Vom syrischen Aleppo zu Kind nach Bochum

Die Auftaktveranstaltung am Sonnabend stand unter dem Motto „Held der Sinne – Willkommen im Team“. Sie kamen aus Bassum bei Bremen, aus Sulzbach im Saarland, aus Salzgitter-Bad; aus Zürich, Bern und Solothurn in der Schweiz. Shadi Bawadkij stammt aus dem syrischen Aleppo. Dort hat er zwei Semester Informatik studiert, bevor die Familie nach Deutschland flüchten konnte. Seit drei Jahren lebt er nun in Bochum, und im September des Jahres begann er seine Ausbildung bei Kind. Er will Augenoptiker werden. Sein Onkel übt diesen Beruf in Aleppo aus und hat ihm geraten, den gleichen Weg in Deutschland einzuschlagen. „Ich wollte nicht länger auf einen Studienplatz warten, da bin ich zur Agentur für Arbeit gegangen und habe mich beraten lassen“, sagte Bawadkij, der sich freute, seine künftigen Kollegen schon einmal kennenzulernen.

Bessere Perspektive bei Kind

Anders Fiene Luise Weingärtner aus Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hatte im September eine Ausbildung als Hörgeräteakustikerin bei einer kleinen Firma in ihrer Heimatstadt begonnen, aber schnell festgestellt, dass die „Chemie“ dort nicht stimmte. Einen Monat später wechselte sie zu Kind. „Hier habe ich viel bessere Perspektiven. Die Ausbildung ist auf einem hohen Niveau“, stellte sie fest.

Neuer Campus ist fast fertig

In dem fast fertigen neuen Gebäude an der Kokenhorststraße in Großburgwedel wird künftig das Ausbildungszentrum, der Kind-Campus, auf zwei Etagen mit großzügigem Platzangebot seinen Sitz haben. „Nächstes Jahr im Frühjahr wird es soweit sein, dann können wir den Schulungsbetrieb hier aufnehmen“, sagte Susanne Sachse, die sich bereits auf ihre Aufgabe als Leiterin des Campus freut. Auch Leandra Knauer aus der Abteilung Ausbildung sieht in neuen Räumlichkeiten große Möglichkeiten. „Hier können wir die Auszubildenden bis zu dreimal im Jahr jeweils eine Woche lang trainieren und für Gesellen und künftige Meister erstklassige Weiterbildungsangebote bieten.“

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