Was schätzt ihr am Early Bird-Frühstudium?

Marc: Ganz klar die Studienorientierung und das Netzwerk, in das man sofort eintritt. Man trifft ganz viele neue, ambitionierte, offene und aufgeschlossene Menschen. Und vor allem die Möglichkeit, sich mit so vielen verschiedenen Studienmodulen zu beschäftigen und herauszufinden, was Studieren überhaupt bedeutet. Dadurch kann man einen guten Fokus entwickeln. Allein diese Begegnungen und Erfahrungen mit den Leuten waren es schon wert, dabei zu sein.

Hannah: Die Vielfalt an Möglichkeiten und Erfahrungen, angefangen beim Auswahlseminar, die Vernetzungsmöglichkeiten, die fachliche Vielfalt, das Studienleben an sich. Das haben wir jetzt alles schon mal erlebt, das Einschreiben, den Studiengang wählen. Ich finde es sehr inspirierend zu hören, was andere Leute in ihrem Leben gemacht haben, wie sie dazu gekommen sind. So wie es total spannend ist, die anderen Studierenden an der FOM kennenzulernen, die ja schon berufstätig sind. Durch diese Kontexte und Herausforderungen lernt man sich selber besser kennen, seine Interessen und Kompetenzen, ich empfinde das wirklich als horizonterweiternd. Obwohl wir noch nicht lange dabei sind, finde ich es sehr erstaunlich, wieviel man schon mitgenommen hat.

Studieren neben der Schule – hattet ihr Bedenken?
Hannah: Ich habe schon darüber nachgedacht, wie sich Schule, Freizeit und Frühstudium vereinbaren lassen. In der Oberstufe habe ich mehrmals die Woche auch nachmittags Unterricht, und das Abitur ist auch nicht mehr lange hin. Dadurch, dass ich so frei bin an der FOM, kann ich aber alles machen, was ich möchte. Ich spüre daher auch keinen Druck. Im ersten Semester habe ich mir zwei Module mit nicht ganz so vielen Lehrveranstaltungen ausgesucht, dadurch kann ich sehr gut die richtigen Prioritäten setzen.

Marc: Die Stipendiaten, die ich kennengelernt habe, hatten schon erzählt, dass man sich das Frühstudium flexibel einrichten kann. Vorher hatte ich gar keine Idee davon, was es heißt, ein Frühstudium zu machen. Ich wäre wahrscheinlich auch nicht alleine auf die Idee gekommen. Aber dann konnte ich eine konkrete Vorstellung davon entwickeln, was alle möglichen Sorgen oder Bedenken genommen hat.


Was möchtet ihr aus dem Frühstudium mitnehmen? Welche Vorteile und Entwicklungsmöglichkeiten seht ihr für euch?
Hannah: Ich erhoffe mir vom Early Bird-Frühstudium mehr Orientierung und herauszufinden, was ich mir später für die Zukunft vorstellen könnte. Ich werde mein Abitur unter anderem in PWG (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft) machen. Auch dafür ist das Frühstudium eine gute Möglichkeit, Themen zu vertiefen und Wissen, was mich über den Schulstoff hinaus interessiert, zu sammeln.

Marc: An meiner Schule wird PGW auf Englisch unterrichtet und heißt Social Science. Darauf habe ich meine Studienmodule ausgerichtet, sodass ich auch für die Schule davon profitiere. Ich wollte diese Weiterbildung in verschiedenen Themenfeldern, das Allgemeinwissen und das spezifische Wissen, das bringt einem immer etwas. An den Herausforderungen und den Erfahrungen aus dem Frühstudium möchte ich wachsen. Mich offen auf das Unbekannte einlassen und einfach schauen, was kommt, was es mir bringt, wo es mich vielleicht hinführt. Ich merke, dass ich mich schon nach dem ersten Semester persönlich weiterentwickelt habe. Und es sind Freundschaften entstanden, sowas spielt ja auch eine Rolle.


In einem Satz: Warum lohnt sich das Early Bird-Frühstudium?
Marc: Das Early Bird-Frühstudium gibt die Möglichkeit einer einzigartigen Studienerfahrung, es unterstützt die persönliche Entwicklung und gibt Einblick in Bereiche, die die Schule nicht vermitteln kann.

Hannah: Das Early Bird-Frühstudium eröffnet mir viele Möglichkeiten, um mich selbst weiterzubringen – angefangen dabei, eine Vorstellung zu bekommen, wie ein Studium überhaupt abläuft. Und die Möglichkeit, so viele verschiedenen Leute kennenzulernen, ist sehr besonders.

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