Bildungsweg:
Schulische Ausbildung
Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Deine Stärken
Ausbildungs- und Einstiegsgehalt
Einstieg 0 € |
---|
Einstiegsgehalt0 € |
Infos zum Beruf
Deinen eigenen Haushalt schmeißt du ohne Probleme und auch anderen Menschen dabei unter die Arme zu greifen und ihnen zu helfen ist für dich kein Problem? Dann setzte deine Fähigkeiten und Leidenschaften doch im Beruf um und werde Assistent für Ernährung und Versorgung!
Assistenten für Ernährung und Versorgung kümmern sich um die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung von Personen in privaten, sozialen oder gewerblichen Einrichtungen wie Altenheimen, Krankenhäusern oder Hotels. Egal wo du arbeitest, du hast den Haushalt bzw. die damit verbundenen Aufgaben jeden Tag voll im Griff. Im Altenheim ist es beispielsweise deine Aufgabe, dich um alles zu kümmern, was irgendwie mit Ernährung und Versorgung der Bewohner zu tun hat. Du nimmst die Warenlieferung entgegen, kontrollierst sie und kümmerst dich bereits morgens um die erste Mahlzeit. Wie viele Personen versorgt werden müssen weißt du genau und hast die Lebensmittelbestellung und den Speiseplan für die Woche darauf angepasst. Du sorgst dafür, dass die Bewohner des Heims ein vernünftiges Frühstück bekommen und hast dabei auch die speziellen Diätpläne der einzelnen Bewohner mit berücksichtigt. Da du durch deine Ausbildung auf dem Gebiet Ernährungsberatung ein Experte bist, ist es kein Problem, dich auf Intoleranzen und spezielle Diäten für Diabetiker einzustellen. Von Frühstück über Mittagessen, Kaffe- und Kuchen und Abendessen - du hast den Speiseplan und die komplette Organisation rund um Küche und Ware voll im Griff.
Als Assistent für Ernährung und Versorgung arbeitest viel mit anderen Menschen zusammen. Egal ob im Altenheim oder im Krankenhaus, du hast Sozialkontakte jeglicher Art. Von Kollegen bis hin zu Gästen oder sogar Patienten, du sorgst dafür, dass alles reibungslos abläuft. Durch deine Arbeit versorgst du Menschen, die dazu selbst nicht mehr in der Lage sind und bei der Zubereitung von Speisen und der Haushaltsführung Hilfe brauchen. Deine Aufgabe ist es auch, dich neben der Ernährung auch um Reinigungs- und Hygienemaßnahmen zu kümmern, in dem du beispielsweise für die ordnungsgemäße Reinigung der Textilien zuständig bist, egal ob diese bei deinem Arbeitgeber von dir selbst durchgeführt wird, oder du dafür sorgst, dass die schmutzige Wäsche von der Wäscherei abgeholt wird. Planung, Ausführung, Verwaltung und Kontrolle von diversen Aufgaben sind dein Alltag. Hat der Catering Service oder das Pflegeheim, für das du arbeitest ein Fest geplant, bist du für die Organisation mitverantwortlich, indem du dich darum kümmerst, dass genügend Tische und Stühle, Gläser, Geschirr, Servietten und Co. vorhanden sind. Du richtest die Tische liebevoll her und organisierst die passende Deko und bist Ansprechpartner bei jeglichen Fragen und Problemen.
Voraussetzungen
Zwar gibt es keine in Stein gemeißelte Liste von persönlichen Voraussetzungen, die du erfüllen musst, um den Beruf zu erlernen, jedoch ist es hilfreich, wenn du möglichst folgende Eigenschaften und Interessen mitbringst:
Ist der Beruf wirklich das Richtige für dich? Teste doch mal deinen Persönlichkeitstyp in unserem Berufs-Check.
Rein rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss zwingend vorgeschrieben, in der Praxis solltest du jedoch einen Hauptschulabschluss mitbringen.
Ablauf und Inhalte
Während deiner schulischen Ausbildungszeit absolvierst du außerschulische Betriebspraktika im Umfang von 16 Wochen, die du in unterschiedlichen Einrichtungen wie Hotels, Restaurants, Krankenhäusern, Bäckereien, Altenpflegeheimen oder im Catering-Service absolvieren kannst.
