Hinderungsgründe identifizieren

Es kann verschiedene Gründe haben, warum Bewerbungen ausbleiben. Ist der angebotene Ausbildungsberuf vielleicht zu unbekannt oder unattraktiv? Oder ist es das Unternehmen selbst, dem es an Bekanntheit und Attraktivität fehlt? Sind die gestellten Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber vielleicht so hoch angesetzt, dass diese die jungen Menschen daran hindern, sich zu bewerben? Und: Wird die junge Zielgruppe überhaupt erreicht? Hat man die Gründe erst einmal identifiziert, kann man entsprechend gegensteuern.

Online-Stellenbörsen gezielt auswählen

Digital Natives gehen im Internet auf Ausbildungsplatzsuche, das ist doch klar. Ausbildungsbetriebe, die ihre Angebote in einer Online-Stellenbörse ausschreiben wollen, sollten darauf achten, auf welche Jobs und welche Zielgruppe die Jobbörse spezialisiert ist. aubi-plus.de zählt zu den führenden Ausbildungsportalen im DACHS-Raum und ist auf Ausbildung und duales Studium spezialisiert. Rund 30.000 Ausbildungsstandorte nutzen das Portal bereits, um ihre Angebote auszuschreiben und junge Menschen für eine Ausbildung in ihrem Haus zu begeistern – mit einer Weiterempfehlungsquote von 93 Prozent! 

Social Media flankierend einsetzen

Das Webinar „Erfolgreiches Azubi-Recruiting mit Social-Media-Marketing“ erfreut sich bei AUBI-plus einer anhaltend hohen Nachfrage von Ausbilderinnen und Ausbildern. Tatsächlich bieten die sozialen Netzwerke einiges an Potenzial, um junge Menschen für freie Ausbildungsplätze zu gewinnen. Selbst wenn Postings in den eher privat gehaltenen Netzwerken nicht unmittelbar zur Bewerbung führen, sollte die Funktion als erster Berührungspunkt beziehungsweise zur Erregung von Aufmerksamkeit nicht unterschätzt werden. Insofern ist die Präsenz in den sozialen Netzwerken eine gute Ergänzung. Je nach Social-Media-Kanal können Ausbildungsbetriebe Einblicke in ihr Unternehmen bieten, informieren oder einfach nur unterhalten.

Azubi-Gewinnung mit Podcasts

Podcasts sind ein weiterer Weg, wie Ausbildungsbetriebe die junge Zielgruppe erreichen können. Hier sind verschiedene Formate wie Erfahrungsberichte, Interviews oder Berufsvorstellungen denkbar. In dem Podcast „AUBI-talk – der Ausbildungspodcast“ haben sich besonders Interviews mit Gleichaltrigen bewährt, die z. B. noch in der Ausbildung sind oder gerade erst ausgelernt haben, denn ihre Erfahrungen sind für andere junge Menschen besonders authentisch! Wer selbst keine Technik wie Mikrofon, Aufnahmeprogramm und Schnittprogramm anschaffen möchte, kann auf die Dienstleistung von AUBI-plus zurückgreifen. 

Es muss nicht immer der Einser-Abiturient sein

Sich Bewerbergruppen wie Personen ohne Schulabschluss, Studienabbrechern, Geflüchteten, und Umschulungsinteressierten zu öffnen, kann ebenfalls ein Weg sein, mehr Bewerbungen zu erhalten. In der Regel freuen sich Zugehörige dieser Gruppen, wenn sie eine Chance bekommen und sich beweisen dürfen. Motiviert entwickeln sie sich zu loyalen Fachkräften. Ausbildungsbetriebe, die offen für diese Bewerbergruppen sind, können ihre Angebote bei AUBI-plus über eine neue Funktion speziell kennzeichnen. 

Eltern und Lehrkräfte mit ins Boot holen

Bei der Berufsorientierung und Berufswahl sind Eltern und Lehrkräfte wichtige Ansprechpartner und Ratgeber. AUBI-plus arbeitet seit vielen Jahren mit Partnerschulen zusammen und unterstützt Lehrerinnen und Lehrer mit verschiedenen Materialien, Medien und Webinaren bei der Gestaltung des Berufsorientierungsunterrichts. An den Webinaren können sich Ausbildungsbetriebe als Praxispartner beteiligen.


Die vollständige Ausgabe der HR Performance 1/2022 steht auf www.hrperformance-online.de als eMagazin zur Verfügung. 


Quellen:

  1. AUBI-plus: IDEEN FÜR DAS AZUBI-MARKETING 2022 - 2022 - S. 9

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