Wer jetzt bei Beiersdorf seine berufliche Laufbahn beginnt oder sich für das kommende Jahr bewirbt, hat trotz Corona alle Möglichkeiten, betont Scanya Wrage, verantwortlich für die Rekrutierung von Auszubildenden: „Für uns hat Ausbildung einen sehr hohen Stellenwert. Unser Engagement, ausbildungsinteressierten Menschen Perspektiven zu eröffnen, steht außer Frage. Einer unserer Kernwerte ist der englische Begriff Care. Da steckt eine Menge drin, insbesondere, dass wir Verantwortung übernehmen.“ Neun unterschiedliche Berufsbilder lassen sich insgesamt erlernen. Was Beiersdorf als Ausbildungsbetrieb auszeichnet und wie das Ganze auch in der Corona-Zeit reibungslos funktioniert, darüber berichten sechs Azubis:

Lynn Marie Meyer, kaufmännische Auszubildende im 2. Lehrjahr

Schon in der Schule hatte ich Interesse an Wirtschaft und Zahlen. Deshalb erlerne ich den Beruf der Industriekauffrau. Die Ausbildung deckt viele Bereiche ab. Ich sammle ganz unterschiedliche Erfahrungen und kann mich später spezialisieren. Marketing, Vertrieb, Personalabteilung und globaler Rohstoffeinkauf liegen hinter mir. Dieser Abteilungswechsel mit immer neuen Menschen ist anfangs eine Herausforderung, war aber sehr gut für mein Selbstbewusstsein. Die Beiersdorfer machen es einem auch leicht, man gehört sofort dazu. Den globalen Einkauf fand ich besonders interessant. Beiersdorf hat Lieferanten auf der ganzen Welt, ich durfte sogar an Verhandlungen teilnehmen. Zurzeit arbeite ich im Werk Hamburg in der operativen Rohstoffbeschaffung. Wegen des Lockdowns ging es nach nur einer Woche ins Homeoffice. Obwohl ich neu im Team war, hat es super funktioniert und ich wurde voll integriert. Zu erleben, wie man die Rohstoffversorgung und dadurch die Produktion trotz Krise sicherstellt, war spannend. Ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, wir sind ein sicheres Unternehmen. Ein Highlight durfte ich vor Corona erleben – die „Women and Leadership Convention“. 350 Frauen in Führungspositionen bei Beiersdorf nahmen vor Ort in Hamburg oder per Live-Stream an der Veranstaltung teil. Sehr inspirierend, etwas über Karrierewege zu hören.

Nicolas Fuchs, angehender Fachinformatiker für Systemintegration

Meine Ausbildung bei Beiersdorf beginnt erst im August, aber ich sammle zurzeit Erfahrungen in einem Praktikum. Obwohl mein Start mitten in die Lockdown-Phase fiel, konnte ich im April anfangen. Firmen-Laptop, Dockingstation und was ich sonst noch brauchte, habe ich abgeholt. Dann ging es zurück in die eigenen vier Wände. Trotzdem fühlte ich mich gut betreut. Aktuelle Azubis haben mir Aufgaben gegeben, kennengelernt haben wir uns über Skype. Auch mit meinem künftigen Ausbilder hatte ich gleich Kontakt. Mit Computern und Informatik beschäftige ich mich schon lange. Jetzt befasse ich mich mit dem Beiersdorf Intranet und der Integration von Artikeln in unseren Yammer-Feed. Bei einem zweiten Projekt programmiere ich mit einem Raspberry Pi LED-Panels, so dass man Text lesen kann. Das ist anspruchsvoll für jemanden, der wie ich direkt aus der Schule kommt. Über LinkedIn Learning beschäftige ich mich außerdem mit Grundbegriffen der IT, SAP Datenbanken und der Einrichtung von Netzwerken. Für die Ausbildung war Beiersdorf mein Favorit. Durch das Praktikum freue ich mich umso mehr, dass es geklappt hat.

Philine Siersleben, Chemielaborantin im 1. Lehrjahr

Volle Konzentration auf eine gute Ausbildung, ein super Ausbildungsteam, Vertrauen und selbstständiges Arbeiten, eine positive Fehlerkultur, Teamgeist – mir fallen viele Gründe ein, warum ich die Ausbildung zur Chemielaborantin bei Beiersdorf empfehle. In der Berufsschule merke ich, dass wir gegenüber vielen Mitschüler*innen einen Vorsprung haben. Die Bedingungen, die Beiersdorf uns mit einem eigenen Lehrlabor und in diversen Forschungsbereichen bietet, sind sehr gut. Dabei bringen mir die praktischen Sachen am meisten Spaß. Chemie ist ein sehr interessantes Feld, der Umgang mit chemischen Stoffen aber gleichzeitig eine Herausforderung. Man braucht Respekt vor den Dingen, das lernen wir unter anderem in Sicherheitsseminaren. Während des Corona bedingten Lockdowns war ursprünglich eine Einheit in unserem Lehrlabor geplant. Dort haben wir an zwei Tagen die wichtigsten Dinge gemacht, der Rest fand über digitale Wege im Homeoffice statt. Das war gewöhnungsbedürftig, aber unsere beiden Ausbilder haben super Präsentationen gemacht und auch Videos gezeigt. Chemische Versuche muss man sehen und noch besser selbst durchführen. Deshalb freue ich mich, wenn es wieder richtig los geht. Nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung würde ich sehr gern im Unternehmen bleiben – vielleicht in Verbindung mit einer Weiterbildung.