In deiner Berufsschule lernst du die theoretischen Grundlagen für deinen Beruf kennen. Zusammen mit den anderen Azubis in deiner Klasse hast du neben allgemeinbildenen Fächern wie Deutsch, Sport und Politik auch berufsbezogene Fächer auf deinem Stundenplan stehen. Im Unterricht lernst du, wie man die Haushaltsführung auf die zu betreuende Personenwahl anpasst und plant, worauf du beim Zubereiten von Mahlzeiten achten musst, welche Verbrauchervorschriften du einhalten musst, wie du Pflegearbeiten im Haushalt durchführst und wie du Feste planst und gestaltest. Du lernst Grundlagen über soziale Einrichtungen und deren Aufbau und Organisation kennen und setzt dich intensiv mit gesunder Ernährung auseinander.
Was nützt die ganze Theorie, wenn man sie nicht anwenden kann? Genau deshalb wird deine Ausbildung durch praktischen Phasen bzw. Praktika ergänzt, damit du all das neue Wissen aus dem Berufsschulunterricht anwenden kannst. Die theoretischen Unterrichtsinhalte kannst du im Praktikum in Betrieben aus dem Bereich Hauswirtschaft, Gastgewerbe oder Nahrungsmittelhandwerk anwenden. Du bekommst einen Einblick in den Arbeitsalltag, lernst die Arbeitsmethoden deiner Kollegen kennen und sammelst wertvolle Erfahrungen. Vielleicht arbeitest du in einer Fachpraxis Ernährung und hilfst dabei, eine Ernährungsberatung zum Thema vegane Ernährung durchzuführen oder hilfst im Altenheim bei der Kontrolle der gelieferten Ware, kontrollierst die Lebensmittel und hilfst dabei, die Tische einzudecken.
Bewerbung
Für dich ist klar: Du möchtest unbedingt Assistent für Ernährung und Versorgung werden! Wunderbar, dann fehlt dir nur noch eine gute Bewerbung, mit der du einen Ausbildungsplatz bekommst. Doch was macht eine gute Bewerbung aus?
Zunächst einmal ist es wichtig, dass deine Bewerbung frei von Tipp-und Rechtschreibfehlern ist und du die formalen Standards einhältst. Lass deine fertige Bewerbung am besten von ein oder zwei Leuten Korrektur lesen und wirf nochmal einen genauen Blick darauf, bevor du sie abschickst.
Zum Inhalt: Deine Bewerbung besteht aus zwei grundlegenden Teilen, dem Anschreiben und dem Lebenslauf. Das Anschreiben ist an die Berufsschule deiner Wahl gerichtet und soll sie davon überzeugen, dich als Azubi anzunehmen. Hierzu hast du eine Seite Platz, um in einem Fließtext aufzuzeigen, was dich zum perfekten Assistenten für Ernährung und Versorgung macht und warum die Berufsschule dich unbedingt nehmen sollte. Überleg dir zwei bis drei aussagekräftige Argumente, die deine Eignung und Motivation für den Beruf aufzeigen. Hast du in der Schule beispielsweise in einer AG für Hauswirtschaft mitgemacht und dort deine Liebe für den Bereich entdeckt? Setzt du dich in deiner Freizeit viel mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander, treibst gerne Sport und kannst auch deine Freunde für einen gesunden Lifestyle begeistern?
Der Lebenslauf ist eine Art Übersicht über deinen bisherigen Werdegang. Er wird stichpunktartig aufgesetzt und beinhaltet deine Schullaufbahn, absolvierte Praktika, Nebenjobs und falls vorhanden, bereits absolvierte Ausbildungen o.ä.. Außerdem zählst du dort weitere Qualifikationen wie Fremdsprachenkenntnisse, EDV- Kenntnisse, die Teilnahme an AGs und deine Führerscheinklasse auf, sowie auch deine Hobbys.
Der Beruf Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung passt gut zu dir, wenn ...
Der Beruf Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung passt weniger zu dir, wenn ...
Lass deinen Bot für dich suchen! Lege deine Suchkriterien fest und lehn dich zurück. Du bekommst aktuelle Stellen für deinen Traumberuf direkt per Mail zugeschickt.
Suchbot erstellenLass deinen Bot für dich suchen! Lege deine Suchkriterien fest und lehn dich zurück. Du bekommst aktuelle Stellen für deinen Traumberuf direkt per Mail zugeschickt.
Suchbot erstellen