Check finden Sie es in 5 Minuten heraus: Zum Fitness-Check.

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