Violetta Salow, Chemikantin im 1. Lehrjahr

Chemie war in der Schule mein Lieblingsfach, gleichzeitig habe ich mich immer für Technik interessiert. Weil das Berufsbild beides kombiniert, ist Chemikantin für mich die perfekte Ausbildung. Mir macht es Spaß, Maschinen, Armaturen und andere technische Komponenten genau anzuschauen, um die Zusammenhänge zwischen Chemie und Technik besser zu verstehen. Dabei ist körperliche Fitness vorteilhaft. Man steht häufig an den Anlagen, hebt Sachen und ist viel in Bewegung. Mein bisheriges Highlight war der interne Unterricht im Labor mit vielen Versuchen. Die Möglichkeiten, die Beiersdorf uns dort bietet, gibt es in der Berufsschule nicht. Während der Corona-Krise haben wir uns an meinem Standort in zwei Teams aufgeteilt und versetzt gearbeitet. Für die Tage im Homeoffice bekam ich Aufgaben. Dabei hatte ich Kontakt zu meiner Ausbilderin und den anderen Azubis. Egal in welcher Angelegenheit – es gab immer Unterstützung. Das war ein gutes Gefühl. Nicht nur deshalb würde ich Beiersdorf als Ausbildungsbetrieb empfehlen. Alle Kolleg*innen und Ausbilder*innen sind sehr hilfsbereit und kompetent. Wir lernen im Betrieb sehr viel über technische Grundlagen und können damit an der Berufsschule voll durchstarten. Auch die Perspektiven sind super. Bei uns im Werk gibt es Werkstudent*innen, die Verfahrenstechnik studieren. Vielleicht auch eine Option für mich.

Jakob Petersen, Mechatroniker im 1. Lehrjahr

Metallbearbeitung, Elektroinstallationen und das Programmieren von Steuerungskomponenten – Mechatroniker ist einer Allroundberuf. Wer sich für Technik interessiert und gern handwerklich arbeitet, liegt damit richtig. Bei Beiersdorf durchlaufen wir diverse Abteilungen, um möglichst viel kennenzulernen. Die Programmierung einer modellhaften Produktionsstraße, in der Prozesse aufeinander abgestimmt werden mussten, hat mir bislang am besten gefallen. Das war eine Gruppenarbeit, bei der wir am Ende alle Einzelprojekte zu einer großen Modellanlage zusammengeführt haben. Nicht nur wegen der hohen Ausbildungsqualität gefällt es mir bei Beiersdorf sehr gut, sondern auch weil das Unternehmen sich um die Mitarbeiter*innen kümmert. In der Corona-Zeit wurde für die Sicherheit im Betrieb alles getan. Außerdem bekam jeder zwei Flaschen selbst hergestelltes Desinfektionsmittel mit der Post – eine schöne Geste. Vergütung und Sozialleistungen stimmen ebenfalls. Wir erhalten beispielsweise Zuschüsse für Lernmaterialien und sind im Vergleich zu vielen anderen besser aufgestellt. Obwohl wir während des Corona-Lockdowns den direkten Draht zu unseren Ausbildern hatten und versetzt eine Woche im Werk oder mit Aufgaben im Homeoffice waren, bin ich froh, wenn sich alles normalisiert. Das praktische Arbeiten liegt mir mehr, es ist das Besondere am Beruf des Mechatronikers.

Antonia Zilm, Köchin im 2. Lehrjahr

Meine Ausbildung begann mit der Gemüsevorbereitung, danach ging es sechs Wochen in die Mitarbeiter*innen-Verpflegung. Wir versorgen an unseren Hamburger Standorten 3000 Menschen und liefern zusätzlich Essen an externe Stellen wie unseren Kindergarten. Mit dem Corona-Lockdown schlossen auch unsere Betriebsrestaurants. Für die Leute, die nicht ins Homeoffice konnten, haben wir Lunchtüten gefüllt – bis zu 600 Stück am Tag. Um eingelagerte Lebensmittel zu verbrauchen, durfte ich eine Woche lang unser Küchenteam bekochen. Das war toll, alle haben das Mittagessen vermisst. Am meisten Spaß bringt es mir in unserer Eventküche. Dort lerne ich, auf hohem Niveau zu kochen. Insgesamt erhalte ich bei Beiersdorf viel Unterstützung, die weit über die Möglichkeiten meiner Schulkolleg*innen hinausgeht. Unter anderem organisiert das Unternehmen externe Praktika mit Schwerpunkten auf Fisch, Fleisch und À-la-carte-Geschäft. Für die Teilnahme an besonderen Kursen werde ich freigestellt. Beiersdorf selbst beteiligt sich an einer Weiterbildungsreihe, die in wechselnden Unternehmensküchen stattfindet. Es ist cool zu sehen, wie es woanders läuft. Auch das Warenkorb-Kochen, das Teil der Ausbildung ist, kann ich bei Beiersdorf üben. Dafür erhalte ich einen gefüllten Korb und muss aus den Inhalten etwas machen. All das führt dazu, dass ich sehr viel lerne. Beiersdorf ist es wichtig, dass wir einen guten Abschluss machen. Das Highlight erwartet mich nächstes Jahr: drei Wochen Israel. Organisiert wird das über die Berufsschule, bezahlt von der Stadt Hamburg. Dafür schenkt Beiersdorf mir zusätzlich fünf Urlaubstage. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Komm ins Beiersdorf Azubi-Team, bewirb dich hier für eine der vielen Ausbildungen.

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