Wie werde ich Assistent / Assistentin - Produktdesign?

Du überlegst als Assistenz für Produktdesign zu arbeiten und denkst darüber nach, dich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben? Dann ist es hilfreich, wenn du für diesen Beruf folgende Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringst:

  • Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Ein ausgeprägtes technisches Verständnis
  • Fähigkeit zum abstrakten Denken
  • Zeichnerisches Talent

Voraussetzung für diese schulische Ausbildung ist, dass du mindestens über die mittlere Reife verfügst.
Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, ob dieser Beruf das Richtige für dich ist, dann solltest du unbedingt unseren Berufs-Check machen! So findest du heraus, ob diese Ausbildung wirklich zu dir passt.

Bildungsweg

Schulische Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss)

Ausbildungsdauer

2 Jahr(e)

Was macht ein Assistent / Assistentin - Produktdesign?

Deine Aufgaben als Assistent für Produktdesign auf einen Blick

  • Recherche und Planung: Konzept für die Produktherstellung erarbeiten, Marktgeschehen analysieren, grobe Kostenaufstellung anfertigen und Materialbeschaffung planen
  • Entwicklung: Absprachen über Funktion, Beschaffenheit und Technik des Produktes im Team treffen, Produktskizzen entwerfen und das Produkt im Detail planen
  • Herstellung: Prototypen entwickeln und Anpassungen vornehmen


Deine Aufgaben als Assistent für Produktdesign im Detail

Recherche und Planung

Ein Kunde kommt auf dein Unternehmen zu und erläutert, dass er gerne einen neuen Artikel in sein Sortiment aufnehmen möchte. Dabei hat er schon eine grobe Vorstellung, was das Produkt am Ende können soll, doch das Aussehen und die genaue Funktionsweise sind für ihn noch offen. Da kommst du als Assistenz für Produktdesign ins Spiel! Weil du dich perfekt in diesem Themengebiet auskennst, beginnst du nach deinem Gespräch mit dem Kunden direkt mit dem Konzept für die Herstellung.
Neben der Planung des Produktes nimmt auch die Recherche einen großen Teil deiner Arbeit in Anspruch. Schließlich musst du immer das aktuelle Marktgeschehen im Blick haben und darauf achten, ob es neue Richtlinien für die Herstellung gibt.

Entwicklung

Nachdem du also ein Konzept entwickelt, die Materialbeschaffung geplant und die grobe Kostenaufstellung angefertigt hast, geht es endlich ans Eingemachte.
Du begibst dich an die Gestaltung des Produktes, indem du alles bis ins kleinste Detail planst. So zum Beispiel die Funktion, die Beschaffenheit sowie die Technik. Hier arbeitest du eng mit deinem Team, oftmals bestehend aus Designern und Ingenieuren, zusammen.
Bei der Entwicklung sind vor allem deine Kreativität, dein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und dein ausgeprägtes technisches Verständnis wichtig. Schließlich soll das Produkt am Ende nicht nur gut aussehen, sondern auch voll funktionsfähig sein. Hast du die Planung abgeschlossen und die Skizzen finalisiert, steht der nächste Schritt an: Die Herstellung.

Herstellung

Jetzt wird es spannend, denn in diesem Schritt zeigt sich, ob deine Überlegungen wirklich so passen, wie du sie dir vorgestellt hast. Du entwickelst deinen ersten Prototypen und kannst schauen, inwiefern das Produkt deinen Vorstellungen und natürlich denen des Kunden entspricht. Da der Prototyp meistens nicht direkt beim ersten Mal gelingt, führst du immer wieder Anpassungen durch, bis das Muster perfekt ist. Wenn der Kunde schlussendlich damit zufrieden ist, leitest du die Serienproduktion ein. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis das Produkt landes- oder vielleicht sogar weltweit in den Verkaufsregalen präsentiert wird!

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Gut zu wissen...
  • Assistentinnen und Assistenten für Produktdesign sind für die Planung vieler unterschiedlicher Produkte verantwortlich. So zum Beispiel für Küchenmöbel, Spielwaren oder Bauteile von Booten.
  • Die Farbwahl des Produktes spielt eine große Rolle, da die unterschiedlichen Farbtöne verschiedene Gefühle bei der Zielgruppe hervorrufen können.
  • Bei der Entwicklung eines Produktes sind alle Arbeitsschritte stark voneinander abhängig. Passiert schon ein Fehler bei der Erstellung der Entwürfe, zieht sich dieser durch den gesamten Herstellungsprozess, sodass vieles umgeändert werden muss.

Inhalte der Ausbildung

Da es sich hierbei um eine zweijährige schulische Ausbildung handelt, verbringst du die meiste Zeit deiner Ausbildung demnach in der Berufsschule. Hier lernst du als Azubi alles Wichtige, was du später für die Tätigkeit als Assistent für Produktentwicklung wissen musst. Ähnlich wie bei der Ausbildung zum technischen Assistenten für Produktdesign beschäftigst du dich während der Ausbildung mit folgenden Themen:

  • Produktskizzen
  • Marktanalyse
  • Entwurf von Produkten
  • Präsentation von Produkten
  • Herstellungs- und Verfahrenstechniken
  • Gestaltungskonzepte
  • Computergestützte Planung und Gestaltung

Neben diesen Themen gehören aber auch allgemeinbildende Schulfächer wie Religion, Englisch und Deutsch zu deinem Ausbildungsalltag.
Damit du dein Wissen weiter festigen kannst, werden zusätzlich betriebsintegrierte Praktika während der Ausbildung absolviert. Das ist ein großer Vorteil, da du so bereits in die echte Arbeitswelt hineinschnuppern kannst und auf diesem Weg vielleicht schon deinen späteren Arbeitgeber kennenlernst. Die Praktika kannst du beispielsweise in Design-Ateliers oder in Entwicklungsabteilungen verschiedenster Unternehmen durchführen.

Ausbildungsplatz finden

Du bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz als Assistent / Assistentin - Produktdesign? Wir haben für dich zahlreiche freie Ausbildungsplätze bei den besten Ausbildungsbetrieben - die Personaler freuen sich auf deine Bewerbung!

Freie Ausbildungsplätze
Hilfreiche Fähigkeiten
  • Arbeitsgenauigkeit
  • Kreativität
Assistent / Assistentin - Produktdesign-Quiz
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