Betriebspädagogik und Wissenspsychologie


Abschluss
Bachelor of Arts
Studium in Deutschland
Regelstudienzeit
6 Semester
 
Studienbereich
Büro und Verwaltung
Kultur und Geist
Empfohlener Schulabschluss
Allgemeine Hochschulreife
 

Studieninhalte


In der Betriebspädagogik geht es unter anderem um Qualifikations- und Gestaltungsprozesse in Betrieben und Organisationen, die die Mitarbeiter auf neue Anforderungen vorbereiten. Dies umschließt die Anpassung der Arbeitsumgebung und die damit einhergehenden Identifikations-, Integrations- und Legitimationsprozesse. Die Wissenspsychologie ist eine Unterkategorie der kognitiven Psychologie und beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Codierung, der Organisation, der Speicherung, des Abrufes und der Anwendung von Wissen. Der Bachelorstudiengang Berufspädagogik und Wissenspsychologie vermittelt die Kernkompetenzen, die zum Beispiel für das Wissensmanagement oder die Beratung bei Problem- und Konfliktfällen notwendig sind.

Inhalte:

  • Das Lernen und damit verbundene Prozesse 
  • Medienpädagogik 
  • Lernen und Gedächtnis als Grundlage menschlichen Verhaltens 
  • Grundbegriffe des menschlichen Lernens 
  • Empirischen Sozialforschung 
  • Lernforschung 
  • Bildungsplanung 
  • Wissensmanagement
  • Entwicklung und Funktion von Sprache und Kommunikation 
  • Soziale Kommunikation 
  • Evaluation von Lern- und Lehrprozessen 
  • Bildungscontrolling 
  • Qualitätsmanagement 
  • Entwicklung und Funktion menschlichen Denkens und Wissens 
  • Probleme und Ergebnisse der Kognitionspsychologie


Perspektiven


Das Bachelorstudium der Betriebspädagogik und Wissenspsychologie bereitet die Absolventinnen und Absolventen auf das breit gefächerte Berufsfeld der außerschulischen Aus- und Weiterbildung vor. Da sich die Aus- und Weiterbildung auf alle Bereiche erstreckt und gerade heutzutage lebenslanges Lernen erforderlich ist, um sich auf die dynamischen Änderungen der Arbeitswelt vorzubereiten und sie zu bewältigen, können die Studierenden in vielen Feldern eingesetzt werden.

Mögliche Tätigkeitsfelder:

  • Forschung, Entwicklung und Lehre in wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Institutionen 
  • Dienstleistungen im Bereich von Bildungsträgern (Kammern, Weiterbildungsanbieter)
  • Bildungsberatung 
  • Durchführung von Kursen für Lern- und Arbeitstechniken, verbale und nonverbale Kommunikation, Selbst- und Zeitmanagement
  • Mitgestaltung von Print- und IuK-Medien
  • Unternehmensberatung 
  • Mitarbeit in Forschungseinrichtungen für Datenerhebung und Datenauswertung


Besonderheiten


Ein gewisser Grad an Empathiefähigkeit beziehungsweise ein gewisses Einfühlungsvermögen ist für die spätere Berufsausübung nützlich.


Wirtschaftlich Denken und Handeln
33%
Fremdsprachen anwenden
25%
Natur erforschen
17%
Lehren und Erziehen
100%
Gestalterisch und künstlerisch arbeiten
17%
Technik / EDV entwickeln und einsetzen
50%
Recht anwenden und vertreten
25%
Heilen und vorbeugen
25%

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