AUBI-plus GmbH Donnerstag, 5. Juli 2018 3 Minuten Lesezeit

So erkennst du einen Workaholic

Der Duden hält die folgende Definition eines Workaholics fest: „jemand, der sich nur schwer von seiner Arbeit lösen kann, übermäßigen Genuss bei der Arbeit verspürt und sein Leben auf die Arbeit ausrichtet.“ Kennst du auch jemanden, der deutlich zu viel arbeitet, aber kein Problem damit hat? Wir haben 5 Kriterien aufgelistet, an denen du einen Workaholic erkennst.

Workaholic
Workaholic© Comfreak | Pixabay Public Domain

Hier erfährst du etwas über die typischen Merkmale. Wir geben dir außerdem noch Tipps für den Umgang mit Workaholics.

1. Überstunden

Du erkennst einen Workaholic daran, dass er deutlich über der, für ihn angesetzten Wochenstundenanzahl arbeitet. Überstunden empfindet er als nicht störend. Es ist sein Zwang und seine Leidenschaft zur Arbeit, die ihn dazu verleiten. Seine verlängerte Arbeitszeit kannst du nicht mit 15 Minuten Mehrarbeit am Tag gleichsetzen. Der Workaholic macht selten bis gar keine Pausen, um sich von seiner Beschäftigung zu erholen oder neue Kraft zu tanken. Es ist typisch, dass er der Erste am Arbeitsplatz ist und der Letzte, der geht. Weise ihn am besten auf seine überdurchschnittlich vielen Arbeitsstunden hin.


2. Die Arbeit als einziges Gesprächsthema

Du denkst dir wahrscheinlich, dass ein Workaholic sich nach seiner intensiven und pausenlosen Arbeit im Privaten auf andere Dinge konzentriert und entspannt. Da liegst du falsch. Das wichtigste Gesprächsthema ist tatsächlich die Arbeit. Da er immer nur an diese denkt, baut er sie oft in Gespräche ein. Er ist nie zufrieden mit sich selbst und strebt nach ständiger Verbesserung. Dies bringt er auch oft zum Ausdruck. Alles dreht sich bei ihm permanent um seine berufliche Tätigkeit und die damit verbundenen Aufgaben. In einem Gespräch kannst du andere Themen einfügen und versuchen, ihn von seinem Arbeitsleben abzulenken.


3. Seltener Kontakt zu Mitmenschen

Ein Workaholic lässt sich von Mitmenschen nicht von der Arbeit ablenken. Soziale Kontakte sind für ihn noch lange nicht so wichtig, wie die Arbeit. Da er natürlich auch in Gedanken nichts anderes mehr hat, ist das Pflegen von Kontakten eine Seltenheit. Es ist durchaus möglich, dass er ein einsamer Mensch ist. Versuche am besten spontan etwas mit ihm zu unternehmen.

 

4. Die Arbeit als wichtigster Lebensinhalt

Wie in dem dritten Punkt bereits erwähnt, solltest du wissen, dass die Arbeit das wichtigste in seinem Leben darstellt. Sie ist der einzige relevante Lebensinhalt. So ist es möglich, dass er ganz alltägliche Dinge, wie den Haushalt, Rechnungen oder Geburtstage seiner Freunde,  vergisst. Urlaub ist schon etwas, wozu er nahezu gezwungen werden muss. Er braucht keinen Urlaub, um abzuschalten. Ein Workaholic versucht immer produktiv zu sein. Du kannst ihm erklären, dass es außer dem Job, auch andere wichtige Dinge im Leben gibt.

 

5. Beschreibung durch Mitmenschen

Wenn du jetzt einen Workaholic vor Augen hast, kannst du dir sicher vorstellen, wie das Bild seiner nahestehenden Mitmenschen von ihm ist. Es ist möglich, dass sie ihn ohne Arbeit als nervös bezeichnen,  oder, dass sie ihn beim übermäßigen Konsum von Koffein oder Zigaretten beobachten. Folgen von übermäßiger Arbeit können Depressionen oder sogar Burnout sein.

Quellen:

  1. Workaholic, der (abgerufen am 28.6.2018)